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Drei Dinge, die Sie über Produktivität noch nicht wussten

  1. Nachahmen. Es gibt einen ebenso skurrilen wie effizienten Weg, seine Leistungen zu verbessern: Finden Sie jemanden, der produktiv ist – und denken Sie, Sie seien genauso. Zu dem Ergebnis kommen Untersuchungen des Psychologen Jochim Hansen von der Universität Basel. Es ist wie beim sogenannten Rajkov-Effekt. Vladimir Rajkov entdeckte die Methode des „geborgten Genies“: Dazu versetzte er seine Probanden in einen Zustand der Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, sie seien ein herausragender Kopf der Geschichte. Prompt waren sie in diesem Zustand in der Lage, annäherungsweise deren Fertigkeiten zu entwickeln.
  2. Automatisieren. Zeitmanagement, Prioritäten setzen, organisieren, strukturieren – alles gut und richtig. Doch davon wird der Tag auch nicht länger. Was wirklich hilft, die Dinge geregelt zu kriegen (insbesondere wenn es täglich viele sind): Automatisieren und ritualisieren Sie so viele Prozesse wie möglich. Der Trick dabei ist, so Roy Baumeister, dass Sie dabei Energie sparen, die Sie für andere Aufgaben verwenden können, statt sich damit vom Prokrastinieren (zu deutsch: Aufschieben) abzuhalten.
  3. Betrügen. Und zwar sich selbst. So zeigt eine phantastische Studie der Columbia Universität, dass es schon reicht, sich vorzustellen, man komme seinem Ziel näher – selbst wenn dieser Fortschritt eine einzige Illusion ist. Es ist wie beim Sex: Je näher man dem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an. In der Wissenschaft ist dies auch bekannt als Goal-Gradient-Effekt. Entdeckt hat den der Verhaltensforscher Clark Hull 1932. Und ob bewusst oder nicht, viele machen ihn sich zunutze: Etwa Chefs, indem sie ihren Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen und sie so zusätzlich anspornen.
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Drei effektive Wege zum besseren Prokrastinieren

  1. Organisieren Sie sich! Viele unserer Empfehlungen helfen dabei, produktiver zu werden. Wie immer macht aber auch hierbei die Dosis das Gift. Sich zu organisieren, gehört definitiv dazu: Es lässt sich herrlich ein ganzer Tag damit verplempern, seine Aufgaben durchzuplanen, den Workflow zu verbessern, E-Mail-Systeme und Strategien zu entwickeln. Den Job haben Sie deswegen aber noch nicht gemacht.
  2. Machen Sie es besser! Sie haben ein Projekt eigentlich schon abgeschlossen? Aber hey: Sicher ist es noch nicht perfekt! Drehen Sie also noch eine paar Extraschleifen bis es so richtig rund wird, falls es das je wird. Aber solange Sie die fast fertige Aufgabe weiter optimieren, brauchen Sie all die anderen Jobs in der Warteschleife nicht beginnen. Und die sehen noch viel schlechter aus.
  3. Diskutieren Sie es aus! Entscheidungen haben etwas beängstigend Finales. Danach geht es irgendwie nur noch los – und das kann die falsche Richtung sein. Man kann das nicht wissen. Aber hinterfragen, neue Variablen hinzufügen, Szenarien durchspielen – und währenddessen keine Fehler machen. Das ist dann gründlich. Bestenfalls sorgfältig. Aber bestimmt nicht ängstlich, entscheidungsschwach und prokrastinierend. Oder…
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Das Heiße-Kartoffel-Prinzip – Ansehen, anlysieren, anfangen

Das Geheimnis von produktiverem Arbeiten ist nicht allein nur Dinge effizienter und effektiver zu erledigen, sondern sie – ganz simpel – einfach auch schneller zu erledigen. Oft ist es aber so, dass wir uns ganz lange mit der Suche nach der besten und effektivsten Lösung beschäftigen, uns festbeißen und Zeit verplempern, in der wir die Dinge auch ganz locker, selbst ineffektiv geregelt bekommen hätten. Das ist ungefär so, als würde man eine Konferenz abhalten, um den nächsten Tweet auf Twitter zu planen. mehr

Job 1
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Der Depletion Effekt – Oder das Paradox der Prokrastination

Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. mehr

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Drei erschreckend simple Wahrheiten, warum wir prokrastinieren

  1. Weil wir es können. Und zwar besser denn je. Seien wir ehrlich: Nie war aufschieben so leicht wie in Zeiten von Youtube, Twitter, Facebook und Google tut sein übriges Plus dazu. Die Wahrheit ist aber auch: Social Media macht vielleicht mehr Spaß als der Job, das aktuelle Projekt, aber die Miete lässt sich davon in aller Regel noch nicht bezahlen.
  2. Weil wir uns langweilen. Wer sich im Büro lieber mit zornigen Vögeln beschäftigt, als mit seinem Job, sollte darüber nachdenken, den Beruf zu wechseln. Oder sich eine neue Herausforderung zu suchen. Denn: Das, was du tust, während du prokrastinierst, ist möglicherweise das, was du den Rest deines Lebens tun solltest.
  3. Weil wir uns belügen. Wir sagen: “Ich mache es nachher” – und meinen: nachher bin ich motivierter, die Arbeit wir mir leichter fallen, mir wird etwas besseres einfallen. Manchmal stimmt das, meistens aber nicht. Eher ist es so, dass wir erst auf Druck reagieren – Erregungsaufschieber heißen solche Leute im Fachjargon. Anfangen würde aber auch helfen.
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Deadline – Wie leicht sich Prokrastinierer verzetteln

Ein schönes Video darüber wie Prokrastination – also typisches Aufschieben – am Arbeitsplatz funktioniert. Und auch wenn der Clip schon etwas älter ist: Was für eine Fleißarbeit!!! mehr

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I have a dream – Warum Wunschdenken Erfolg blockieren kann

Seinen Sieg, zumindest aber sein Ziel schon mal zu imaginieren, noch bevor man überhaupt gestartet ist, gilt in der Motivationsforschung als gute Sache. Das Ganze wirkt dann wie eine Art selbsterfüllende Prophezeiung: Man glaubt daran, dass man es schaffen wird, strengt sich mehr an, spürt die Vorfreude des Erfolgs. So wie ein Bergsteiger, der sich vor dem Aufstieg über die steile Nordwand schon mal den herrlichen Blick über die Täler vorstellt. Oder der Teenager, der darüber sinniert, wie er bald das Mädchen seiner Träume küssen wird. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen