Dieses Jahr wird die Zahl der Unternehmen, die Social Media für sich entdecken und einsetzen noch einmal kräftig steigen. Das zeigt schon die seit einiger Zeit wachsende Nachfrage nach sogenannten Social Media Managern. Doch Halt! Bevor Sie mit irgendetwas davon loslegen, stellen Sie sich selbstkritisch ein paar Fragen (zur Orientierung).

Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit (deshalb dürfen Sie diese gerne per Kommentar ergänzen), beinhaltet aber aus meiner Sicht die beiden wichtigsten Themenfelder: Fragen zur Zielgruppe sowie Fragen zu den Inhalten. Schließlich ist das wichtigste Wort in Social Media der Begriff “Social” – also die Interaktion und Kommunikation mit anderen. Und dies geschieht in aller Regel über Inhalte. Statt den folgenden 25 Fragen können Sie sich allerdings auch nur eine einzige stellen: Was haben Sie wirklich Nützliches zu bieten? Denn darauf läuft es letztlich immer hinaus…

Fragen zur Zielgruppe

  1. Was soll der Einsatz von Social Media für unser Unternehmen erreichen?
  2. Was kann der Einsatz von Social Media für unser Unternehmen tatsächlich erreichen?
  3. Wie häufig kommunizieren wir heute mit unseren Kunden, Zulieferern, Mitarbeitern?
  4. Was würde/müsste sich durch Social Media daran ändern?
  5. Was würden diese Menschen von uns wissen wollen?
  6. Womit können wir Ihnen helfen?
  7. Woran ist unsere Zielgruppe noch interessiert?
  8. Worin läge für unsere Zielgruppe(n) ein echter Mehrwert?
  9. Können wir das zeitlich und personell leisten?
  10. Können wir das auch inhaltlich leisten?
  11. Wie möchte unsere Zielgruppe mit uns kommunizieren – über welche Medien(kanäle)?
  12. Wie gut kennen sich unsere Leute mit der Technik dazu aus?
  13. Sind wir geschult genug im Umgang mit Social Media und den jeweiligen Kommunikationsarten?

Fragen zum Inhalt

  1. Welche unserer Informationen sind es wert, weitergetragen zu werden?
  2. Welche Art von Informationen besitzen wir exklusiv und können diese dennoch teilen?
  3. Welches Hintergrundwissen über unsere Produkt können wir weitergeben?
  4. Was können wir besonders gut erklären?
  5. Welche Inhalte, die nicht von uns sind, können wir ebenfalls anbieten, um das Portfolio abzurunden?
  6. Mit wem können wir Interviews machen, Videos, Podcasts, die die Zielgruppe interessieren?
  7. Welche Inhalte sind besonders kontrovers, regen Diskussionen an?
  8. Welche Sprache, welche Stilmittel wählen wir dabei – und welche passen am besten zu uns?
  9. Welche Inhalte sind tabu, was muss weiterhin nicht-öffentlich bleiben?
  10. Wie können wir das gewährleisten?
  11. Wie viele Inhalte können wir maximal pro Woche/im Monat teilen?
  12. Was davon ist das Minimum für unsere Zielgruppe, ab wann ist sie davon genervt?