Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Rezession lässt Frauen besser verdienen

Jedenfalls statistisch. Frauen werden in der aktuellen Krise nicht wirklich besser bezahlt als Männer. Aber die Entlassungswellen treffen offenbar zu 82 Prozent Männer in gut bezahlten Jobs. Damit verdienen Frauen im Durchschnitt der Bevölkerung mehr:

In recessions, the percentage of families supported by women tends to rise slightly, and it is expected to do so when this year’s numbers are tallied. As of November, women held 49.1 percent of the nation’s jobs, according to nonfarm payroll data collected by the Bureau of Labor Statistics. By another measure, including farm workers and the self-employed, women constituted 47.1 percent of the work force.

Leider sorgt die Rezession aber wohl auch dafür, dass immer mehr Frauen freiberuflich im Fetisch-Gewerbe arbeiten. mehr

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Objektwahl – Was Männer und Frauen wirklich schön macht

Dies ist für alle, die sich mit Diäten plagen, ihre Kurven mit Push-Up-BH oder Silikoneinlagen aufmotzen oder ihrem Körperbau im Gym und per allwöchentlicher Qual einen Sixpack abringen. Insbesondere jenen, die damit auf dem Beziehungsmarkt punkten wollen. Vergesst es! Attraktiver macht das nur marginal.

Eine Studie der Universität Crawley (Australien) fand heraus: Ob wir auf das andere Geschlecht anziehend wirken oder nicht, hängt viel mehr von unserem Gesicht ab als von unserem Körper – erst recht, wenn man ein Mann ist!

Bei dem wissenschaftlichen Experiment sollten jeweils zwölf Männer und Frauen die Attraktivität anderer Menschen anhand von Fotografien auf einer Skala von 1 bis 7 einstufen. Manche der Probanden sahen dabei die Gesamterscheinung, andere nur die Gesichter, wieder andere nur den Körper. Anschließend verglich die Studienleiterin Marianne Peters die Gesichts- beziehungsweise Körper-Werte mit der Gesamtbewertung, um herauszufinden, wie sehr diese übereinstimmten. Und siehe da: Die Gesichter erzeugten die größere Urteilsbreite – oder kurz: Sie sind für die Attraktivität ausschlaggebender. mehr

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Rübezahl – Weniger ist attraktiver

BildsoftwareWeniger ist mehr. Was im Allgemeinen auf Worte und im Besonderen auf Würzmittel zutrifft, gilt offenbar auch für körperliche Attraktivität. So haben Wissenschaftler um den Microsoft-Programmierer Tommer Leyvand von der Universität in Tel Aviv ein Bildbearbeitungsprogramm entwickelt, dass mittels eines Algorithmus Porträtfotos geometrisch optimiert. Dabei vermisst es 234 unterschiedliche Gesichtsmerkmale, wie Augenabstände, Lippengröße, Abstand zum Kinn, Höhe der Stirn und so weiter und reduziert deren Datenkomplexität auf ein individuelles Optimalmaß. Die Gesichter werden also nicht auf ein allgemeines Durchschnittsoptimum hin umgerechnet, sondern jedes Mal einzeln für sich selbst und innerhalb der jeweiligen Parameter errechnet. Zudem bleiben Hautfalten oder Flecken erhalten, retuschiert – wie sonst üblich – wird nichts.
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Schöngeist – Männer halten Attraktivität für Karriereturbo

Hauptsache schön. 90 Prozent der Männer glauben, dass attraktives Aussehen wichtig ist, um beruflich erfolgreich zu sein. Bei den Männern zwischen 30 und 39 Jahren finden das sogar 97 Prozent, so das Ergebnis einer deutschlandweiten TNS Infratest Umfrage unter 1000 Männern. Die ältere Generation zwischen 40 und 59 Jahren sieht das nahezu genauso: 85 Prozent stimmen der These zu. Nur das soziale Netzwerk wird im Schnitt mit 93 Prozent höher bewertet als attraktives Aussehen.

Interessant sind allerdings die regionalen Unterschiede: Während Männer in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihre Attraktivität wichtiger finden als ihr Netzwerk (95 Prozent zu 92 Prozent), bleiben die Nordlichter konservativer: Hier sehen 95 Prozent das Netzwerk als Karriereturbo Nummer eins und erst danach ihr Aussehen mit 89 Prozent. mehr

Job, Studie 5
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Fundstelle – Anregungen und Anstöße aus dem Web

Werbung versus Realität

BuletteIn dem Film Falling down geht Michael Douglas in die Filiale eines Boulettenbraters und bestellt ein Frühstück. Leider ist es kurz nach 11.30 Uhr und Frühstück gibt es nur bis halb zwölf. Die Strategie des Filialleiters ist Nulltoleranz. Douglas muss ein normales Menü bestellen. Deshalb klinkt er völlig aus und nimmt die Fast-Food-Filiale samt Gästen als Geisel. Die Szene, die sich anschließt, ist legendär: Douglas bestellt einen Hamburger, packt ihn aus und vergleicht die Schnellnahrung mit dem Foto über dem Tresen: Das Brötchen in seiner Hand ist nicht kross, sondern labberig; der Salat nicht knackig, sondern oll; das Fleisch nicht saftig, sondern trocken. Er zeigt auf die Reklame und fragt den Manager: „Kann mir jemand sagen, was mit diesem Bild nicht stimmt?“

Produktenttäuschung. Es ist das Schlimmste, was ein Unternehmen seinen Kunden antun kann (und nebenbei: auch das Schlimmste, was man seinem Chef antun kann). Und doch machen es viele Unternehmen immer wieder. Deshalb freue mich über diese Seite ganz besonders: Werbung gegen Realität. Hier finden Sie wunderbare Fotos von Nahrungsmittelverpackungen, von appetitlichen Reklamebildern und der traurigen Realität. Eine dankenswerte Dokumentation des Grauens.

Mehr Wissen

Wussten Sie, dass sich das weltweit verfügbare Wissen alle fünf bis sieben Jahre verdoppelt? Oder, dass nur knapp über 50 Prozent des Wissensbestandes in Unternehmen als gedruckte oder elektronische Dokumente vorliegen, während sich fast die Hälfte in Form von Erfahrung und Know-how in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befindet? Jetzt wissen Sie’s – dank Projektgeschichten.

Gute Chefs haben gesündere Mitarbeiter

Das sagen zumindest finnische Wissenschaftler und haben dazu mehr als zwanzig Studien ausgewertet. So geht eine gute Mitarbeiterführung demnach nicht nur mit besserem psychischen Wohlbefinden und weniger Stress bei der Belegschaft einher, sondern auch mit deutlich weniger Krankheitstagen: Mitarbeiter in Unternehmen mit guter Personalführung hatten im Schnitt 27 Prozent weniger Fehltage.

Tipps für das Profilfoto

PR-Blogger Klaus Eck widmet sich der Frage, wie das optimale Profilfoto in Online-Netzwerken aussehen sollte und listet dazu 5 Tipps:

  1. Die Größe macht’s: Das Schulterporträt ist ideal.
  2. Ganz ruhig: Wählen Sie einen ruhigen Hintergrund.
  3. Licht, Licht und Licht: Diffuses Licht wählen und auf Schlagschatten achten.
  4. Der Stil macht’s: Das Styling sollte zum Gesamtprofil passen.
  5. Cheese: Immer Lächeln!

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Das zweite Gesicht – Wie schön macht Symmetrie?

Dem ersten Eindruck haftet eine schier unerträgliche Endgültigkeit an: Es gibt für ihn keine zweite Chance. Umso schlimmer, dass er nur ganze 150 Millisekunden benötigt, um sich zu manifestieren. Solange braucht das Gehirn, um einen optischen Reiz zu verarbeiten. Danach steht in Grundzügen fest, wie wir eine Person einschätzen, wer uns als sympathisch, leistungsfähig, zuverlässig und durchsetzungsstark erscheint und wer nicht. Weil wir von dieser ersten Wahrnehmung kaum wieder abrücken, beeinflusst sie enorm unseren beruflichen Erfolg. Denn um uns in einer komplexen Welt zurechtzufinden, bilden wir alle Stereotypen: Schublade auf, Mensch rein. Auf Grund solcher Schemata werden dann unbewusst Voraussagen über das Wesen und Verhalten eines Menschen getroffen. Wen der Chef etwa für kompetent hält, dem überträgt er wichtige Aufgaben. Mit diesen kann sich derjenige leicht profilieren, was den Chef wiederum in seiner Erstauffassung bestätigt. Ein Kreislauf nach oben entsteht. Leider funktioniert er auch anders herum.
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Spieglein, Spieglein – Wer schön ist, macht Karriere

M3Manche Karrieren sind wie Efeu, kriechend steigen sie empor. Andere bekommen die Reise in den Olymp geschenkt. Mit Leistung hat das manchmal wenig zu tun. Ungerechte Welt. Aber so ist es nun mal. Der Volksmund nennt das Phänomen „Chemie“: Wenn sie zwischen zwei Menschen stimmt, klappt’s mit dem Nachbarn genauso wie mit dem Chef oder den Kollegen. Was aber tatsächlich hinter dieser ominösen Chemie steckt, untersuchen zum Beispiel Attraktivitätsforscher seit Ende der Sechziger Jahre – mit zum Teil überraschenden Ergebnissen.
Dass die äußere Erscheinung Karrieren enorm beeinflusst, zeigt eine etwa Langzeitstudie der Hamburger Wissenschaftlerin Sonja Bischoff von der Universität für Wirtschaft und Politik. Sie befragt seit 1986 regelmäßig Führungskräfte, wie groß diese den Einfluss der äußeren Erscheinung auf die Karriere (.pdf) einschätzen. Ergebnis: Der Faktor Attraktivität hat selbst über die Jahre hinweg Karriere gemacht. Stuften 1986 noch rund fünf Prozent die äußere Erscheinung als wichtig ein, so waren es 1991 bereits 14 Prozent, 1998 schon 22 Prozent – in vierten, aktuellen Studie maßen die Befragten dem Faktor Schönheit erstmals 28 Prozent (Männer, 26 Prozent Frauen) eine sogar größere Bedeutung zu als persönlichen Kontakten oder Seilschaften.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen