Social Media Manager: Das zeichnet Sie aus
Es ist keine offizielle Berufsbezeichnung, die Definition der Aufgaben wird nach wie vor diskutiert und dennoch wird die Position immer beliebter. Die Rede ist vom Beruf - wir nennen ihn jetzt mal so - des Social Media Managers.

Immer mehr Unternehmen etablieren die Position, Ausbildungs- und Studiengänge für Social Media Manager schießen wie Pilze aus dem Boden, die Zahl der Bewerber und Interessenten steigt. Social Media Manager haben Konjunktur. Doch das Wachstum ist nicht nur positiv, denn auch die Zahl der schwarzen Schafe wächst und Unternehmen tun sich mit der Auswahl passender Bewerber schwer. Wir zeigen, was Social Media Manager auszeichnet...

Welche Aufgaben haben Social Media Manager?

Syda Productions/shutterstock.comIn einer idealen Welt arbeiten Social Media Manager in Teams. Die Realität sieht jedoch ein wenig anders aus, wie eine Umfrage unter 102 Social Media Managern verschiedener Unternehmen zeigt. Zwei Drittel der Befragten arbeiten in Teams, die aus weniger als fünf Mitarbeitern bestehen oder sind sogar alleine für alle Aufgaben verantwortlich.

Die Teamarbeit ist wichtig, damit sich Social Media Manager auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Dazu gehören...

  • die Entwicklung und Steuerung der Kommunikationsstrategie.
  • die Weiterentwicklung von Konzepten.
  • die Analyse des Feedbacks und die strategische Anpassung der Kommunikation.
  • die Auswertung der Monitoring-Daten.
  • die Entwicklung neuer Konzepte.
  • die Analyse und Auswahl neuer Kanäle.
  • die Koordination und Steuerung des Teams und der Redaktion.

Wie die Bezeichnung als Social Media Manager schon vermuten lässt, sind sie - zumindest im ursprünglichen Sinne - nicht für die operative und tägliche Arbeit, sondern für das Management der anfallenden Aufgaben zuständig. In vielen Unternehmen obliegt ihnen auch die strategische Steuerung der Kommunikation - natürlich immer in Abstimmung mit Geschäftsführung und anderen Stake Holdern.

Oft werden Social Media Manager jedoch auf ihre Arbeit an der nach außen gerichteten Kommunikation reduziert. Die interne Kommunikation ist jedoch ebenso wichtig und nimmt nicht selten mehr Zeit und Raum ein, als die externe. Denn Social Media Manager müssen innerhalb des Unternehmens hervorragend vernetzt sein und kontinuierlich mit anderen Abteilungen kommunizieren.

Nur so können Sie Entwicklungen im Unternehmen rechtzeitig wahrnehmen, Probleme im Vorfeld erkennen und Anpassungen vornehmen. Vor allem Probleme rechtzeitig wahrzunehmen ist für Social Media Manager und Teams enorm wichtig, da die enttäuschten Reaktionen und Fragen der Kunden bei ihnen in den sozialen Netzwerken ankommen werden. Kompetente Antworten sind dann nur möglich, wenn die Mitarbeiter bereits informiert sind.

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So entlarven Sie inkompetente Social Media Manager

 ollyy/shutterstock.comDer Beruf oder die Aufgaben des Social Media Managers sind bei jungen, kommunikationsaffinen Menschen beliebt. Immer mehr Absolventen bewerben sich auf entsprechende Jobs und wollen in diesem Bereich arbeiten. Für Unternehmen ist die wachsende Zahl der Bewerber Fluch und Segen zugleich. Ein Segen, weil sie die Wahl zwischen verschiedenen Bewerbern haben und sich um Personal - zumindest quantitativ - keine Sorgen machen müssen.

Ein Fluch, weil Quantität auch hier nicht mit Qualität gleichzusetzen ist. Zwar gibt es immer mehr sinnvolle Lehr- und Studiengänge zum Social Media Manager. Doch die Zahl der schlecht ausgebildeten - oder schlicht inkompetenten - Bewerber und Möchtegern Social Media Manager ist nach wie vor groß.

Um Personalverantwortlichen die Auswahl und die Einschätzung der Bewerber zu erleichtern, haben wir im Folgenden zwölf Fragen zusammengestellt, mit denen sich inkompetente Bewerber entlarven lassen.

12 Sätze, die inkompetente Social Media Manager entlarven

  1. "Facebook brauchen wir auf jeden Fall." - Sie können Facebook hier gegen jedes beliebige soziale Netzwerk austauschen - wenn keine plausible Begründung kommt. Kompetente Social Media Manager wählen Netzwerke passend zum Unternehmen, dessen Zielen und der Zielgruppe aus. Es gibt dann keine Netzwerke, die "auf jeden Fall" oder zwingend Teil der Kommunikation sein müssen.
  2. "Social Media bieten ihnen kostenlose Reichweite." - Wenn Sie diese Aussage im Vorstellungsgespräch als Antwort auf die Frage: "Warum sollten wir uns in den Social Media engagieren?" erhalten, sollten Sie das Gespräch schnell beenden, sonst verschwenden Sie Ihre Zeit. Social Media bieten zwar eine potenziell hohe Reichweite, kostenlos ist die jedoch nicht. Kompetente Social Media Manager wissen das und würden diese Aussage nicht treffen.
  3. "Fanzahlen sind der wichtigste Maßstab." - Fanzahlen können ein Kriterium von vielen sein. Bei manchen Kampagnen und abhängig von den konkrete Zielen vielleicht auch das wichtigste. Doch wenn Ihr künftiger Social Media Manager Ihnen rein quantitative Faktoren - wie beispielsweise Fanzahlen - als absolut wichtigsten Maßstab für die gesamte Kommunikation nennt, sollten Sie sich die Zusammenarbeit noch mal überlegen.
  4. "Google+ brauchen wir nicht, das nutzt eh niemand." - Netzwerke kategorisch auszuschließen ist ebenso falsch, wie sich unbedingt auf bestimmte Netzwerke zu versteifen. Google+ hat nicht die größte Nutzerbasis, kann als Teil einer Kommunikationsstrategie jedoch sinnvoll sein. Genau wie jedes andere Netzwerk. Ihr künftiger Social Media Manager sollte da differenzierter rangehen.
  5. "Natürlich müssen alle Antworten von mir freigegeben werden." - Hier bahnt sich ein echtes Problem an. Wenn ihr Social Media Manager wirklich alle Antworten seiner Mitarbeiter auf Kommentare und Beiträge freigeben will, wird er keine Zeit für seine eigentliche Arbeit haben. Dazu kommt, dass diese Vorgehensweise die Kommunikation unnötig ausbremst und er seinen Mitarbeitern eine völlig falsche Botschaft sendet. Denn Vertrauen - die Grundlage für ein effektives Social Media Team - kann so nicht entstehen.
  6. "Kreative Strategien und Konzepte sind meine Stärke, Zahlen interessieren mich nicht." - Der erste Teil der Aussage ist gut, der zweite Teil sollte all Ihre Alarmglocken schrillen lassen. Kreativität ist eine wichtige Eigenschaft eines Social Media Managers, doch er sollte auch das Budget im Blick haben, aktives Monitoring betreiben oder betreiben lassen und die Entwicklung der Kennzahlen beobachten. "Zahlen interessieren mich nicht" ist hier die völlig falsche Aussage.
  7. "Ich habe bereits die perfekte Strategie für Ihr Unternehmen." - Diese Aussage sollte der Anfang des - schnellen - Endes des Vorstellungsgespräches sein. Wenn ein Kandidat eine Strategie entwickelt, ohne Ihre Ziele zu kennen und ohne Einblick in das Unternehmen zu haben, leidet er an Selbstüberschätzung. Von mangelnder Kompetenz und fehlendem Einfühlungsvermögen ganz zu schweigen.
  8. "Wir brauchen keine Werbung, das geht alles organisch." - Sicher, Werbung ist nicht zwingend notwendig, kann innerhalb einer Kommunikationsstrategie jedoch sinnvoll sein. Wer diese Möglichkeit von vornherein ausschließt, limitiert die kommunikativen Möglichkeiten Ihres Unternehmens stark - und vermischt verschiedene Bereiche. Dann Werbung und Kommunikation in den Social Media sind zwei Bereiche, die sich gegenseitig zwar ergänzen, nicht jedoch ersetzen können.
  9. "Ein Blog ist unnötig, zu viel Aufwand." - Diese Aussage ist auf sehr vielen Ebenen falsch. Wer Ihnen von eigenen Plattformen abrät und die Kommunikation primär über soziale Netzwerke abwickeln will, denkt nicht langfristig. Eigene Plattformen, auf denen der Content Ihrer Kontrolle unterliegt, sollten für Unternehmen die Basis der Kommunikation bilden. Wer sich nur auf soziale Netzwerke verlässt, macht sich abhängig und geht unnötige Risiken ein.
  10. "Ich garantiere Ihnen ein deutliches Umsatzplus." - Es ist gut, wenn Ihr künftiger Social Media Manager auch betriebswirtschaftlich denkt und die Unternehmensziele im Auge behält. Doch eine Garantie für gesteigerten Umsatz kann er ihnen - zumindest seriös - nicht geben. Dazu kommt, dass die Umsatzsteigerung vielleicht gar nicht Ziel Ihres Social Media Engagements ist. Möglicherweise wollen Sie primär neue Mitarbeiter für Ihr Unternehmen gewinnen.
  11. "Agenturen sind teuer und unnötig, wir stemmen die Kommunikation selbst." - Ja, Agenturen können teuer sein, doch ihr Einsatz kann auch sinnvoll sein. Selbst Konzerne mit großen Social Media Teams holen sich die Unterstützung von Agenturen für Kampagnen oder die Pflege bestimmter Netzwerke. Es wäre töricht und inkompetent, den Einsatz von Agenturen kategorisch auszuschließen.
  12. "Wir können sofort nach meiner Einstellung mit der Kommunikation anfangen." - Unser Tipp: Suchen Sie weiter nach einem kompetenten Kandidaten. Diese Aussage ist höchstens dann berechtigt, wenn Sie bereits über eine aktive Social Media Kommunikation und ein eingespieltes Team verfügen. Geht es jedoch darum, das Social Media Engagement aufzubauen, zeugt sie von Inkompetenz und/oder Naivität. Kein Mitarbeiter - egal welcher Position - kann sofort mit seinem Job beginnen. Einarbeitung und Vernetzung im Unternehmen brauchen Zeit und bilden die Grundlage für die Kommunikation nach außen.

Welche Kompetenzen brauchen Social Media Manager?

Ollyy/shutterstock.comDie wachsende Zahl der Ausbildungs- und Studiengänge für Social Media Manager ist zwar ein Zeichen der Professionalisierung des Berufsbildes, dennoch haben Quereinsteiger gute Chancen. Das liegt vor allem daran, dass es nicht nur auf fachliche, sonder auch auf persönliche Eigenschaften ankommt. Die wichtigsten sind:

  • Flexibilität und Leistungsbereitschaft
  • Offenheit und Freude an der Kommunikation
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Leidenschaft und Begeisterung für die Social Media
  • Hohe Stressresistenz
  • Hohes Verständnis und Identifikation mit der Marke und dem Unternehmen
  • Neugier und Spieltrieb
  • Respektvoller und wertschätzender Umgang mit anderen Menschen
  • Klarer Kommunikationsstil und Grenzziehung
  • Eigene Meinung und Haltung

Zugegeben, ein Teil der Eigenschaften ist für fast jeden anspruchs- und verantwortungsvollen Job nötig. Doch gerade Neugier und Spieltrieb - im Sinn einer Alles-neue-ausprobieren-wollen-Haltung - sind hier enorm wichtig. Doch natürlich reichen persönliche Eigenschaften nicht aus, um erfolgreich als Social Media Manager zu arbeiten. Einige fachliche Voraussetzungen sind dann doch wichtig:

  • Psychologische Grundkenntnisse
  • Grundlagen aus den Bereichen Marketing und PR-Arbeit
  • Umfangreiche Erfahrung und Kenntnisse der Social Media (nicht nur den sozialen Netzwerken!)
  • Erste Erfahrung in redaktioneller Arbeit
  • Fachwissen im Bereich der Kommunikationsgrundlagen
  • Grundkenntnisse in der Pressearbeit
  • Wissen und Verständnis von Unternehmensstrukturen, Prozessen und Hierarchien
  • Sicherer Umgang mit Smartphone und Tablet
  • Ausgeprägte rhetorische und - idealerweise - didaktische Fähigkeiten

Nicht alle dieser Qualifikationen sind absolut notwendig, doch sie alle sind für die Arbeit als Social Media Manager nützlich und relevant. Viele davon können durch die Arbeit in verwandten Branchen - beispielsweise im PR- oder Agenturbereich - erworben werden. Wichtig ist, dass Bewerber bereit sind, sich die fehlenden Qualifikationen anzueignen. Offenheit gegenüber anderen Disziplinen und Professionen ist unverzichtbare Grundlage der Arbeit als Social Media Manager.

