Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Das Heiße-Kartoffel-Prinzip – Ansehen, anlysieren, anfangen

Das Geheimnis von produktiverem Arbeiten ist nicht allein nur Dinge effizienter und effektiver zu erledigen, sondern sie – ganz simpel – einfach auch schneller zu erledigen. Oft ist es aber so, dass wir uns ganz lange mit der Suche nach der besten und effektivsten Lösung beschäftigen, uns festbeißen und Zeit verplempern, in der wir die Dinge auch ganz locker, selbst ineffektiv geregelt bekommen hätten. Das ist ungefär so, als würde man eine Konferenz abhalten, um den nächsten Tweet auf Twitter zu planen. mehr

Job 1
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Der Depletion Effekt – Oder das Paradox der Prokrastination

Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. mehr

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Drei erschreckend simple Wahrheiten, warum wir prokrastinieren

  1. Weil wir es können. Und zwar besser denn je. Seien wir ehrlich: Nie war aufschieben so leicht wie in Zeiten von Youtube, Twitter, Facebook und Google tut sein übriges Plus dazu. Die Wahrheit ist aber auch: Social Media macht vielleicht mehr Spaß als der Job, das aktuelle Projekt, aber die Miete lässt sich davon in aller Regel noch nicht bezahlen.
  2. Weil wir uns langweilen. Wer sich im Büro lieber mit zornigen Vögeln beschäftigt, als mit seinem Job, sollte darüber nachdenken, den Beruf zu wechseln. Oder sich eine neue Herausforderung zu suchen. Denn: Das, was du tust, während du prokrastinierst, ist möglicherweise das, was du den Rest deines Lebens tun solltest.
  3. Weil wir uns belügen. Wir sagen: “Ich mache es nachher” – und meinen: nachher bin ich motivierter, die Arbeit wir mir leichter fallen, mir wird etwas besseres einfallen. Manchmal stimmt das, meistens aber nicht. Eher ist es so, dass wir erst auf Druck reagieren – Erregungsaufschieber heißen solche Leute im Fachjargon. Anfangen würde aber auch helfen.
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Deadline-Tipps – 8 Wege, wie Sie Termine todsicher einhalten

Ein Repost von Felix Hinkeldey

Es gibt viele Projekte, die erst auf den letzten Drücker so richtig anlaufen: Kurz vor knapp reißt sich jeder Teilnehmer, und war er vorher auch noch so untätig, plötzlich zusammen und liefert in zwei Tagen das ab, wofür er eigentlich zwei Wochen Zeit hatte (siehe auch Parkinsonsches Gesetz). In dieser Zeit scheint ein Großteil der Teammitglieder das Wort Deadline auf einmal wörtlich zu verstehen und arbeitet, als ginge es um Leben und Tod. Wie aber kommt es zu diesen unangenehmen Endspurts, und viel wichtiger: Kann man sie irgendwie verhindern? mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Home-Office – 10 Tipps wider den inneren Schweinehund

Ein Gastbeitrag von Heike Thormann, Trainerin und Autorin

Das Home Office hat seine Vorteile, es lockt die große Freiheit. Die Abwesenheit von Chef und anderen Kontroll-Instanzen kann aber auch den inneren Schweinehund auf den Plan rufen. Deshalb habe ich hier zehn Tipps aus meiner eigenen Praxis gesammelt, wie Sie zuhause disziplinierter und produktiver arbeiten.

Ich arbeite im Home Office. Zuhause, von meinem umgebauten Loft in einem ehemaligen Verlagsgebäude aus. Ganz stilvoll sozusagen. Denn ich betreibe ein kleines Online-Magazin, schreibe Selbstlernkurse und halte Online-Kurse. Und ich bin hoch motiviert, wie viele Freiberufler und Kreative, die ihren Beruf selbst aussuchen und gestalten können. Trotzdem bin auch ich nicht immun gegen unser aller Hausfreund: Den inneren Schweinehund.

Deshalb habe ich hier für Sie (und für mich) zehn Tipps gesammelt, wie Sie Ihren inneren Schweinehund austricksen können. mehr

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Am Limit – Kurze Deadlines sorgen für mehr Spaß

MerkzettelDie traurige Wahrheit ist: Wir schieben nicht nur lästige Aufgaben, wie Fensterputzen oder die Steuererklärung verfassen, vor uns her – wir prokrastinieren sogar Dinge, die uns eigentlich Spaß machen. Als die beiden Verhaltensökonominnen Suzanne Shu von der Anderson School of Management an der Universität von Kalifornien in Los Angeles und Ayelet Gneezy von der Rady School of Management an der Universität von Kalifornien in San Diego typische Fälle von Aufschieberitis untersuchten (pdf), stellten sie verblüfft fest: “Sobald Menschen selbst für eine erfreuliche Aufgabe ein längerer Zeitraum zur Verfügung steht, dann erwarten sie zwar eher, diese Aufgabe auch in Angriff zu nehmen, tun es aber seltener”, sagt Suzanne Shu.

Bei ihren Experimenten dazu erhielten 80 Probanden Geschenkgutscheine für einen Café-Besuch, die entweder schon nach drei Wochen (42 Teilnehmer) verfielen oder erst nach zwei Monaten (38 Teilnehmer). Nun passierte das eigentlich Erstaunliche: Weil diejenigen Teilnehmer mit der langen Frist annahmen, den Gutschein ganz sicher einlösen zu können, schoben sie den Café-Besuch immer weiter hinaus – bis es zu spät war. Der ideale Zeitpunkt – er kommt eben nie. Am Ende lösten aus dieser Gruppe gerade einmal sechs Prozent der Probanden die Gutescheine ein – deutlich weniger als aus der Gruppe mit der strammen Deadline von wenigen Wochen (da waren es immerhin 31 Prozent).
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Aufschieberitis – So nutzen Sie Prokrastination produktiv

In der Fast Company gibt es einen schönen Artikel wie sich das leidige Problem des ewigen Aufschiebens auch produktiv nutzen lässt. Das Video dazu gibt es schon hier:
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Erfolg in 7 Worten

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A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen