Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Überstunden – Jeder zehnte Arbeitnehmer arbeitet mehr als 48 Stunden pro Woche

ZeitmanagementZuerst die gute Nachricht: 2009 betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Erwerbstätigen 35,8 Stunden. Jetzt die schlechte: Einige Berufsgruppen arbeiten deutlich länger, so eine Erhebung des Statistischen Bundesamts. 9,9 Prozent der Erwerbstätigen (das entspricht 3,8 Millionen Menschen) gaben an, dass sie regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten, 4,3 Prozent (1,7 Millionen) sogar 60 Stunden pro Woche und mehr. Fast jeder zweite Selbstständige (47,4 Prozent) ist ebenfalls von überlangen Arbeitszeiten betroffen.

Je nach Berufsfeld unterscheiden sich Arbeitszeiten noch erheblicher. Bei Führungskräften etwa sind überlange Arbeitszeiten nahezu die Regel: 38,5 Prozent der Manager arbeiten mehr als 48 Wochenstunden. Jede fünfte Führungskraft ist sogar 60 Stunden und mehr im Dienst.

Auch Landwirte beackern ihre Felder häufig mehr als 48 Stunden in der Woche (32,6 Prozent). Überdurchschnittlich oft haben auch die Angehörigen akademischer Berufe zu schaffen: 17 Prozent verbringen ebenfalls mehr als 48 Stunden pro Woche am Arbeitsplatz. Am seltensten sind Hilfsarbeitskräfte (2,7 Prozent) sowie Bürokräfte und kaufmännische Angestellte (3,1 Prozent) von überlangen Arbeitszeiten betroffen (siehe Grafik). mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Jobfrust – Was Arbeitnehmer in die Kündigung treibt

Was verursacht auf der Arbeit den meisten Frust? Der Büroausstatter Regus ist dieser Frage nachgegangen und hat dazu rund 15.000 Beschäftigte weltweit befragt. Das Ergebnis ist in weiten Teilen erstaunlich einheitlich: Den meisten Jobfrust erzeugen mangelnde Aufstiegschancen, unzureichende Kommunikation der Führungskräfte, fehlende Firmenvision und ein zu hohes Arbeitspensum.

Insbesondere bei den deutschen Arbeitnehmern sieht das nicht viel anders aus: Bei der Umfrage gaben die meisten Arbeitnehmer (48 Prozent) hierzulande an, nicht bei einer Firma bleiben zu wollen, in der die Kommunikation mit dem Management mangelhaft ist. 43 Prozent der Befragten erklärten, dass fehlende Aufstiegschancen für sie der Hauptauslöser für den Wunsch seien, sich nach einem anderen Job umzusehen und 36 Prozent würden kündigen, wenn ihrem Unternehmen die strategische Vision fehlt. Zuviel Arbeit ist für knapp ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer Anlass, über einen Jobwechsel nachzudenken und 27 Prozent würde sogar wegen unfreundlicher Kollegen kündigen. mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Morgenstund – Wann beginnen Sie morgens zu arbeiten?

Ich weiß natürlich nicht, wann Sie diesen Artikel lesen – morgens oder abends, vor, während oder nach der Arbeit. Ich vermute allerdings tendenziell später. Wie ich darauf komme? Seit geraumer Zeit habe ich den Verdacht, dass sich die Arbeitszeiten in Deutschland verschoben haben. Die Menschen arbeiten zwar insgesamt länger, fangen damit aber morgens später an. Jedenfalls beobachte ich das zum Beispiel auf den übervollen Autobahnen oder überfüllten Pendlerzügen zu bestimmten Uhrzeiten.

Um dem unbestimmten Gefühl zumindest etwas empirische Fundierung zu verleihen, würde ich nun gerne von Ihnen wissen, wann Sie morgens mit der Arbeit starten – speziell montags (halbzehn in Deutschland – oder eher). Benutzen Sie dazu bitte das Umfragetool rechts. Ausführlichere Antworten gerne auch als Kommentar weiter unten.

Und so oder so: Ihnen allen einen guten Start in den Tag und in eine hoffentlich erfolgreiche Woche!

Artikel, Job 13
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Morgenmuffel – Flexiblere Arbeitszeiten verbessern Jobs

kaffeebecherWie schön wäre es, wenn man morgens ein bisschen länger dösen und später zur Arbeit gehen könnte, ohne dass der Arbeitgeber einen dafür gleich als faul, träge und unehrgeizig abstempelt? Wie die Kommentare in den Beiträgen zu besserem Schlaf und den Leistungsphasen der Frühaufsteher beziehungsweise Langschläfer sowie die Kommentare in verlinkenden Blogs gezeigt haben, zählt sich die Mehrheit der Blogleser offenbar zu den Eulen und damit zu den Betroffenen.
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Über Stunden – Deutsche arbeiten immer länger

Die Zahl der geleisteten Überstunden in Deutschland steigt. Das hat jetzt Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ermittelt. Demnach werden dieses Jahr 1,474 Milliarden bezahlte Überstunden geleistet gegenüber 1,413 Milliarden im Vorjahr. Im Schnitt kommt jeder Arbeitnehmer damit auf 41,8 Überstunden für 2007. Begründet wird der Anstieg mit der guten Konjunkturlage: Die Auftragsbücher sind voller als 2006, deswegen stellen die Unternehmen aber nicht sofort mehr Mitarbeiter ein. Ergo verteilt sich die Mehrarbeit auf vorhandene Schultern. mehr

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Nützliche Tools & Tipps

Bewerbungsfehler: 60 Todsünden
Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam