Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Diät-Tipp: Warum Sie mittags rausgehen und alleine essen sollten – wenn Sie abnehmen wollen

Es ist schon faszinierend, womit wir Menschen unsere Zeit verbringen. Die Statistiker des dafür zuständigen Bundesamtes untersuchen das regelmäßig und erstellen daraus dann ein amtsdeutsches Begriffsungetüm wie die Zeitbudgeterhebung. Darin erfährt der Leser zum Beispiel, dass der Durchschnittsdeutsche mehr als 24 Jahre seines Lebens im Bett verschläft. Oder dass er fünf Jahre mit Fernsehen verbringt. Zwei Jahre und sechs Monate sitzt er in einem Auto, sechs Monate davon jedoch im Stau. Erstaunlicherweise ist das dieselbe Zeitspanne, die er auch auf der Toilette verbringt. Das Küssen fällt dazu vergleichsweise bescheiden aus: zwei Wochen unseres Lebens nehmen wir uns dafür Zeit, die sexuellen Höhepunkte kommen gar nur auf 16 Stunden. Zum Vergleich: Um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, hocken wir im Schnitt sieben Jahre im Büro. mehr

Job 4
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Cheers! – Ein bisschen Alkohol im Job macht produktiver. Oder so

Die Forscher um Andrew Jarosz von der Universität von Illinois gaben ihren Probanden ordentlich zu trinken: 40 Männer, im Alter zwischen 21 und 30 Jahre; die eine Hälfte trank Wodka, bis sie 0,7 Promille auf dem Tacho hatte. Die anderen tranken Wasser. Dann bekamen die Versuchsteilnehmer Aufgaben zu lösen. So was wie aus einer Liste von Worten, Begriffe zuordnen, die etwas gemeinsam haben. Strategische Aufgaben. Nichts, was man mal eben auf einen Bierdeckel kritzelt. Dann kam die Überraschung: mehr

Job 3
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Internetsucht – Social Media machen abhängiger als Alkohol oder Rauchen

Mit den Freunden auf Facebook chatten, eine Twitter-Nachricht lesen oder nachsehen, warum das E-Mail-Postfach schon wieder bimmelt – all dem ist schwerer zu widerstehen als Alkohol oder Zigaretten. Zu dem Schluss kommt eine kürzlich vorgestellte Studie von Wilhelm Hofmann, einem Verhaltensforscher an der Universität von Chicago. Wieder so eine US-Studie! – werden Sie jetzt vielleicht denken. Aber Sie denken falsch: Die Experimente dazu fanden in Deutschland, genauer gesagt in Würzburg statt. Insgesamt nahmen daran 205 Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren teil. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Alkoholfrei – Drei Tipps gegen den Kater

  1. Wasser Der beste Tipp ist der simpelste: viel trinken! Aber nicht Alkohol, sondern natriumreiches Wasser ohne Kohlensäure. Ein Glas pro Stunde ist ideal. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit. Falsch: viel Kaffee am Katermorgen. Der entwässert ebenfalls. Besser sind Fruchtsäfte und eine Gemüsebrühe – die geben dem Körper Mineralien zurück. Absolut tabu: der erneute Griff zum Alkohol. Der dimmt nur Symptome.
  2. Honig Der enthält Friktose – und die hilft anders als Zucker, Alkohol abzubauen. Alternativ gehen auch Tomatensaft, Salzstangen, Rollmöpse, Essiggurken. Vorsicht dagegen mit Medikamenten! Viele stehen auf den Blutverdünner Aspirin vor dem Schlafengehen. Hilft, ist aber nicht gesund. Noch gefährlicher: Paracetamol mit Alkohol. Kann Leberschäden verursachen.
  3. Sauerstoff Ein Spaziergang an der frischen Luft bringt nicht nur der Kreislauf in Schwung, sondern versorgt den Körper mit Sauerstoff. Alternative: Schneeschippen. Der Kältereiz lindert zudem Kopfschmerzen. Extra-Tipp: Danach Stirn, Schläfen und Nacken mit Pfefferminzöl massieren und auf der Couch eine halbe Stunde ausruhen. Erfrischt und entspannt.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Weihnachtsfeier – Jeder Zehnte wegen Fehlverhalten gefeuert

Der Glühwein fließt in rauen Mengen, aus dem PC dröhnt „Jingle Bells“ und der Schwarm aus Abteilung 5B steht gerade unter dem Mistelzweig… Obacht! Bei der Weihnachtsfeier lauern einige Fettnäpfchen. Eine weltweite Monster-Umfrage zeigt, dass trotz weihnachtlichen Stimmungshochs so mancher schon die Kontrolle im beruflichen Umfeld verloren hat. Rund jeder Zehnte gab an, aufgrund seines Fehlverhaltens bei einer Firmenparty schon der Karriere geschadet oder gar seinen Job verloren zu haben. 14 Prozent der Befragten ist dies wiederum schon mal passiert, jedoch ohne negative Folgen für ihre Karriere. Glück gehabt! mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Der Ironie-Effekt – Je mehr wir etwas nie wieder tun wollen, desto eher tun wir es

Demnächst ist es ja wieder soweit: Silvester, Jahreswechseln – und die Phase der Vorsätze. Viele nehmen sich dann zum Beispiel vor, was sie nicht mehr machen wollen: rauchen etwa. Oder so viel Schokolade essen. Alkohol trinken. Oder fremdgehen. Leider haben solche Negativ-Vorsätze einen ironischen Rückhall: Je mehr und je lauter wir sagen, etwas nie mehr wieder zu tun, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir es wieder tun. mehr

Von Christian Mueller // 6 Kommentare

Trinkfest – Deshalb sollten Sie Partys betrunken besuchen

Sylvester-Party, Weihnachtsfeier, Geburtstag – es gibt viele Gründe, Party und Feste zu feiern. Das klingt erst mal alles nach Feierabend und Freizeit. Doch Sie wissen nie, wem Sie bei Ihrem Streifzug durch das Nachtleben begegnen und erfahrungsgemäß werden viele – auch berufliche – Kontakte auf Partys geknüpft. Und genau da haben wir heute den ultimativen Tipp für Sie: Trinken Sie auf jeden Fall Alkohol, wenn Sie unterwegs sind. Natürlich dürfen Sie dann nicht mehr Auto fahren, aber um neue Kontakte zu knüpfen, ist es optimal, Party betrunken zu besuchen. Dafür gibt es mehrere Gründe. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen