Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Spam, Scam, Plemplem – Worauf Internet-Nutzer immer wieder hereinfallen (Infografik)

Sie haben gewonnen! Viel Geld. Mal wieder… Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen immer wieder auf solche Lockvogelangebote hereinfallen. Der reiche und bis dato unbekannte Onkel in Afrika, der einem eine Erbschaft hinterlassen hat, ist dabei schon der Klassiker. Daran glaubt auch nur noch der Weihnachtsmann. Neuer sind dagegen Versprechen vom Typ: “Sie haben in der Facebook-Lotterie gewonnen und Mark Zuckerberg möchte Ihnen eine Million Dollar überweisen.” Oder: “Haben Sie das Video von Osama bin Laden’s Tod gesehen? Nicht? Dann ugraden Sie sofort Ihren Flash-Player!” Und schon hat man sich einen Virus oder Trojaner eingefangen… mehr

Von Christian Mueller // 6 Kommentare

Auf dich achten du musst! – Die dunkle Seite der Kreativität

Sind Sie kreativ? Und wenn ja, sind Sie stolz darauf? Nachvollziehbar wäre es, denn Kreativität wird meistens mit positiven Eigenschaften wie Flexibilität, einer schnellen Auffassungsgabe, künstlerischer Neigung und unkonventionellen Lösungen assoziiert. Kreativität wird – zumindest auf den ersten Blick – also durchweg positiv gesehen. Doch das stimmt nicht ganz, denn Begriffe wie der des exzentrischen Künstlers, des wahnsinnigen Genies oder der launischen Diva sind Hinweise darauf, dass Kreativität eben auch dunkle Seiten hat. So lange diese Schattenseiten Ihnen als kreativem Menschen bewusst sind, ist das kein Problem, dann können Sie diese kontrollieren. Deshalb beschäftigen wir uns heute damit und zeigen Ihnen Wege auf, diese Seiten unter Kontrolle zu bringen. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Blende gut, alles gut – In der Moderne bestimmt der Schein das Sein

Die Uniform eines Trödlers und ein paar zackige Bewegungen reichten für den Schuhmachersohn Wilhelm Voigt aus, um auf Beutezug zu gehen. Erst überzeugte er zehn Mann der Schwimmschulwache vom Plötzensee von seinem Hauptmannsrang, dann stürmte er mit ihnen das Rathaus von Köpenick, verhaftete den Bürgermeister, plünderte die Stadtkasse, wurde gefasst, verhaftet, verurteilt, begnadigt, berühmt, ging auf Tournee und schließlich in die Geschichte ein. Zu einigem Wohlstand brachte er es ebenfalls. Nicht schlecht für einen ausgebufften Schusterjungen, der in Wahrheit ein Hochstapler war! mehr

Essay, Job 3
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Skrupellos – Jeder Zehnte würde für die Karriere unmoralisch handeln

Die gute Nachricht zuerst: Weltweit lehnen 86 Prozent der Beschäftigten unethisches Verhalten ab, um im Job voran zu kommen. In Deutschland sind es sogar 88 Prozent. Jetzt die schlechte Nachricht: Die anderen tun es trotzdem – also mehr als jeder Zehnte. Und vier Prozent würden für ihre Karriere sogar Gesetze brechen. Das ist das Ergebnis einer Monster-Umfrage unter mehr als 4500 Arbeitnehmern weltweit. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Skrupellos – Männern steht die Moral ins Gesicht geschrieben

Das Studienergebnis klingt mehr als skurril: An der Gesichtsform von Männern lässt sich ablesen, wie moralisch sich diese verhalten. Oder anders ausgedrückt: Je breiter der Schädel im Verhältnis zur Höhe, desto eher neigt der Träger zur Skrupellosigkeit. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Moralerlass – Erfolg und Moral verhalten sich diametral

Es ist im Grunde ganz leicht, sich über andere Menschen moralisch zu entrüsten. Oft aber bleibt es nur Neid, der dahinter steckt – wenn auch mit einem kleinen Heiligenschein.

Es ist schon ein paar Jahre her. Da gab es die Geschichte mit der TV-Moderatorin Ulla Kock am Brink und ihrer Freundin und Kollegin Sabine Christiansen. Irgendwann spannte Moderatorin eins Moderatorin zwei den Mann aus. Dann war Sendepause. Zuerst wurde Kock am Brinks ZDF-Quiz „Cash“ abgeschaltet, dann die geplante ARD-Show „Ich setz auf Dich“ mehrfach zwangspausiert und zum Schluss ganz gekippt. Für die Moderatorin war das damals ein unverständlicher Prozess, sie beteuerte immer wieder: „Ich habe nichts verbrochen, ich habe mich nur verliebt.“

Die Meinungen darüber gingen auseinander. Für die einen war der berufliche Abort der „schamlosen Ehebrecherin“ (Bild) die gerechte Quittung eines doppelten Treuebruchs. Andere hielten sie für eine mittelmäßige Moderatorin, die als Antagonist für eine auflagentreibende Boulevard-Posse herhalten musste. mehr

Essay, Job 6
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Ich schwöre! – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Na, wann haben Sie das letzte Mal das Gefühl gehabt, belogen zu werden? Es gibt da vielleicht noch einen Weg, Lügner zu entlarven: Neben wir zum Beispiel Kinder. Knirpse dazu zu bewegen, die Wahrheit zu sagen, kann mitunter knifflig sein. Ich spreche da aus Erfahrung. Moralapelle bringen an der Stelle übrigens wenig. Ebenso wenig Druck. Aber Schwören! Echt wahr. Den Schluss jedenfalls legt eine neue Studie um Angela Evans nahe. Ihr Forscherteam befragte eine Gruppe von acht- bis 16-jährigen Kindern, die zunächst einen Tests aus einem Buch absolvieren sollten. Die Forscher erwähnten, dass die Lösungen hinten im Buch stünden, dass die Kinder aber bitte nicht spieken sollen. Dann verließen die Wissenschaftler kurz den Raum – und beobachteten die Kids mit versteckten Kameras… mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen