Mit dem Frühjahr beginnt wieder die Zeit der Geschäfts- und Auslandsreisen: Neukundenakquise, Beziehungspflege, Kooperationserweiterungen – die Anlasse sind ebenso zahlreich, wie die Optionen in diverse kulturelle Fettnäpfchen zu treten. Andere Länder, andere Sitten – man kennt das ja. Oder eben auch nicht. Tatsächlich tun sich die vielreisenden Deutschen mit gutem Benehmen auf internationalem Parkett erstaunlich schwer. Die einen gebärden sich viel zu direkt und drängen auf einen schnellen Abschluss, statt ihr Gegenüber erst einmal kennenzulernen. Andere setzen sich mit dem Reiseland zu wenig auseinander und verschenken so wertvolle Sympathiepunkte. Vor allem mit den Manieren in China (33,7 Prozent), Frankreich (29,7 Prozent), USA (24,8 Prozent) und Japan (23,6 Prozent) tun sich deutsche Manager nach eigenem Bekunden schwer. mehr
Tipps on Tour – Auslandsknigge und Benimmregeln für Geschäftsreisen
Mind the Gap – Hochdotierte Praktika zwischen Bachelor und Master
Ein Interview mit McKinsey-Recruitingchef Thomas Fritz
Thomas Fritz, 35, ist seit 2008 Director of Recruiting von McKinsey & Company in Deutschland. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln begann er von 2001 bis 2003 seine Karriere bei McKinsey. Anschließend promovierte er an der Universität Witten/Herdecke und kehrte 2005 zu McKinsey zurück, um als Projektleiter Klienten aus der Logistikbranche und der Konsumgüterindustrie zu beraten. Zusammen mit Allianz, Bertelsmann und Henkel hat McKinsey kürzlich das Praktikanten-Programm “Gapyear” gestartet. Dabei können Bachelor-Absolventen ein Jahr lang die Zeit bis zum Masterstudium mit Praktika bei einem der assoziierten Unternehmen überbrücken. Die Bewerbungsfrist dauert noch bis Ende Februar. Wir wollten vorher wissen, was das Programm wirklich bringt. mehr
Drei Dinge, die Sie zwischen Studium und Berufseinstieg absolviert haben sollten
- Ausland Ob in Form eines (oder mehrerer) Auslandssemester oder einer Weltreise nach Abschluss des Studiums: Nutzen Sie die Gelegenheit, längere Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten. Nie wieder tut sich ein so freies und kostengünstiges Zeitfenster auf – und kaum etwas hinterlässt bei Arbeitgebern einen solch positiven und nachhaltigen Eindruck.
- Praktika Aber bitte nicht nur als Notlösung. Nutzen Sie Ihre Praktika gezielt, um Kontakte in verschiedene Unternehmen ihrer Zielbranche zu knüpfen. Auch zu den Töchtern im Ausland (siehe oben). Daraus folgt: Je eher Sie die Branche kennen, desto besser. Versuchen Sie dort aber nicht nur Zeit zu füllen, sondern möglichst Verantwortung zu übernehmen.
- Projekt Initiieren, organisieren und verantworten Sie selbst ein Projekt. Egal, ob im sozialen Bereich oder in Form einer Website – Hauptsache, Sie managen etwas und erreichen Ihr Ziel. Es gibt keinen besseren Lehrmeister – sei es für soziale Kompetenz, Organisation oder Frustrationstoleranz. Und es schmückt den Lebenslauf enorm.
Die drei ultimativen Attitüden, um im Ausland zu arbeiten – ohne in Fettnäpfchen zu treten
- Lösen Sie sich von Stereotypen. Türken sind so… Spanier so… und Russen erst… All das sind Klischees. Und sagen Sie jetzt nicht, Sie hätten keine. Wir alle haben unsere kleinen Vorurteile im Kopf – und die spüren andere unterschwellig. Versuchen Sie sich davon zu befreien, unvoreingenommen fremden Kulturen zu begegnen und sich bewusst zu machen: Nicht nur Kulturen – jeder Mensch ist anders!
- Seien Sie neugierig. Sie sind fremd und Gast in einem Land? Dann fragen Sie Ihre Gastgeber nach kulturellen Eigenheiten, interessieren Sie sich für Land und Leute, zeigen Sie Bewunderung und Wertschätzung. Nichts erfüllt einen Gastgeber mehr mit Stolz, als wenn er Ihnen die Größe seiner Heimat erklären kann. Steigern lässt sich das noch, indem Sie gleich beginnen, ein paar Worte in seiner Sprache zu lernen. Fehler dabei machen nur menschlicher.
- Finden Sie Gemeinsamkeiten. Und nicht nur Unterschiede! Denn genau das bildet das, worauf Ihre künftige Zusammenarbeit hauptsächlich basieren wird: gegenseitiges Vertrauen. Natürlich ist es wichtig, die schlimmsten Fauxpas’ zu kennen und zu vermeiden. Auch die körpersprachlichen. Am Ende aber geht es darum, Fremde(s) Willkommen zu heißen und so seinen Horizont zu erweitern.
Arbeitgeberwahl – Lebensbalance gibt den Ausschlag
Beruf und Privatleben besser zu vereinen, spielt inzwischen die Hauptrolle, wenn Arbeitnehmer den Job wechseln. Und zwar noch vor der möglichen Karriereentwicklung oder dem Verhältnis zum Chef und neuen Team. Das ist das Ergebnis des aktuellen “Workplace Survey” des Personaldienstleisters Robert Half. Danach gibt für 26 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die Lebensbalance den Hauptausschlag, wenn sie einen neuen Job wählen (Österreich: 39 Prozent; Schweiz: 40 Prozent). Faktoren wie der Ruf des Unternehmens, Weiterbildungsangebote, die Option im Ausland zu arbeiten oder die Anzahl der Urlaubstage spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.
Ausland statt Hotdog – Was Bewerber für einen Job machen würden
Die Zahlen sind ein wenig einschüchternd: Trotz Aufschwung suchen fast zwei Drittel aller Jobsuchenden in Deutschland länger als sechs Monate nach einem neuen Job. Entsprechend hoch ist die Bereitschaft sich durch längere, unbezahlte Praktika Berufspraxis anzueignen – oder sich in der Hoffnung auf eine Festanstellung ausbeuten zu lassen. Rund drei Viertel (73,5 Prozent) der dazu jetzt Befragten waren bereit, mehr als drei Monate als Praktikant oder unbezahlte Arbeitskraft zu jobben. mehr
Fingertips: Gefährliche Handzeichen im Ausland
Die Mission war heikel. 1995 reiste der US-Kongressabgeordnete Bill Richardson in den Irak, um mit dem damaligen Präsidenten Saddam Hussein über die Freilassung von zwei Amerikanern zu verhandeln. Als sich Richardson hinsetzte, kreuzte er dummerweise seine Beine so, dass Hussein seine Schuhsohlen sehen konnte. Ein schwerer Affront! Wütend verließ der irakische Präsident sofort den Raum und brach die Verhandlung ab. Richardson hätte es besser wissen sollen: Die Schuhsohle gilt in vielen arabischen und asiatischen Kulturen als schmutziger Teil am Menschen. Sie jemandem zu zeigen, ist eine schwere Beleidigung. mehr



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