Edyta Pawlowska/shutterstock.comBildung kostet. Nicht nur Lebenszeit, sondern auch ganz profanes Geld. Deshalb bleibt vielen Studenten nichts weiter übrig, als parallel zum Studium etwas dazu zu verdienen. Obwohl bei der Mehrheit der Studenten die Eltern immer noch die Haupteinnahmequelle sind, jobben zwei von drei Studenten neben dem Studium. Die meisten arbeiten als studentische Aushilfe in Bars, Cafés, Restaurants, auf Messen oder im Call-Center. Immerhin dürfen Studenten durch einen Minijob bis zu 450 Euro pro Monat steuerfrei und ohne Zahlung von Sozialabgaben dazu verdienen. Doch darüber hinaus besteht die Möglichkeit an der eigenen Fakultät zu arbeiten oder als Freelancer tätig zu sein. Welche Möglichkeiten es gibt, wie Sie einen Nebenjob finden und was Sie beachten sollten…

Welcher Job ist der Richtige für mich?

Um sich das Leben in der Universitätsstadt und das Studium leisten zu können, gehen die meisten Studenten nebenher arbeiten. Geld muss her, ein Job. Die Optionen für Studentenjobs sind zahlreich: Studentische Aushilfen werden für Kindergärten, Cafés, Restaurants, Messen oder im Einzelhandel gesucht. Nur welcher Job ist der Richtige? Bei dieser Beurteilung sollten Sie einige Kriterien in Betracht ziehen. Dazu gehören…

  • … Ihre Kompetenzen und (professionellen) Fähigkeiten.
  • … die Zeit, die Sie neben dem Studium für Ihren Studentenjob aufbringen können.
  • … die Frage, ob der jeweilige Job ortsgebunden ist oder im Home Office stattfinden kann.
  • … Ihre Vernetzung und bestehenden Kontakte im relevanten Arbeitsfeld.
  • … die Chancen, die der Studentenjob für Ihre spätere Karriere bietet.

11 lukrative Nebenjobs für Studenten

Um keine falschen Erwartungen zu wecken, gleich zu Beginn ein Kommentar: Die Beschreibung “lukrativ” ist nicht bei allen vorgestellten Optionen finanziell zu verstehen. Einige unserer Vorschläge werden zwar gut bezahlt, andere dienen jedoch in erster Linie dem Knüpfen von Kontakten oder dem Erwerb wichtiger Erfahrungen.

Marktforschung – Wenn Sie sich jetzt mit einem Klemmbrett bewaffnet in der Fußgängerzone stehen sehen, können wir Sie beruhigen: Darum geht es nicht. Doch Studenten der Psychologie, Soziologie oder anderer gesellschaftwissenschaftlicher Fachrichtungen können sich bei Markforschungsinstituten auf Projektstellen oder als Assistenten bewerben. Einziges Manko. Solche Stellen werden nur selten öffentlich ausgeschrieben, hier ist Netzwerkarbeitbeispielsweise über Alumni-Foren – angesagt.
Freier Redakteur – Sie können schreiben und kennen sich in einem bestimmten Themengebiet sehr gut aus? Dann können Sie Ihr Glück auch als freier Redakteur versuchen. Einige Magazine freuen sich in den Sommermonaten über tatkräftige Unterstützung, während andere eher unter dem Sommerloch leiden. Auch Blogs könnten einen Blick wert sein, bei einigen professionellen Angeboten sind freie Autoren gerne gesehen. Die wachsende Reputation ist hier ein angenehmer Nebeneffekt.
Call-Center-Agent – Okay, dieser Job wirkt auf den ersten Blick alles andere als erstrebenswert. Doch der Schein trügt – zumindest dann, wenn Sie die Stelle nur auf Zeit übernehmen. Dann lernen Sie in diesem Job einiges über Gesprächsführung, den Umgang mit Menschen und können Ihre Konzentrationsfähigkeit trainieren. Ganz nebenbei werden Sie vielleicht auch feststellen, dass Sie diesen Job nicht auf Dauer machen wollen – und das als Motivation fürs Studium mitnehmen.
Programmierer – Studenten der Informatik, Computerlinguistik oder ähnlicher Fachrichtungen können sich auch als freie Programmierer versuchen. Jobangebote sind in diesem Bereich nicht gerade selten und viele Unternehmen befristen die Verträge von vornherein. Die Bezahlung ist in der Regel recht gut und der erste Kontakt zu Firmen – potentiellen Arbeitgebern (?) – lässt sich leicht herstellen.
Animateur – Sie sind sportlich, können gut mit Menschen umgehen, stehen gerne im Rampenlicht und wollen ins Ausland? Dann könnten einige Wochen als Animateur in einer Ferienanlage für Sie optimal sein. Dazu sei jedoch noch gesagt, dass Sie auch 10 bis 14 Stunden Tage, Dauerlächeln, eine unverschämt gute Laune und sowohl interessante als auch nervige Menschen einkalkulieren sollten. Ihr Vorteil: Danach können Sie weder Dozenten noch Kunden aus der Ruhe bringen.
Fremdenführer – Wenn Sie ohnehin einen Hang zu historischen Daten haben und sich in Ihrem Wohnort oder einer anderen Stadt oder Region hervorragend auskennen, ist auch ein Job als Fremden- oder Stadtführer denkbar. Solche Stellen gibt es natürlich bevorzugt in touristisch erschlossenen Regionen. So können Sie Ihre lokale Reputation steigern – oft sind bei Stadtführungen auch Anwohner dabei – und gleichzeitig zahlreiche neue Kontakt knüpfen.
Ghostwriter – Nein, keine Sorge, wir empfehlen Ihnen nicht wirklich, als Ghostwriter zu arbeiten und sich damit – zumindest aus moralischer Sicht – an Betrug zu beteiligen. Die Unterstützung von Studenten beim Verfassen von Texten oder wissenschaftlichen Arbeiten empfehlen wir jedoch ausdrücklich – auch weil Sie dadurch viel für Ihr eigenes Studium lernen. Und noch mal: Helfen bedeutet nicht, die Arbeit komplett zu schreiben.
Tutor – An vielen Universitäten gibt es Tutoren. Da immer weniger qualifizierte Studenten diese Aufgabe übernehmen, sind einige Bildungseinrichtungen dazu übergegangen, ihre Tutoren in Teilzeit oder auf geringfügiger Basis anzustellen. Gibt es diese Option nicht, können Sie sich auch in der Nachhilfe oder bei einem der zahlreichen Aufbau- und Ergänzungskurse in den Semesterferien als Dozent beteiligen.
Gärtnerhelfer – Vielleicht steht Ihnen der Sinn jedoch auch nach etwas völlig anderem, etwa einem aktiven Ausgleich? Dann empfehlen wir die Arbeit als Gärtnerhelfer oder in der Landwirtschaft. Die körperliche Arbeit in der Natur kann als wunderbarer Ausgleich dienen. Wichtig: Über eine gewisse Vorerfahrung im jeweiligen Bereich sollten Sie definitiv verfügen.
Nachbarschaftshelfer – In immer mehr Städten gibt es sie: organisierte Nachbarschaftshilfe. Diese wird teilweise ehrenamtlich, teilweise gegen eine Aufwandsentschädigung und teilweise gegen Bezahlung angeboten. Wenn Sie sich hier engagieren, sollte eines klar sein: Sie werden sicherlich eine sinnvolle Aufgabe übernehmen und daraus Befriedigung ziehen können. Rein finanziell ist diese Option jedoch nicht Ihre erste Wahl.
Betreuung – Grundsätzlich können Sie sich – Erfahrung in diesem Bereich vorausgesetzt – natürlich auch in der Betreuung älterer Menschen engagieren. Doch das meinen wir an dieser Stelle nicht. Nein, unser Vorschlag: Arbeiten Sie im Rahmen der zahlreichen Sommerferienprogramme als Betreuungskraft und Helfer. Zwei Voraussetzungen sollten dafür erfüllt werden: Erstens sollten Sie mir Kindern klarkommen und zweitens darf der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund stehen. Im Gegenzug lernen Sie zahlreiche Eltern – potentielle Kontakte – kennen und sammeln wichtige Erfahrungen, die Ihnen bei der Entwicklung Ihrer Soft Skills – konkret Ihrer Sozialkompetenz – helfen.

Studentenjobs, die einen Mehrwert bieten

Mit fortschreitendem Studium geht es für viele Studenten nicht mehr nur darum Geld zu verdienen, sondern auch den Weg für den späteren Berufseinstieg zu ebnen. Je mehr der Ferienjob mit Ihrem späteren Beruf zu tun hat, desto eher schmückt er Ihren Lebenslauf mit den passenden Referenzen und Arbeitsproben. Besonders geeignet sind deswegen Jobs in…

  • Fachabteilungen: Eine Tätigkeit in einem künftigen Arbeitsfeld ist das perfekte Jobticket. Damit auch das Unternehmen davon profitiert, sollte Ihr Studium für einen solchen Einsatz allerdings schon etwas weiter fortgeschritten sein.
  • Stabsstellen: Abteilungen wie das Controlling und die Personalabteilung nehmen Schnittstellenaufgaben im Unternehmen wahr und sind deswegen hervorragend für Einblicke ins gesamte Unternehmen geeignet. Für Geistes- und Sozialwissenschaftler sind sie ideale Anknüpfpunkte, um den Wechsel in die Wirtschaft vorzubereiten und sich schon einmal zu orientieren.
  • Fertigung: Auch der Klassiker unter den Studentenjobs kann für Ihre Karriere interessant sein, da Sie dort ebefalls wertvolle Kontakte knüpfen und sich für spätere Aufgaben empfehlen können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie sich gut ins Team einfügen, gute Arbeit abliefern und nebenbei Kontakte zu Entscheidern aufnehmen.

Prinzipiell können Sie aber fast jeden Job in irgendeiner Weise zum Netzwerken nutzen. Wenn Sie sich nach dem Bachelor beispielsweise auf Tourismus- oder Hotel-Betriebswirtschaft spezialisieren möchten, kann auch ein Job als Servicekraft zum Türöffner werden. Wenn Sie als Organisationshelfer bei einer Fachmesse arbeiten, werden Sie den Kontakt zu den Ausstellern nutzen können.

So lässt sich der Job ins Studium integrieren

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  • Während der Semesterferien Der Klassiker. Am leichtesten lässt sich der Studentenjob natürlich während der vorlesungsfreien Zeit, also in den Semesterferien integrieren. Der Haken: Je nachdem wie lange der Job dauert, fällt ein eventueller Urlaub und die verdiente Erholung damit zugunsten des schnöden Mammons flach.
  • Parallel zum Studium Die praktischste Variante ergibt sich aus Jobs, die eine freie Zeiteinteilung ermöglichen. Deshalb sind Nachhilfetätigkeiten oder Jobs als Mystery Shopper oder Produkttester so interessant. Während Vorlesungspausen oder an freien Tagen, lässt sich hier schnell gutes Geld verdienen, ohne dass das Studium groß darunter leidet.
  • An Wochenenden Viele Studierende scheuen sich vor Wochenendarbeit. Zu unrecht. Denn das ist eine Marktlücke. Wenn alle anderen frei machen wollen, ist die Nachfrage seitens der Unternehmen groß, das Angebot an Arbeitskräften aber gering. Das ermöglicht gute Stundenlöhne und lukrative Jobs.

Finanziellen Grenzen für Studentenjobs

  • Wird während des Studiums gegen Entgelt gearbeitet, so bleibt die studentische Versicherungspflicht nur dann bestehen, wenn höchstens 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Werden mehr als 20 Stunden pro Woche geleistet, müssen sich Studenten wie Arbeitnehmer versichern lassen. In den Semesterferien oder bei Pflichtpraktika ist eine Überschreitung der Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche zulässig. (Weitere Informationen zur Krankenversicherung).
  • Lohnsteuer muss gezahlt werden, wenn im laufenden Jahr mehr als 8.354 Euro verdient wurden. Für einen Minijob gilt: Der Arbeitgeber kann die Lohnsteuer in Höhe von 20 Prozent des Lohns pauschal zahlen, sowie eine Pauschale für die Renten- und Krankenversicherung. Entsprechend bleiben immer 450 Euro am Monatsende für den studentischen Arbeitnehmer.
  • Wird die Tätigkeit im Kalenderjahr nicht mehr als zwei Monate oder insgesamt 50 Arbeitstage ausgeübt, handelt es sich um eine sogenannte kurzfristige Beschäftigung, die frei von Sozialversicherungsbeiträgen ist. Wichtig in diesem Zusammenhang: Mehrere Jobs dieser Art werden addiert und können den Grundfreibetrag von 7834 Euro eventuell sprengen.

So finden Sie vakante Stellen

Die besten Informationen über aussichtsreiche Stellen finden Sie dabei über…

  • Stellenbörsen: Einige Jobbörsen wie Studentjob oder Studentenjob24 haben sich auf Studenten- und Ferienjobs spezialisiert. Dort werden allerdings in erster Linie Aushilfstätigkeiten ausgeschrieben. Mehr Erfolg versprechen Meta-Suchmaschinen wie Indeed oder Kimeta. Da diese häufig zur Jobbörse der Arbeitsagentur verlinken, können Sie aber auch gleich dort suchen.
  • Karriereseiten: Die meisten Unternehmen schreiben auf ihren Jobportalen inzwischen auch Ferienjobs aus. Dort finden Sie nicht nur Informationen über offene Posten und Anforderungen, sondern können auch eine Initiativbewerbung platzieren, falls sich auf Anhieb keine passende Stelle findet.
  • Direktanfragen: Oder Sie fragen direkt bei den Unternehmen nach, die Sie interessieren. Bei der Gelegenheit können Sie dann gleich darlegen, was Sie dem Unternehmen bieten und warum es für Sie interessant ist.
  • Aushänge auf dem Campus: An schwarzen Brettern oder in Schaukästen werden auch Jobangebote ausgehangen. Oftmals handelt es sich dabei um Tätigkeiten direkt auf dem Campus, beispielsweise Tutorenstellen. Aber auch Cafés, Copyshops oder Restaurants in der Nähe schreiben auf diese Weise aus.

Weil die Suche über das Internet und mithilfe von Jobbörsen mit Abstand die beliebteste und gängigste Form der Jobsuche ist, finden Sie hier eine Übersicht verschiedener Stellenbörsen für geringfügige Beschäftigungen.

  • Gelegenheitsjobs ist auf die Vermittlung von Saisonarbeit ausgelegt, bietet aber auch Studentenjobs an.
  • Hostessenjob bietet Jobs in den Bereichen Promotion, Beauty und Messe.
  • JackTiger ist auf die Vermittlung von Messe-, Catering- und Gastronomie-Personal spezialisiert.
  • Jobs 3000 ist eine Stellenbörse für Schüler und Studenten, die sogar Au-Pair-Stellen auflistet.
  • Jobanzeiger ist auf die Vermittlung von Promotionjobs, Gastrojobs und Messejobs spezialisiert.
  • JobMensa ist als Stellenbörse auf Studentenjobs spezialisiert.
  • JobPiraten listet neben klassischen Minijobs auch Teilzeitjobs auf.
  • Jobsuma listet über die PLZ-Begrenzung zuverlässig und sehr aktuelle Angebote auf.
  • Monster-Studenten ist der Ableger der bekannten Jobsuchmaschine Monster, in dieser Version speziell für Studenten.
  • Myjobnextdoor ist auf die PLZ-Suche spezialisiert und liefert vor allem auch Anzeigen von kleineren Unternehmen.
  • NachhilfeNet ist eine Datenbank für Nachhilfelehrer und Nachhilfe-Institute, die Nachhilfegesuche auflistet.
  • Nebenjob bietet neben Informationen zum Nebenjob auch eine Stellenbörse an.
  • Promotionbasis ist auf die Vermittlung von Personal für Promotion-Aktionen und Event-Personal ausgelegt.
  • Studentenjob bietet Nebenjobs und Praktika nach Bundesländern sortiert.
  • Studentenjobs24 listet über die Suchfunktion neben Teil- und Vollzeitjobs auch Praktika.
  • Jobberbee Hier lassen sich über die Fähigkeiten, die zeitliche Verfügbarkeit und die gewünschte Entfernung zum Arbeitsplatz Stellen finden.

Bewerbung für einen Studentenjob

Gajus/Shutterstock.comAuch wenn es sich nur um eine Aushilfsstelle handelt, sollten Sie sich Zeit für die Bewerbung nehmen und diese sorgfältig verfassen. Denn wer bei seiner Bewerbung keinen Wert auf Sorgfalt legt, dem wird auch unterstellt, dass er seine Arbeit ebenso erledigt. Damit nehmen Sie sich nur selbst die Chance eingestellt zu werden.

Folgende Unterlagen sollte Ihre Bewerbung daher enthalten:

[ ] Bewerbungsanschreiben
[ ] Lebenslauf
[ ] Arbeitszeugnisse

Je nachdem für welche Stelle Sie sich bewerben, müssen Sie jedoch keine umfangreichen Anlagen mitschicken. Schicken Sie nur jene Zertifikate und Bescheinigungen besonderer Qualifikationen mit, die auch relevant für die Stelle sind. Ansonsten blähen Sie Ihre Unterlagen unnötig auf.

Als Freelancer arbeiten

Ein immer häufiger genutzter Weg: Die studienbegleitende Arbeit als Freelancer. Freiberufliche Arbeit kann zwar nicht immer ein stetiges und planbares Einkommen garantieren, bietet Studenten dafür jedoch die Möglichkeit, ihre Reputation aufzubauen, sich spannenden Projekten zu widmen und die Basis für eine freiberufliche Arbeit nach dem Studium zu legen.

Doch bevor Sie sich für diese Option entscheiden, sollten Sie prüfen, ob Ihnen die selbstständige Arbeit wirklich liegt oder ob Ihnen ein Angestelltenverhältnis mit klaren Vorgaben lieber ist. Können Sie sich selbst organisieren? Können Sie eigenverantwortlich arbeiten? Fragen Sie sich bitte auch, ob Sie bereit sind die Risiken, die mit einer freiberuflichen Tätigkeit einhergehen, zu tragen. Dazu gehören eine möglicherweise unregelmäßige Bezahlung, anspruchsvolle Kunden – die meist mehr erwarten, als ein Arbeitgeber – teilweise enge Deadlines und umfangreiche Arbeitsstunden.

Vorbereitung der Freelancertätigkeit

Melpomene/shutterstock.comWichtig ist, dass Sie sich gründlich vorbereiten und einige typische Fehler gleich zu Beginn vermeiden. Damit Ihnen das gelingt, habe ich im Folgenden die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

  • Bevor Sie sich weiter mit der Arbeit als Freelancer befassen, sollten Sie für sich klären, welche Arbeiten und Leistungen Sie potentiellen Kunden bieten können.
  • Kalkulieren Sie im Vorfeld, wie viel Zeit Sie neben dem Studium für den Freiberuf einsetzen können.
  • Orientieren Sie sich mit Ihren Preisen am Branchen-Durchschnitt. Natürlich müssen Sie zu Beginn darunter liegen, doch eine zu große Lücke sollten Sie nicht lassen.
  • Knüpfen Sie im Vorfeld Kontakte und erweitern Sie Ihr Netzwerk um potentielle Kunden. Alumni-Portale eignen sich dafür hervorragend.
  • Stellen Sie Ihre Homepage auf jeden Fall vor Ihrem offiziellen Start als Freelancer fertig.
  • Stehen Sie voll hinter Ihren Dienstleistungen und Stärken. Wenn Sie selbst zweifeln, können Sie keinen Kunden überzeugen.
  • Klären Sie im Vorfeld mit dem Finanzamt ab, ob Sie als Freiberufler oder Selbstständiger laufen. Manche Berufe erfordern eine Gewerbeanmeldung.
  • Denken Sie auch an Ihre Krankenversicherung.
  • Achten Sie von Beginn an darauf, ordentliche Verträge mit Ihren Kunden zu schließen.
  • Gewöhnen Sie sich von Anfang an eine solide Buchführung an.
  • Legen Sie ein eigenes Konto für Ihre freiberuflichen Aktivitäten an.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Umfeld und Ihr Partner Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen oder doch zumindest Verständnis zeigen.
[Bildnachweis: Edyta Pawlowska, Aaron Amat, Gajus, Melpomene by Shutterstock.com]