Wer meint, er sei stark, habe keine Angst und könne jeder Herausforderung die Stirn bieten – hier ein Beispiel von einer sehr starken Frau, wie es wirklich geht…
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Die Menschen in Deutschland haben Angst – Angst vor der zukünftigen Entwicklung und vor den wachsenden, neuen Herausforderungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Job AG, die das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid jetzt durchgeführt hat. Demnach halten 45 Prozent der Befragten die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland als enorme Herausforderung, 39 Prozent sind persönlich über ihre künftige Entwicklung enorm verunsichert, 27 Prozent auch bezogen auf die Situation ihres Unternehmens. Dahinter treten sogar zwischenmenschliche Spannungen zwischen Kollegen oder Differenzen mit dem Management zurück – diese erreichen gerade eben die 10-Prozent-Marke.
Es gibt tatsächlich so etwas wie die Angst vor dem Erfolg. Sie hat nichts damit zu tun, sich vor Risiken oder Fehlern zu fürchten, die einen auf diesem Weg zwangsläufig begleiten. Es ist vielmehr die Methatesiophobie, die Angst vor Veränderungen, die damit einhergehen sowie die Sorge, trotz allem nicht zufrieden zu sein.
Schauen wir uns den Mechanismus genauer an. Wer Erfolg hat, wird beklatscht und beachtet, steigt auf in Ansehen und Hierarchie. Für viele ist das eine wunderbare Vorstellung. Zugleich setzt es sie aber auch unter Druck. Ein Erfolg ist kein Erfolg. Mit jedem Triumph steigen die eigenen Ansprüche an sich selbst sowie die Erwartungen von außen. Wie lange wird man dem standhalten und gerecht werden können? Kommen vielleicht auch Schattenseiten ans Licht? Was bisher an Know-how ausreichte, reicht nun vielleicht nicht mehr. Alte, liebgewonnene Gewohnheiten muss man ablegen, Neues antrainieren. Erfolg legt einen womöglich sogar fest – auf ein Thema, eine Rolle. Und was ist mit der Zeit: Wird noch genug für das Privatleben bleiben, für die Familie, für den Spaß?
Jeder halbwegs Vernunftbegabte weiß, Erfolg ist eine fragile Sache. Nur zu gern frisst er seine eigenen Kinder. mehr →
Sehr böse, sehr lustig: Der Kern von so ziemlich fast jedem Coaching… (Mit Dank an Birgit für den Hinweis)
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Die Deutschen und ihre Angst – da hat sich in den vergangenen zehn Jahren so einiges verändert, wie jetzt die Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen 2009“ zeigt. War es früher die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten, so bereitet den Deutschen inzwischen die Verschlechterung der Wirtschaftslage die größte Sorge. Zwei von drei Deutschen (66 Prozent, siehe auch Grafiken unten) haben hiervor Angst.
Mit 18 Prozentpunkten am stärksten zugenommen hat allerdings die Angst vor einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Mit 65 Prozent springt sie von Platz 8 im Vorjahr auf den zweiten Rang. Erstaunlich: Die Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, fällt mit 48 Prozent deutlich geringer aus. Bemerkenswert auch der Unterschied zwischen Ost und West: 58 Prozent der Arbeitnehmer in den ostdeutschen Bundesländern bangen um ihren Arbeitsplatz – im Westen sind es nur 46 Prozent.
Die Furcht vor Terrorismus ist dafür um lediglich fünf Prozentpunkte gestiegen und liegt mit 46 Prozent im Mittelfeld der großen Ängste. Und trotz heißer Diskussionen um Alkopops und Alkoholexzesse bei Jugendlichen: Die Angst vor Drogen- und Alkoholsucht bei Kindern erreicht mit 34 Prozent den geringsten Wert seit 1994 (33 Prozent).
Der Boston Globe begeistert mich ja immer wieder mit seinen liebevollen Infografiken. Hier ist schon wieder eine, diesmal: Tipps und Tricks wie Sie Ihr Gehirn ganz leicht in die Irre führen…

Stefan hat sich die Mühe gemacht, eine Liste mit 42 Gratis EBooks zum Social Media Marketing zusammen zu tragen. Klasse, Danke!
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