Von Christian Mueller // 44 Kommentare

Öffentlichkeitsarbeit – Warum klassische PR-Manager nichts (mehr) taugen

In manchen Branchen haben PR-Manager einen schweren Stand, werden sie doch automatisch mit Schönfärberei und übertriebenen Werbeslogans assoziiert. Das ist natürlich extrem pauschalisiert und stimmt – wenn überhaupt – nur teilweise. Dennoch hat der umfangreiche Einsatz von Social Media in der Kundenkommunikation und der Unternehmenspräsentation zu einer Veränderung im PR-Bereich geführt. Und nicht alle PR-Manager haben sich dieser Entwicklung angepasst. Deshalb lautet meine These: Klassische PR-Manager taugen nicht mehr viel, Unternehmen brauchen heute Öffentlichkeitsarbeiter. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Echt jetzt – Was bedeutet das eigentlich: authentisch sein?

echtEgomarketing ist ein deutlicher Trend, der nicht zuletzt durch die boomenden sozialen Netzwerke im Internet enormen Auftrieb bekommen hat. Der eigene Ruf, das virtuell designte Image wird für den Erfolg immer wichtiger und die Optimierung des Selbst, der Fassade zum wichtigen Karrierefaktor. Oft ist das, was dabei herauskommt, sogar perfekter als das Original. Aber was davon ist dann noch real? Und wie lange bleibt derjenige, der so handelt, selbst noch echt und wo beginnt die pure Verkaufe, der Bluff?

Ich selbst bin Autor, Blogger, Journalist, Ehemann, Vater, Volkswirt. Aber ist das schon authentisch? mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Erfolgsrezept – Haben Sie genug Mojo?

Man kann Dutzende Biografien über erfolgreiche Menschen lesen. Und auch wenn jede Geschichte wenigstens ein kleines bisschen anders klingt, andere Akteure aufweist und einen anderen Helden hat – ein paar Dinge wiederholen sich eben doch. Und das ist dann der Stoff, aus dem wieder andere Erfolgsrezepte extrahieren. Menschen, wie Marshall Goldsmith zum Beispiel, den das britische Magazin “The Economist” mal “einen der glaubwürdigsten Vordenker der neuen Business-Ära” taufte. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Orientierungshilfe: Das gilt es vor jeder Bewerbung zu bedenken

Sind Sie gerade auf Jobsuche? Klasse, dass Sie dann gleich hierher gefunden haben! Doch bevor Sie loslegen: Trainieren Sie sich zuvor unbedingt noch eine positive Attitüde an. Das ist jetzt kein Tschakka-du-schaffst-alles-wenn-du-nur-positiv-denkst-Rat. Vielmehr ist er das Ergebnis einer Studie der Universität von Missouri. Dabei verglichen die Forscher den Erfolg von 327 Arbeitsuchenden über einen Zeitraum von fünf Monaten sowie wie viele Jobangebote diese am Ende hatten. Heraus kam: Positive Emotionen hatten den entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Arbeitssuchenden. Während ein konkreter Plan und das Festlegen persönlicher Karriereziele förderlich war für das Formulieren eines Anschreibens und Lebenslaufs, verbesserte eine positive Einstellung deutlich die Chancen im Vorstellungsgespräch, so Studienleiter Daniel Turban. Auf der Grundlage seiner Ergebnisse rät er Arbeitssuchenden, einen Bewerbungsplan zu machen und kontinuierlich dessen Fortschritte zu bewerten. Zudem sollten die Betroffenen Ablehnungen und Rückschläge einkalkulieren, weil das dazu beitrage, eine positive Einstellung zu erhalten. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Rollentausch – Sind Sie Sie selbst auf der Arbeit?

… Oder spielen Sie dort nur eine Rolle? Feilen an einem Image? Erschaffen eine Kunstfigur?

Sicher, die Erwartungen, die andere im Job an uns stellen, prägen uns und drängen uns zum Teil in eine Rolle, die wir uns nicht ausgesucht haben. Hinzu kommen manche Sachzwänge wie Uniformen, strenge Dresscodes, Sprachcodes die unseren individuellen Stil in den Hintergrund drängen. Aber auch wir selbst driften, mit den Tätigkeiten und Anforderungen des Jobs in Sachen Härte, Taktieren oder Paktieren in Verhaltensweisen und Rituale, die mit der Zeit zu einem neuen Selbst mutieren können – so, als würde man an der Firmenpforte eine zweite Haut über- beziehungsweise abends wieder abstreifen. mehr

Von Felix Hinkeldey // 2 Kommentare

Limonade machen – 10 Tipps, wie Sie ein besseres Vorbild abgeben

Erfolg ist ein Mannschaftssport: An manchen Punkten Ihrer Karriere kommen Sie nur weiter, wenn Sie die Unterstützung der anderen genießen. Um Einfluss auf Kollegen und ihre Handlungen zu haben, muss Ihr eigenes Verhalten allerdings eines sein: Vorbildlich.

Das heißt nun nicht, dass Sie zum Gutmenschen im Stile einer Mutter Teresa mutieren müssen. Auch übermenschliche Leistungen sind eher optional für die Vorbildrolle. Von unseren zehn Tipps werden manche für Sie selbstverständlich wirken. Wenn Sie jedoch Ihr Verhalten bewusst danach richten, können Sie auch als Otto Normalarbeiter zum Vorbild werden und so positiven Einfluss auf Ihr Arbeitsumfeld ausüben. mehr

Job, Liste 2
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Juwel statt Kiesel – Wie authentisch ist authentisch genug?

Ein Gastbeitrag von dem Coach und Autor Michael Moesslang

Wer Menschen führt, braucht Authentizität. Das trifft auf einen Mitarbeiter zu, der einen Praktikanten anleitet, ebenso wie auf den Vorstand eines DAX-Konzerns. Doch reicht es dazu, authentisch zu sein?

Der britische Sänger Robbie Williams war in den Jahren 1997 bis 2005 einer der erfolgreichsten Künstler und wurde von seinen Fans auf der Bühne gefeiert und geliebt. Er gilt immer noch als einer der besten Popstars in Europa. Doch ist er authentisch?

Nein, denn auf der Bühne ist er ganz anders als privat. Im wahren Leben machte er wiederholt Schlagzeilen und zeigte sich in Interviews als abhängig von Drogen, Alkohol und Tabletten, als einsam und depressiv – ein zerstörerischer Charakter. Auf der Bühne dagegen wirkt er selbstsicher, erotisch, schlagfertig und spielt mit seiner souveränen Wirkung mit dem Publikum. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen