Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Hübsch hoch – Die (monetären) Vorteile, schön zu sein

Die hat den Job doch nur, weil sie gut aussieht! Schöne Menschen werden häufig mich solchen Stereotypen konfrontiert. Das ist unfair, keine Frage. Denn wer schön ist, muss deswegen nicht inkompetent sein. Beide Eigenschaften stoßen sich nicht ab. Umgekehrt – und daher kommt das Klischee – gibt es aber durchaus eine Korrelation zwischen Attraktivität und beruflichem Erfolg oder gar Gehalt, wie auch die folgende Infografik schön zusammenfasst. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Kosmetik als Karriereturbo – Schmink dich nach oben

Die Studie ist einfach zu kurios, als das man sie unerwähnt lassen könnte. Selbst die immer noch recht angesehene New York Times war sich dafür nicht zu schade. Also: Schon seit längerem ist bekannt, dass symmetrische, ebene Gesichter attraktiver, ja sogar sympathischer machen. Nun aber will Nancy Etcoff, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität, herausgefunden haben: Schminke lässt insbesondere Frauen kompetenter und glaubwürdiger wirken. Oder verkürzt: Frauen können sich nach oben schminken. mehr

Job, Studie 2
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Bewerbungskiller – Der Fluch der Schönheit

Was schön ist, liegt zwar im Auge des Betrachters. Doch schaut man bei schönen Menschen deutlich lieber hin als bei hässlichen. Attraktive Menschen werden in der Regel bevorzugt, in der Schule, bei der Partnerwahl – selbst Babys schauen länger auf Fotos von schönen Menschen als auf die von, sagen wir, eher durchschnittlichen.

Aber, und natürlich haben Sie längst geahnt, dass jetzt ein Aber kommt… Attraktivität ist nicht nur ein Segen – sie kann auch zum Fluch werden. Insbesondere während einer Bewerbung. So werden schöne Bewerber zwar vom jeweils anderen Geschlecht zunächst positiv bewertet – von gleichgeschlechtlichen Personalern aber nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie, die gerade im Personality and Social Psychology Bulletin veröffentlicht wurde. “Pretty penalty” nennen die Forscher das: Wer zu schön ist, wird entweder als weniger qualifiziert wahrgenommen oder als potenzieller Unruhestifter für das Betriebsklima. Allerdings eben vor allem von Artgenossen des eigenen Geschlechts und – wie die Forscher ebenfalls anmerken – eher von Zeitgenossen mit geringem Selbstwertgefühl. mehr

Job, Studie 0
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Halo-Effekt – Warum Frauen im Büro High Heels tragen

Warum tragen Frauen High Heels speziell im Job? Gewiss, hohe Absätze transportieren in unserer westlichen Kultur stets eine sexuelle Botschaft. Die meisten Männer finden Frauen in High Heels attraktiver. Sexy eben. Doch gerade im Beruf gelten sexuelle Botschaften eher als karrierehinderlich. Ein tiefer Ausschnitt, ein üppiges Dekolletee, transparente Kleidung, Unterwäsche, die sich abzeichnet, ein zu kurzer Rock – all das gilt im Job-Dresscode als tabu. Zum Einen, weil es den Betriebsfrieden stören könnte (wobei ich mich über solche Unterstellungen immer etwas ärgere, weil sie Männer auf das triebgesteuerte Wesen eines Troglodyten reduzieren. Und so einer soll dann ein Unternehmen leiten?). Zum Anderen weil es die Frauen auf ihre sexuelle Attraktivität reduziert. Ein typischer Halo-Effekt also. Kurz gesagt beschreibt der Effekt einen Wahrnehmungsfehler, bei dem einzelne Eigenschaften einer Person so dominant auf uns wirken, dass sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen – deshalb auch „Halo“ (englisch für Heiligenschein) Effekt. mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Langweilig! – 11 Tipps, wie Sie garantiert uninteressant werden

Sie finden dieses ganze Getue um Engagement, Elan und Offenheit völlig überbewertet? Dann ist dieser Artikel perfekt für Sie. Sympathie wird ohnehin überbewertet. Genauso Teamwork. Man kann es sowieso nie allen recht machen – also warum nicht gleich nur nach der eigenen Fasson leben? Schließlich ist das auch die Person, die man am meisten schätzt. Jawoll! mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Bewerbung – Schöne Frauen haben Nachteile, Männer nicht

Attraktivität – sie hat nicht nur Vorteile. Vor allem nicht im Job. Vor allem bei Frauen. Schöne Frauen haben Nachteile bei der Bewerbung – das ist die Quintessenz einer israelischen Studie. Und noch erstaunlicher: Bei Männern ist es genau anders herum.

Zu diesem Ergebnis kommt der Ökonom Bradley Ruffle von der Ben-Gurion Universität in Be’er Scheva. Zuvor hatten er und sein Team Profilbilder von Studenten eingesammelt und acht davon ausgewählt, die als unterschiedlich attraktiv eingestuft wurden – von extrem gutaussehend bis so lala. Dann präparierten die Wissenschaftler damit 5312 Bewerbungen für 2656 Stellenanzeigen, also pro vakantem Job zwei Bewerbungsmappen. Das heißt, genau genommen verschickten sie nur sechs Bewerbungstypen mit fiktiven Lebensläufen: vier mit den Varianten der zuvor ausgewählten Fotos und zwei ganz ohne Foto. Dazu muss man wissen, dass es in Israel Bewerbern überlassen bleibt, ein Bewerbungsfoto mitzuschicken oder nicht.

Die Rücklaufquote von 14,5 Prozent sprach für sich: Die besten Chancen zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, hatten attraktive Männer. Sie wurden doppelt so oft eingeladen wie Bewerber mit Durchschnittsfoto. Im Detail sah das dann so aus: mehr

Von Felix Hinkeldey // 3 Kommentare

Schön schlecht – Wo attraktive Frauen Jobnachteile haben

Neulich saß ich in meinem Fernsehsessel und genoss eine Folge meiner momentanen Lieblingsserie „Seinfeld“, in der die Figur des George eine Sekretärin einstellen soll. Er möchte sichergehen, dass diese ihn nicht von der Arbeit ablenkt – und entscheidet sich daher gegen zwei äußerst attraktive Bewerberinnen und für die unscheinbare, aber effektive Ada. (So viel sei verraten: Der Plan scheitert wie so oft an seiner eigenen Willenskraft.)

Diskriminierung von attraktiven Menschen? Schon über die Vorstellung könnte man sich köstlich amüsieren – schließlich genießen die Schönen doch jede Menge Vorteile, gerade im Job! Normalerweise. Dass es Ausnahmen gibt, darüber berichtete vor kurzem LiveScience. Es scheint, als könne Attraktivität für Frauen in manchen Berufsfeldern zum Nachteil werden. mehr

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A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam