Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Ghostwriter im Netz – Lohnt sich das: für Fremdcontent eine Agentur engagieren?

Mehr als 4200 Artikel finden Sie inzwischen auf Karrierebibel.de. Insgesamt vier feste Autoren, zwei Kolumnisten und einige Gastautoren schreiben heute regelmäßig für diese Seite, Tendenz steigend – und alles für Sie kostenlos, allein finanziert durch Werbung. Der Weg hierhin war allerdings ein langer und auch nicht immer leicht. Schreiben ist die Hölle, aber geschrieben zu haben – das ist der Himmel, lautet ein altes Journalisten-Bonmot. Will man es im Netz zu etwas Aufmerksamkeit bringen oder gar einem Unternehmen mit der eigenen Website zu mehr Prominenz und Kunden verhelfen, kommt man am Schreiben kaum vorbei. Besonders, wenn die Seite nicht nur eine erweiterte Visitenkarte sein soll, sondern als Verkaufs-, Kommunikations und Unternehmensplattform den Dreh- und Angelpunkt bei der Akquise von Neukunden darstellt. Und jeder, der selbstständig eine eigene Internetseite betreibt, jeder Blogger weiß: Dreh- und Angelpunkt sind gute Texte (Videos und Fotos aber auch) – Content eben, wie die Inhalte im Neusprech auch genannt werden. Doch wie kommt man an solche Texte, insbesondere wenn einem das Schreiben nicht so liegt? mehr

Job 9
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Der Decoy-Effekt – Kunden verführen durch Alternativen

Neulich stolperte ich über ein bemerkenswertes Abo-Angebot der New York Times. Sie können die komplette Online-Ausgabe der renommierten Zeitung zusammen mit dem Zugang über die iPhone-App für 99 Cent testweise für vier Wochen beziehen oder für 99 Cent die Online-Ausgabe plus den Tablet-Zugang abonnieren. Oder Sie ordern den “All Digital Access”, ebenfalls für 99 Cent und erhalten für Zugriff auf und über alles, auch iPhone- und Tablet-App… Moment mal! Warum sollte jemand überhaupt die beiden ersten Angebote abonnieren, wenn er beim dritten zum selben Preis sowieso alles inklusive hat, selbst wenn er nicht alles davon nutzt? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Der Decoy-Effekt – Wer sich nicht entscheiden kann, braucht eine Alternative

Es ist Zeit, mit einer alten Volksweise aufzuräumen. Ein für alle Mal. Noch immer glaubt die Mehrheit, wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Davon abgesehen, dass es diesen nassauernden Dritten gar nicht immer gibt und der meist besser beraten wäre, sich aus dem Streit rauszuhalten, ist die ganze These ziemlicher Kokolores. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Lauf Forrest, lauf! – Wie man mit Verrückten umgeht

“Gott muss verrückte Menschen lieben.”
“Warum?”
“Er macht so viele davon!”

Der aus langjähriger sozialer Erfahrung und tiefer Erkenntnis über den wahren Zustand dieser Welt prall gefüllte Dialog stammt ausgerechnet aus dem, nun ja, intellektuell nicht ganz so prallen Film Rambo III. Wenn man einmal die Option ausblendet, wie Rambo die Konfrontation mit Verrückten in der Regel (endgültig) löst, so bleibt zwischen Resignation und Rambo’s Way immer noch eine verhältnismäß breite und qualvolle Grauzone an Alternativen. mehr

Essay, Job 3
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Weiblich und souverän – Dresscode-Tipps für Frauen

Ein Gastbeitrag von Astrid Windfuhr, Kommunikations- und Stilberaterin

Der Erfolg einer berufstätigen Frau beginnt zwischen 6 und 7:30 Uhr – vor dem Kleiderschrank. Was soll ich zum Meeting anziehen? Zum Kundentermin? Zur Präsentation? Am Ende läuft es bei vielen dann aber doch nur wieder auf den schwarzen Hosenanzug in Kooperation mit seiner eintönigen Partnerin, der weißen Bluse hinaus, und das verbreitet so schon am frühen Morgen Langeweile.

Möchten Sie auch mal etwas Individuelleres, etwas Weiblicheres tragen? Gute Idee! Wenn Sie sich von der Masse der tristen Hosenanzüge abheben, stärkt das Ihre Position auch im Job. Dann können Chefs, Kollegen und Geschäftspartner auch sehen, dass Sie etwas Besonderes sind. Der Business-Dresscode bietet Ihnen dazu genügend Spielraum, optische Alleinstellungsmerkmale zu entfalten. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie in fünf Schritten Ihren kleidungstechnischen USP entwickeln können:
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Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Entscheidungsfallen – Wie man die richtige Wahl trifft

Ein Interview mit dem Eintscheidungscoach Kai-Jürgen Lietz

Kai-Jürgen Lietz hat gerade ein Buch veröffentlicht, in dem er der Frage nachgeht, wie wir bessere Entscheidungen treffen können – Das Entscheider-Buch. Insgesamt 15 Fallstricke will der Bad Homburger Coach ausgemacht haben, in die wir unbewusst stolpern. Darunter etwa die Elefantenfalle, wenn wir ein bestimmtes Kriterium überschätzen (Preis) und dabei ein ebenso wichtiges vernachlässigen (Qualität). Oder die Treibjagdfalle, wenn wir uns aus einer vermeintlichen Not heraus zu schnell entscheiden, obwohl wir alle Zeit der Welt gehabt hätten. Ob und wieso uns richtige Entscheidungen so schwer fallen, wollte ich genauer wissen…
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Einen Überblick über alle wichtigen Jobmessen des Jahres gibt Ihnen unser Karrierekalender.

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Erfolg in 7 Worten

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A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen