Von Christian Mueller // 44 Kommentare

Öffentlichkeitsarbeit – Warum klassische PR-Manager nichts (mehr) taugen

In manchen Branchen haben PR-Manager einen schweren Stand, werden sie doch automatisch mit Schönfärberei und übertriebenen Werbeslogans assoziiert. Das ist natürlich extrem pauschalisiert und stimmt – wenn überhaupt – nur teilweise. Dennoch hat der umfangreiche Einsatz von Social Media in der Kundenkommunikation und der Unternehmenspräsentation zu einer Veränderung im PR-Bereich geführt. Und nicht alle PR-Manager haben sich dieser Entwicklung angepasst. Deshalb lautet meine These: Klassische PR-Manager taugen nicht mehr viel, Unternehmen brauchen heute Öffentlichkeitsarbeiter. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Zielgerade – Keine Entwicklung ohne Konstanten

3dkursIch erinnere mich noch gut an den Science-Fiction-Film Stargate von Regisseur Roland Emmerich. Darin finden Wissenschaftler an einem alten, ägyptischen Ringtor sieben Symbole, wissen aber nicht so recht, was sie damit anfangen sollen. Bis zu der Schlüsselszene in der einer der Hauptdarsteller (James Spader) ihnen erklärt, es handele sich hierbei um Reisekoordinaten: In jedem dreidimensionalen Raum braucht man sechs Punkte, um das genaue Ziel zu lokalisieren – und einen siebten, konstanten für den Kurs. Oder anders gesagt: Wenn man nicht weiß, woher man kommt, kann man auch kein Ziel ansteuern.

Wie wahr! Eine neue Welt zu entdecken, ist ein großartiges Abenteuer. Dabei meinen manche, Fortschritt und Konstanz schließen sich aus. Das ist ein Irrglaube. Denken Sie nur an Unternehmen: Ihre Konstanten sind ihre Marke, ihre Symbole, ihre Kultur, ihre Werte. Intern sorgen sie für Orientierung. Die Mitarbeiter können sich damit identifizieren, neue Mitarbeiter werden mit ihrer Hilfe besser integriert. Nach außen wiederum wirken sie vertrauensbildend, helfen, sich vom Wettbewerb abzusetzen und bieten den Kunden ebenfalls die Chance zur Identifikation.
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Juwel statt Kiesel – Wie authentisch ist authentisch genug?

Ein Gastbeitrag von dem Coach und Autor Michael Moesslang

Wer Menschen führt, braucht Authentizität. Das trifft auf einen Mitarbeiter zu, der einen Praktikanten anleitet, ebenso wie auf den Vorstand eines DAX-Konzerns. Doch reicht es dazu, authentisch zu sein?

Der britische Sänger Robbie Williams war in den Jahren 1997 bis 2005 einer der erfolgreichsten Künstler und wurde von seinen Fans auf der Bühne gefeiert und geliebt. Er gilt immer noch als einer der besten Popstars in Europa. Doch ist er authentisch?

Nein, denn auf der Bühne ist er ganz anders als privat. Im wahren Leben machte er wiederholt Schlagzeilen und zeigte sich in Interviews als abhängig von Drogen, Alkohol und Tabletten, als einsam und depressiv – ein zerstörerischer Charakter. Auf der Bühne dagegen wirkt er selbstsicher, erotisch, schlagfertig und spielt mit seiner souveränen Wirkung mit dem Publikum. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Echt jetzt – Was es bedeutet, authentisch zu sein

echtEgomarketing ist ein deutlicher Trend, der nicht zuletzt durch die boomenden sozialen Netzwerke im Internet enormen Auftrieb bekommen hat. Der eigene Ruf, das virtuell designte Image wird für den Erfolg immer wichtiger und die Optimierung des Selbst, der Fassade zum wichtigen Karrierefaktor. Oft ist das, was dabei herauskommt, sogar perfekter als das Original. Aber was davon ist dann noch real? Und wie lange bleibt derjenige, der so handelt, selbst noch echt und wo beginnt die Verkaufe, der Bluff?

“Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu. Du machst hier bald mit einem Bekanntschaft, den ich genauso wenig kenne wie du”, singen Udo Lindenberg und Jan Delay in ihrem Hit “Ganz anders”. Die erste Hälfte des Zitats stammt eigentlich auch von jemand ganz anderem: dem österreichisch-ungarischen Schriftsteller Ödön von Horváth und seinem Werk “Zur schönen Aussicht”. Hinter der Aussage steckt der Wunsch, sich selbst besser zu (er)kennen sowie die Sehnsucht nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Der Wunsch steckt letztlich in uns allen. Und je mehr das Egomarketing zunimmt, desto größer der Wunsch.

Entsprechend ist kaum ein Begriff in der Vergangenheit so oft erwähnt und erwünscht worden, wie der authentisch zu sein. Allein Google findet dazu rund 1,1 Millionen Einträge. mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Vertrauenskrise – Wie Sie Vertrauen verspielen

Authentisch sein, vertrauensvoll, glaubwürdig – das sind Eigenschaften, die Manager sich heute gerne zuschreiben, in Krisenzeiten vielleicht noch etwas mehr. Davon zu reden, erhöht aber nicht das Vertrauen der Mitarbeiter, es steigert auch nicht die Glaubwürdigkeit. Im Gegenteil: Worte sind billig, wer sie zu oft verwendet ohne Taten folgen zu lassen, schürt nur den Verdacht eine Nebelkerzenwerfer zu sein, jemand, der das eine sagt, um zu verschleiern, dass er das andere tut. mehr

Job, Test 9
Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Ich bin ich – Was ist eigentlich Authentizität?

Identität
Ich bin Blogger. Ich bin Journalist, Autor, Ehemann, Vater, Volkswirt. Aber ist das schon authentisch?

Erst kürzlich habe ich über Selbst-PR geschrieben. Egomarketing ist ein deutlicher Trend, der nicht zuletzt durch die boomenden sozialen Netzwerke im Internet enormen Auftrieb bekommen hat. Der eigene Ruf, das virtuell designte Image wird für den Erfolg immer wichtiger und die Optimierung des Selbst, der Fassade zum wichtigen Karrierefaktor. Oft ist das, was dabei herauskommt, sogar perfekter als das Original. Aber was davon ist dann noch real? Und wie lange bleibt derjenige, der so handelt, selbst noch echt und wo beginnt die Verkaufe, der Bluff?
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Chamäleon – Authentizität wird oft zu unrecht glorifiziert

Wahrhaftigkeit trägt einen hellen Schein. Besonders hell leuchtet er in Zeiten, in denen Betrug und Bestechlichkeit der Beletage anhaften und Authentizität ebenso wie Transparenz zum eilig übergestülpten Büßerkleid der Manager mutieren. Dann überstrahlt der ehrliche Schein sogar das, was drinsteckt in dem Kleid: Persönlichkeit. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen