Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Anerkennung – Feedback motiviert um sieben Prozent mehr

Dass zusätzliches Geld Mitarbeiter nicht sonderlich motiviert, wenn sie über einen gewissen Standard verfügen, ist ja so weit bekannt. Ebenso, dass sie lieber gelobt werden und Rückmeldungen bekommen wollen. Aber wie steht es eigentlich mit Anerkennung?

Gute Frage! Mit ihr hat sich auch der Autor Richard Conniff beschäftigt und herausgefunden: mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Hauptsache teuer – Wie der Wunsch nach höherem Status zurückschlägt

Wer wie ich einmal Volkswirtschaft studiert hat, erinnert sich noch daran: Luxusgüter sind Superiore Güter. Das heißt: Mit steigendem Einkommen werden sie stärker nachgefragt – aber eben mehr als das eigene Gehalt wächst. Oder einfacher ausgedrückt: Sobald wir in der Gesellschaftshierarchie aufsteigen, versuchen wir noch eine Schippe draufzulegen, indem wir mit solchen – in der Regel überteuerten Produkten – nach außen schon mal zeigen wollen: Sieh her, ich kann’s mir jetzt leisten!

Ob das klug ist oder nicht – Die Luxusgüter-Branche ist nicht nur ein lukrativer Wirtschaftszweig, es ist auch ein florierender. Noch dazu konjunkturunabhängig. Trotzdem haben solche Luxusprodukte ihre Tücken. Und das liegt vor allem an unserem Selbstwertgefühl und Statusdenken. mehr

Job 2
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Drei Wahrheiten, die man gar nicht früh genug lernen kann

  1. Habe den Mut, herauszuragen. Klar, wer über die Grasnarbe hinaus wächst, riskiert rasiert zu werden. Konformität führt aber auch zu Mittelmaß und verhindert, das eigene Potenzial auszuschöpfen. Dumm! Wachsen Sie über sich und andere hinaus. Wie heißt es so schön: Seien Sie einzig, nicht artig!
  2. Bestimme dein eigenes Tempo. Alles. Jetzt. Sofort. Viele leben in einer Instant-Illusion und meinen, Sie müssten schon da sein, wo andere stehen. Ständiges Vergleichen macht aber nicht nur unglücklich – es ist auch falsch: Wer alles auf einmal will, kann das Einzelne nicht mehr genießen und kommt aus dem Rhythmus.
  3. Es ist unwichtig, was andere über dich denken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Deshalb neigen wir dazu, in Gruppen ständig Sympathien gewinnen zu wollen. Tatsächlich werden wir dabei aber immer abhängiger von Meinungen und Anerkennung. So jemand lebt aber nicht mehr sein Leben, sondern die Regeln anderer. Mehr?
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Drei wesentliche Bedürfnisse, die uns motivieren zu tun, was wir tun

  1. Erfolg. Laut David McClelland sind es vor allem drei Bedürfnisse, die uns motivieren. Das Wichtigste: Menschen wollen ihre Ziele erreichen. Und sie möchten, dass dies bemerkt wird. Kurz: Sie wollen stolz auf ihr Tun sein können. Entsprechend vermeiden Sie Situationen, in denen keine Aussicht auf Erfolg besteht oder diese nur gering ist.
  2. Zugehörigkeit. Ebenso wichtig sind Menschen soziale Beziehungen. Erfolg lässt sich schließlich erst so genießen – durch andere wird er erst bestätigt. Denn auf Anerkennung folgt meist auch Zugehörigkeit. Weil das aber nicht universell gilt, suchen wir den Anschluss zu unterschiedlichen (Interessen-)Gruppen.
  3. Macht. Die beiden ersten Punkte zusammen führen automatisch zu einem gewissen Einfluss auf die jeweilige Gruppe: Respekt, Status und Macht steigen. Und genau das ist ebenfalls ein enormer Ansporn. Psychologische Studien zeigen immer wieder: Das permanente Gefühl von Ohnmacht hingegen macht Menschen sogar krank.
Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Prioritäten setzen – Eine Parabel über das Neinsagen (können)

Es gibt Menschen, die immer und überall dabei sind und helfen, wo sie können. Diese Menschen werden oft um Hilfe gebeten und sagen nie Nein. Das können Manager, Abteilungsleiter, angesehene Kollegen oder gute Freunde sein. Jeder wendet sich mit seinen Problemen an sie, denn sie scheinen immer Zeit zu haben. Einige Zeit mag das funktionieren, doch auf Dauer geht das meistens nicht gut. Warum ein NEIN manchmal besser ist, zeigt die folgende Parabel: mehr

Essay, Job 0
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Drei Schlüsselfaktoren zu echter Jobzufriedenheit

  1. Anerkennung. Gemeint ist damit keinesfalls Geld. Dessen Wirkung auf die Motivation und Zufriedenheit ist gering und hält überdies nicht lange. Geld ist der Mühe Lohn, aber es kompensiert niemals fehlende Anerkennung. Egal, was einer kreiert oder produziert – er möchte, dass Chef, Kollegen und Kunden das beachten und wertschätzen. Lob ist eine Form von Beachtung, eine besonders positive. Aber auch sachliche und faire Kritik gehört dazu. Und gerade bei Leistungsträgern kann man gar nicht genug Brimborium um ihre Verdienste machen. So werden sie gar zum Vorbild und Ansporn für andere.
  2. Feeback. Es gibt kaum etwas Demotivierenderes, als nicht zu wissen, ob man einen guten Job macht oder nicht. Selbst negative Rückmeldungen sind immer noch besser als gar keine, denn dann haben Sie immerhin die Chance, besser zu werden. Falls Ihr Chef (oder die Kollegen) Ihnen nicht freiwillig Feedback geben, bemühen Sie sich darum. Das mag zwar auch wieder ein Stück frustrierend sein, dass man man sich selbst darum kümmern muss, aber danach fühlen Sie sich besser, weil es Ihnen Orientierung gibt.
  3. Miniüberforderung. Dahinter steckt die Flow-Theorie. Erfunden wurde sie von dem renommierten US-Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi, der damit jenen optimalen Zustand beschrieb in dem wir maximal für eine Aufgabe motiviert, besonders kreativ und produktiv sind. Und Flow entsteht genau da, wo uns eine Aufgabe nicht langweilt, aber immer noch minimal herausfordert. Nur so lernen wir hinzu und behalten den Spaß am Job, weil wir anschließend ein Erfolgserlebnis registrieren: Wir sind ein Stück über uns hinausgewachsen.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Spaßmaßnahmen – 20+ Ideen, Mitarbeiter zu motivieren

Ein Gastbeitrag von Bob Nelson

Jeder möchte geschätzt werden. Das gilt für Manager ebenso wie für Mitarbeiter. Selbst wenn es den Anschein hat, wir wären unabhängig und selbstständig, brauchen wir andere zur Stärkung unseres Selbstwertgefühls. Dennoch nutzen viele Manager die potenzielle Kraft von Anerkennung und Belohnung nicht. Und das, obwohl 33 Prozent der Manager sogar sagen, dass sie selbst lieber in einem Unternehmen arbeiten, in dem sie mehr Anerkennung erhalten. mehr

Job, Liste 2
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen