Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Spaßmaßnahmen – 20+ Ideen, Mitarbeiter zu motivieren

Ein Gastbeitrag von Bob Nelson

Jeder möchte geschätzt werden. Das gilt für Manager ebenso wie für Mitarbeiter. Selbst wenn es den Anschein hat, wir wären unabhängig und selbstständig, brauchen wir andere zur Stärkung unseres Selbstwertgefühls. Dennoch nutzen viele Manager die potenzielle Kraft von Anerkennung und Belohnung nicht. Und das, obwohl 33 Prozent der Manager sogar sagen, dass sie selbst lieber in einem Unternehmen arbeiten, in dem sie mehr Anerkennung erhalten. mehr

Job, Liste 2
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Keine Angst! – Wie überraschende Extras Kaufwunder bewirken

Ein Gastbeitrag der Managementberaterin Anne M. Schüller

Angst kommt in vielen Schattierungen daher. Sie kann eine freundliche Warnerin sein, die uns schützt. Sie kann uns kurzzeitig aus der Reserve locken und zu Höchstleistungen führen. Doch sie paralysiert auch und zerstört. Dauerangst versetzt den Körper in permanente Alarmbereitschaft, sie mindert seine Leistungskraft und ruiniert unsere Gesundheit.

Wenn wir Angst haben, ist in unserem Oberstübchen die Amygdala in Aktion. Sie untersucht alles, was auf uns einwirkt, höchst wachsam auf emotional wichtige Faktoren, auf bedrohliche Situationen und potentielle Gefahren. Sie registriert jede Bewegung und hört das schier unhörbare Rascheln im Gebüsch. Sie lässt uns automatisch der Blickrichtung anderer Menschen folgen. Sie sucht nach freundlichen Gesten und finsteren Gestalten.

Unaufhörlich interpretiert sie die Bedeutung nonverbaler Mitteilungen in Gestik und Mimik. mehr

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Jetzt oder gleich? – Der Marshmallow-Test

Sie kennen vielleicht den Marshmallow-Test. Kurz sagt er, dass die Fähigkeit zur Selbstbeherrschung, zum sogenannten Gratifikationsverzicht, ein wesentliches Erfolgskriterium ist und sich dies schon in Kinderjahren zeigt. Wie das aussieht, sehen Sie hier:
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Ohne Moos viel los – Warum Belohnungen demotivieren

Mehr Gehalt, Prämien, Boni, Zuckerbrot und Peitsche – alles Mist. Belohnungen, insbesondere die monetären, können sich geradezu zerstörerisch auf die Motivation auswirken, haben die Psychologen Mark Lepper und David Greene von der Stanford Universität, beziehungsweise Universität von Michigan herausgefunden. Im Fachjargon wird das auch Korrumpierungseffekt genannt. mehr

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Weise Worte – Überlebenstipps für den Job

Menschen, die um Feedback bitten, suchen in Wahrheit oft nur Bestätigung.

Das Geheimnis der Motivation: Mitarbeiter sollten stets das Gefühl haben, dass die Belohnung und Anerkennung, die sie erhalten, größer ist als ihr geleisteter Beitrag.

Wenn Sie nichts zu sagen haben, sagen Sie nichts. Und Sie werden mehr Aufmerksamkeit erzielen, wenn Sie tatsächlich etwas zu sagen haben.

Bevor Sie eine Präsentation halten, denken Sie darüber nach, was die Leute erinnern sollen. Allein darauf kommt es an. Es sind ohnehin nie mehr als zwei Dinge.

Mitarbeiter unterstellen dem Management in der Regel mehr Weisheit als dieses tatsächlich besitzt. Säßen sie mit in den Chefmeetings sähe die Sache anders aus.

Wenn Mitarbeiter die neuen Prozesse nicht mögen, werden diese auch nicht so umgesetzt wie geplant. Es kostet nur unnötig viel Zeit, Kraft, Geld.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Moral und unternehmerischem Erfolg.

Erkennen Sie nicht Probleme, bieten Sie Lösungen! Machen Sie das Leben von anderen leichter. Das zahlt sich immer aus.

Wenn eine arbeitsreiche Woche zu ende geht – belohnen Sie sich.
Jede Woche.

Job, Zitat 1
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Stimmungskanone – Keiner muss Morgenmuffel bleiben

Was Experten zum Thema Gute Laune sagen:

Man kann doch nicht immer gute Laune haben!

GratzelDirk Gratzel, Motivationstrainer und Rechtsanwalt aus Aachen:

„Natürlich nicht. Und in einigen Situationen, wie etwa beim Gebrauchtwagenkauf, ist eine kritische Grundhaltung sehr viel erfolgversprechender. Ansonsten macht uns gute Laune in allen wesentlichen zwischenmenschlichen Bereichen leistungsfähiger, erfolgreicher und attraktiver. Folglich lohnt es sich, den Anteil von Stimmungshochlagen im Alltag zu erhöhen. Der erste und wichtigste Schritt dazu ist, der Miesepetrigkeit entschieden den Kampf anzusagen. Dafür reicht es nicht, zu sagen: Es wäre schön, wenn… Oder: Das könnte ich mir vornehmen… Sondern: Das tue ich ab sofort! Anschließend beginnt – wie bei allem, was wir im Leben gut beherrschen wollen – das Training: Welche positiven Aspekte stecken in dem Ding, das ich hier gerade vor mir habe? Wie schaffe ich es, mich stärker auf die schönen Seiten in meinem Leben zu fokussieren? Welche Verhaltensweisen kann ich verändern, um keine schlechte Laune mehr zu bekommen? Und wenn ich diese Auslöser nicht ganz beseitigen kann – kann ich sie vielleicht umgestalten? Wer hierauf Antworten findet und danach handelt, wird häufiger gut gelaunt sein.“

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Lohnt sich das? – Vorsätze versus Veränderung


Der Bremer Hirnforscher und Philosoph Gerhard Roth über* …

… Neujahrsvorsätze:

„Das gehört zum Jahreswechsel. Wir fühlen uns gut dabei, Pläne zu schmieden. Es ist eine Art von Lebensbewältigung, gute Vorsätze treffen und sich zu sagen: Wenn nur einer davon halbwegs geschafft ist, ist das schon eine tolle Sache.“
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen