Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Schreib mal wieder – Warum wir unsere Gedanken öfter notieren sollten

„Der Vorteil der meisten Bücher liegt darin, dass man ohne sie auskommen kann”, spottete der irische Dramatiker George Bernard Shaw. Das stimmt auch heute noch. Viele Bücher, die jährlich erscheinen, sind entweder unverständlich oder langweilig geschrieben, behandeln Themen, die allenfalls den Autor interessieren oder reiten auf Modewellen, die weder fundiert noch relevant sind. Sie sind der Versuch der Autoren, sich literarisch zu erleichtern, ein Stück Ewigkeit zu erschreiben und vielleicht sogar etwas Nützliches für das berufliche Fortkommen zu tun. Nur vergessen sie dabei schlicht den Adressaten: den Leser. mehr

Job 4
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken

  1. Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
  2. Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
  3. Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
Von Christian Mueller // 7 Kommentare

Basisorgansiation – Die 7 Pfeiler der Produktivität

Produktivität ist eines der Themen, zu denen es unzählige Bücher, Artikel, Workshops und Vorträge gibt. Immer wieder werden neue Tipps und Tricks veröffentlicht, mit denen der moderne Arbeitnehmer oder Chef seine Aufgaben noch besser und schneller erledigen kann. Dabei ist eine Vielzahl von Organisationssystemen entstanden, zwei der bekanntesten sind das GTD-System nach David Allen und das darauf aufbauen ZTD-System von Leo Babauta. Die große Bandbreite an Systemen hat den Vorteil, dass sich jeder genau das zu ihm passende System suchen und adaptieren kann. Doch die Masse an Organisationssystemen kann auch verwirren und viele Tipps beschäftigen sich bereits mit den Details, noch bevor die Grundlagen wirklich klar sind. Daher stellen wir Ihnen heute die sieben Methoden und Werkzeuge vor, die als Pfeiler die Grundlage für produktives Arbeiten bilden. mehr

Job 7
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Drei Tipps, wie Sie lernen, noch kreativer zu werden

  1. Assoziieren. Wann immer Sie einen Artikel lesen (diesen zum Beispiel), versuchen Sie das Wissen nicht einfach passiv aufzunehmen, sondern verknüpfen Sie es mit vorhandenem Know-how, assoziieren Sie neue Gedanken und speichern Sie es ab.
  2. Aufschreiben. Ob Sie sich mit inspirierenden Menschen unterhalten, ein anregendes Buch lesen oder brainstormen – machen Sie sich Notizen. Schreiben oder malen Sie Ihre Gedanken auf und konservieren Sie diese so. Ein Blog ist ideal dafür: Dort können Sie Wissen sammeln, teilen und später durchsuchen.
  3. Auffassen. Lernen Sie zu lernen. Der Rat klingt nur tautologisch. Gemeint ist: Lernen Sie, wie Ihr Gehirn funktioniert, wie es denkt und speichert. Seinen Verstand zu verstehen, dessen Arbeitsweise, ist ein Schlüssel zu mehr Kreativität und besserem Denken.
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Prüfungsangst – So klappt das ganz entspannt mit der Klausur

mba-hutLeiden Sie unter Prüfungsangst? Dann sollten Sie sich zehn Minuten vor dem Test Ihre Sorgen und schlimmsten Szenarien sprichwörtlich von der Seele schreiben. Das haben jetzt Gerardo Ramirez und Sian Beilock von der Universität von Chicago herausgefunden.

Die beiden Wissenschaftler ließen dazu 20 Studenten zunächst einen kurzen Mathetest absolvieren, danach folgte die Hauptprüfung, für die die Forscher Ihre Probanden noch einmal mehr unter Druck brachten – etwa, indem Sie ihnen erzählten, sie würden dabei auf Video aufgenommen und die Clips hinterher Kommilitonen gezeigt. Nun folgte jedoch der eigentliche Test: Einem Teil der Studenten erlaubten die Forscher, zehn Minuten vor Prüfungsbeginn ihre Ängste und Gefühle möglichst offen zu Papier zu bringen. Die anderen mussten einfach nur ruhig dasitzen. Resultat: Wer sich den Stress wegschreiben durfte, lieferte unter Druck fünf Prozent bessere Lösungen ab. Jene, die jedoch nur dasitzen mussten, erreichten in der Hauptprüfung sogar zwölf Prozent schlechtere Ergebnisse als im Mathevortest. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Notizblog – Warum wir Erfahrungen aufschreiben sollten

„Kaum einer schreibt heute noch ein Tagebuch. Und Bloggen kommt auch immer mehr aus der Mode. Stattdessen twittern die Leute nur noch oder schreiben Statusmeldungen auf Facebook…“ mehr

Essay, Job 6
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Besser denken – mehr Ideen bekommen

  1. Assoziieren. Wann immer Sie einen Artikel lesen (diesen zum Beispiel), versuchen Sie das Wissen nicht einfach passiv aufzunehmen, sondern verknüpfen Sie es mit vorhandenem Know-how, assoziieren Sie neue Gedanken und speichern Sie es ab.
  2. Aufschreiben. Ob Sie sich mit inspirierenden Menschen unterhalten, ein anregendes Buch lesen oder brainstormen – machen Sie sich Notizen. Schreiben oder malen Sie Ihre Gedanken auf und konservieren Sie diese so. Ein Blog ist ideal dafür: Dort können Sie Wissen teilen und später durchsuchen.
  3. Auffassen. Lernen Sie zu lernen. Der Rat klingt nur tautologisch. Gemeint ist: Lernen Sie, wie Ihr Gehirn funktioniert, wie es denkt und speichert. Seinen Verstand zu verstehen, dessen Arbeitsweise, ist ein Schlüssel zu mehr Kreativität und besserem Denken.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen