Digitale soziale Netzwerke und Enterprise 2.0 Technologien sind in der Wirtschaft auf dem Vormarsch. Laut einer internationalen Untersuchung des Softwarespezialisten Clearswift in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Loudhouse Research unter 150 Managern sowie jeweils 250 Büroangestellten aus Deutschland, England, USA und Australien fördern inzwischen knapp zwei Drittel der Unternehmen die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter über webbasierte Kommunikationskanäle. Im Ländervergleich mit England, USA und Australien liegt Deutschland dabei mit 68 Prozent leicht über dem Durchschnitt von 65 Prozent.
Immerhin: Gut jeder zweite Befragte (52 Prozent) ist davon überzeugt, dass webbasierte Kommunikation für den Unternehmenserfolg heute ein entscheidender Faktor ist (Deutschland: 38 Prozent). Rund 55 Prozent der leitenden Angestellten (Deutschland: 67 Prozent) glauben, dass die Zusammenarbeit über Social Media die Motivation und Produktivität der Belegschaft fördert. Umgekehrt gab rund ein Drittel der Angestellten an, dass sie ihre privaten Netzwerke durchaus auch zum Vorteil des Unternehmens nutzen (siehe Grafik):
Interessant dabei ist: In Deutschland trauen 64 Prozent der Manager ihren Mitarbeitern den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zwar zu. Gleichzeitig gaben 40 Prozent der deutschen Befragten (internationaler Durchschnitt: 44 Prozent) an, sie sprächen in ihren sozialen Netzwerken auch über arbeitsrelevante Belange. Und 16 Prozent der deutschen Angestellten (Durchschnitt: 25 Prozent) gestanden dort auch schon mal Inhalte gesendet zu haben, die sie später bereuten.
So ist denn auch der zentrale Kritikpunkt daran oft das damit verbundene Sicherheitsrisiko. Im Schnitt gaben 61 Prozent der Unternehmen an, dass sie hierbei Bedenken haben. Etwa die Hälfte der verantwortlichen Manager glaubt, dass sich Mitarbeiter der Gefahren zuwenig bewusst sind und so zum Beispiel sensible Daten in die falschen Hände geraten könnten (siehe Grafik):





Christian
Sehr interessanter Artikel. Wo finde ich die Studie?
Danke!
Jochen Mai
Die Studie gibt’s bei der angegebenen Quelle, sie kostet allerdings Geld…
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