Allein in den vergangenen sechs Monaten hat die Zahl derjenigen Unternehmen zugenommen, die Webseiten am Arbeitsplatz sperren. Laut einer internationalen Scansafe-Umfrage sind das inzwischen 20 Prozent der Unternehmen, die so privates Surfen unterbinden wollen, Motto: „Sie werden fürs Arbeiten bezahlt, nicht fürs Surfen!“
Die Hitliste der gesperrten Seiten bietet indes wenig Überraschungen:
Zudem hat ScanSafe untersucht, in welchen Bereichen die Firmenrechner-Verbannung in den vergangenen Monaten noch zugenommen hat:
Das Interessante daran: Im Ranking der von Firmenrechnern verbannten Seiten tauchen Pornoseiten oder Inhalte mit Gewaltdarstellungen praktisch gar nicht mehr auf (vermutlich auch, weil sie längst gesperrt sind). Stattdessen sind es inzwischen fast nur noch Inhalte, die klassische Alltagsbedürfnisse der Menschen befriedigen. Man kann die Studie daher auch andersherum lesen: Das Internet beherrscht zunehmen den Alltag der Menschen und lässt sie auch im Job nicht mehr los.
1. Kommentar
Frank Hamm
06.09.09 um 14:28 Uhr
Das Problem dürfte sich (aus Sicht der Angestellten) innerhalb der nächsten zwei Jahre angesichts der allgemeinen Entwicklung bei Politikern, Streitkräften und Smartphones erledigen. Wer braucht dann überhaupt noch eine Firewall:
Das Tal der Ahnungslosen: Unternehmen blockieren Facebook, Twitter und Co
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