Was macht erfolgreiche Social Media Manager aus?

Sergey Nivens/shutterstock.comBewerber und Studenten, die sich für den Beruf des Social Media Managers interessieren, betrachten die Arbeit naturgemäß aus einem etwas anderen Blickwinkel als Unternehmen. Sie interessieren nicht nur die (fachlichen) Voraussetzungen, sondern auch Strategien und Tipps für eine erfolgreiche Karriere als Social Media Manager.

Engagement, hohen Einsatz und Leistungsbereitschaft setzen wir als grundlegende Bedingungen voraus. Ergänzend gibt es jedoch einige Tipps, die sich für Social Media Manager in verschiedenen Unternehmen bewährt haben. Der wichtigste: Positionieren Sie sich als Teamplayer und vertreten Sie Ihre Interessen und Aufgaben deutlich.

Diesen Tipp umzusetzen kommt in den meisten Unternehmen einem Drahtseilakt gleich. Einerseits sollten Sie Geschäftsführung und andere Abteilungen bei Laune halten und sich gut mit diesen vernetzen. Andererseits müssen Sie die für Ihren Job nötigen Prioritäten und Ziele klar vertreten und gegen anderen Ansprüche im Unternehmen verteidigen.

Das bedeutet auch, dass Sie Ihre Arbeit professionell angehen und ihre Bedeutung im Unternehmen realistisch einschätzen sollten. Die Entwicklung von Strategien und Konzepten kostet Zeit und Geld. Das sollten Sie auch der Geschäftsführung gegenüber klar kommunizieren - auch wenn Sie sich dadurch temporär unbeliebt machen. Wenn Sie Ihre Arbeit nicht wertschätzen, warum sollten es dann andere tun?

Zu guter Letzt: Social Media Manager ist zwar kein 9 to 5 Job, dennoch sollten Sie auch als Social Media Manager Feierabend und Freizeit haben und durchsetzen. Ziehen Sie hier von Anfang an klare Grenzen und etablieren Sie Prozesse, mit denen die nötige Abdeckung systematisch und strukturiert sichergestellt werden kann.

P.S.: Wenn Sie bereits als Social Media Manager arbeiten, könnte die aktuell laufende Umfrage des Bundesverband Community Management e.V. für Sie interessant sein.

Welcher Social Media Typ sind Sie?

lassedesignenFür angehende Social Media Manager - oder solche, die es werden wollen - ist die Affinität für die sozialen Netzwerke unverzichtbar. In Kombination mit einer weiteren wichtigen Eigenschaft - Selbstreflexion - können Interessierte herausfinden, welcher Social Media Typ sie sind - und ob sie für den Job des Social Media Managers geeignet sind.

Ein wenig Humor sollten Sie beim Lesen der folgenden Persönlichkeits-Profile allerdings mitbringen. Eine exakte und individuelle und ernsthafte Analyse ersetzen diese Profile zwar nicht, doch für eine erste Einschätzung taugen sie allemal. Das gilt für Ihr eigenes Kommunikationsverhalten ebenso wie für das Verhalten anderer. Und wir sind uns sicher, dass Ihnen beim Lesen einiges bekannt vorkommen wird.

8 Social Media Typen im Überblick

  1. Die Stars

    Sie sind hervorragend vernetzt und beherrschen die gesamte Klaviatur der sozialen Netzwerke. Sie beschäftigen sich zwar mit allen Neuerungen und Innovationen, halten sich jedoch bevorzugt an bewährte und erprobte Netzwerke und Methoden. Durch ihre große Reichweite können sie enorme Multiplikatoren sein. Ihre Profile sind vollständig ausgefüllt und verfügen über ansprechende Profilbilder. Hervorragende Voraussetzungen für die Arbeit als Social Media Manager.

  2. Die Skeptiker

    Sie sind gut vernetzt und verwenden viel Zeit darauf, neue Entwicklungen und Tools zu testen und auszuprobieren. Dabei sehen sie zwar auch die Vorteile, konzentrieren sich jedoch stark auf die Nachteile und Risiken. Daher gelten sie oft als Bedenkenträger, können für Analysen und Pläne jedoch wichtige Ratgeber sein. Ihre Profile sind größtenteils ausgefüllt, Profilbilder sind nicht immer vorhanden. Diese Bewerber können gute Social Media Manager sein - wenn sie Teil eines Teams sind.

  3. Die Bequemen

    Sie nutzen die Social Media gerne und kennen sich in den verschiedenen Netzwerken gut aus. Die Kommunikation macht ihnen zwar grundsätzlich Spaß, dennoch automatisieren sie diese so gut sie können und nutzen Tools wie beispielsweise Hootsuite. Sie sind oft gute Blogger und Autoren und können hervorragend Themen und Tutorials verfassen. Dadurch sind sie gut vernetzt, auch wenn ihre Profile meist nur unvollständig ausgefüllt sind. Diese Bewerber eignen sich hervorragend für die operative Arbeit in Social Media Teams, sind als verantwortliche Social Media Manager jedoch ungeeignet.

  4. Die Erzieher

    Für sie stehen Umgangsformen und die ungeschriebenen Regeln der sozialen Netzwerke an erster Stelle. Leider fühlen sie sich dazu genötigt, ihre Version der Regeln und ihre Vorstellungen von gutem Benehmen allen anderen Nutzern der sozialen Netzwerke aufzudrängen. Im besten Fall können sie anderen Nutzern dadurch auf die Nerven gehen, gleichzeitig jedoch wichtige Impulse für einen respektvollen Umgang innerhalb der Community geben. Im schlechtesten Fall vertreiben sie andere Nutzer aus Communitys und Foren. Diese Bewerber sollten besser nicht im Community Management arbeiten und sind auch in Social Media Teams eher schwierig zu integrieren.

  5. Die Geeks

    Wer sich für technische Aspekte und Möglichkeiten der sozialen Netzwerke interessiert, umfassendes Wissen und hervorragende analytische Fähigkeiten sucht, wird bei den Geeks fündig. Sie schätzen Fachwissen und Kompetenz und kommunizieren auf einem teilweise sehr hohen Niveau. Sie denken oft in großen Zeiträumen und befassen sich mit kommenden Entwicklungen und Potenzialen, die für die meisten Nutzer erst Jahre später interessant werden. Ihre Profilbilder beinhalten oft Science Fiction Charaktere und sind nachbearbeitet. Solche Bewerber können bei den technischen Aspekten der Social Media hervorragend unterstützen, eignen sich jedoch kaum als Social Media Manager.

  6. Die Visionäre

    Große Ideen, futuristische Konzepte und fast aberwitzige Möglichkeiten - so oder so ähnlich lassen sich die Ideen und Themen der Visionäre zusammenfassen. Oft sind sie hervorragend vernetzt und verfügen über eine enorme Reichweite und Bekanntheit. Daher sind sie auch die Inspiration für viele andere Nutzer und beeinflussen Themen maßgeblich. Bei Unternehmen und Kommunikatoren werden sie aufgrund ihrer visionären Ansätze durchaus geschätzt und oft bei Neuentwicklung als Berater herangezogen. Auch als Speaker sind sie gefragt, die konkrete Umsetzung ihrer Ideen ist jedoch nicht ihre Stärke. Diese Bewerber eignen sich als Strategen, können mit der täglichen Arbeit jedoch Probleme haben.

  7. Die Ranter

    Sie weisen Ähnlichkeiten zu Trollen und Hatern auf, ihre Rants sind meist jedoch durchdachter und konstruktiver. Ihre Wortwahl und Formulierungen mögen nicht immer höflich oder diplomatisch sein, doch genau das macht ihre Beliebtheit aus und bildet die Grundlage ihrer meist großen Fan-Basis. Rein emotionale Rants treffen meist auf breite Zustimmung, während durchdachte und fachlich begründete Rants echten Mehrwert und bedenkenswerte Aspekte bieten. Bewerber, auf die dieses Profil passt, können bei der Strategieentwicklung unterstützen und Risiken rechtzeitig identifizieren. Sie sollten jedoch besser keinen direkten Community Kontakt haben.

  8. Die Macher

    Sie ergänzen die Visionäre meist optimal. Die langfristige Perspektive oder der Blick für das Gesamtbild sind nicht ihre Stärke, dafür können Sie hervorragend organisieren, Menschen miteinander vernetzen und Projekte auf den Weg bringen. Sie lassen die Ideen anderer Realität werden und wandeln diese in reale Produkte und Dienste um. Ihre Profile sind vollständig ausgefüllt, geschliffene Formulierung oder Marketing-Sprüche sind jedoch nicht zu finden. Diese Bewerber eignen sich hervorragend als Social Media Manager und für die Umsetzung von Konzepten. Langfristige strategisches Denken ist jedoch nicht ihre Stärke.

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