Von Jochen Mai // 27 Kommentare

Tacheles – 10 brutal ehrliche Antworten auf Jobinterview-Fragen

Gut, es gibt da diese Fragen, wie Sie in vielen Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Immer wieder. Weit über 100 davon finden Sie auch in diesem Blog. In der Regel bereiten sich Kandidaten darauf gründlich vor, was Personaler in gewisserweise auch erwarten. Das Ergebnis sind auf Hochglanz polierte Antworten, die genauso klingen wie die Phrasen im Arbeitszeugnis Jahre später. Aber mal ehrlich: So richtig überzeugend ist das nicht. Deshalb – und als erfrischende Satire – an dieser Stelle einmal zehn brutale, nackte und ungeschönte Antworten auf typische Bewerbungsfragen, die womöglich viel öfter und viel näher an der Wahrheit liegen als Personalern lieb ist:

Was ist Ihre größte Schwäche?

Früher war ich ein großer Musikfan von David Hasselhoff, aber heute stehe ich voll auf die Songs von Michael Wendler.

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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Bewerbungsgespräch – Eine der besten Rückfragen an Interviewer

Gerade im Internet gefunden und sofort begeistert. Deshalb nur kurz verbloggt: eine der besten Rückfragen, die man im Vorstellungsgespräch einem Personaler stellen kann…

Wenn Sie sich an Mitarbeiter erinnern, die diese Stelle bisher inne hatten: Was unterschied die Guten von den Besten?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Überqualifiziert – Wie man auf das Stigma in der Bewerbung reagiert

Abhaken„Sie sind überqualifiziert!“ – Ein Satz, den man nicht gerne im Vortstellungsgespräch hört, denn dahinter verbirgt sich meist schon die Ankündigung einer Absage. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum das überhaupt ein Handicap sein soll: Überqualifiziert – bedeutet das nicht auch, dass man besser ist, als sich das der Arbeitgeber überhaupt hätte erhoffen können?

    Schwierige Frage. Und so lautet auch die erste – zugegebenermaßen – wenig befriedigende Antwort: ja und nein. Also ins Detail…

Überqualifiziert kann Vieles bedeuten. Oft ist es nur ein Chiffre – dafür, dass der Personaler eigentlich meint: „Sie sind zu teuer.“ Oder: „Ich habe das Gefühl, Sie suchen hier nur einen Übergangsjob. Sobald Sie ein besseres Angebot bekommen, sind Sie auch wieder weg.“ Es kann aber auch bedeuten, dass der Bewerber zahlreiche (zu viele) Qualifikationen mitbringt, und deshalb im Verdacht steht, zwar alles, aber nichts richtig gut zu können. Oder es bedeutet tatsächlich das: Sie sind überqualifiziert.

Schauen wir uns die Sache nochmal in Form einer Liste an: Was heißt es also, wenn man Ihnen Überqualifizierung vorwirft? Der Personaler sagt Ihnen damit verblümt: mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Drei Dinge, die man über das Unternehmen im Bewerbunsggespräch lernt

  1. Transparenz Schon der Auswahlprozess selbst und ob man Sie über alle Stufen dabei aktiv informiert, offenbart, wie professionell der Arbeitgeber, vor allem aber die Personalabteilung in spe arbeitet. Ebenso: Verrät man Ihnen auch, wo die Problemfelder des neuen Jobs liegen – oder versucht man Ihnen nur eine Arbeit zu verkaufen?
  2. Betriebsklima Stellt man Ihnen zum Vorstellungsgespräch ein Glas Wasser hin? Oder vielleicht sogar Kaffee oder Kekse? Allein diese simple Geste sagt viel darüber aus, ob man Mitarbeiter hier als Kapital oder als Kostenstelle begreift. Genauso: Wie herzlich und respektvoll werden Sie begrüßt? Ist der Dialog eher ein Gespräch oder ein Stressinterview?
  3. Verlässlichkeit Wenn der Personaler verspricht, sich am Montag zu melden und tut das nicht, zeugt das weder von einem manierlichen Umgang, noch von einem gut organisierten Auswahlprozess. Ihr Alarmsystem sollte aufschrillen, wenn Sie zudem ein Verfahren nach dem anderen durchlaufen sollen. Irgendwann muss man sich entscheiden können!
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Brainteaser – Noch mehr Kopfnüsse für die Bewerbung

Nach dem letzten Beitrag zu den Brainteasern gab es so viele Rückmeldungen, dass ich mir vorgenommen hatte, nochmal eine Fortsetzung dazu zu schreiben. Heute ist es soweit: Im folgenden finden Sie weitere Knobelaufgaben, die Ihr analytisch-logisches Denkvermögen und Ihre Kreativität herausfordern und bei denen eine gute Portion Querdenkerpotenzial (hoffentlich) zur Lösung führt. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei stets unterschätzte Fehler im Vorstellungsgespräch

  1. Auf die Uhr schauen. Wenn Sie ständig auf die Uhr sehen, sagt das entweder, dass Sie sich langweilen oder wünschten, das Interview sei endlich vorbei. Beides grob unhöflich. Und so oder so eine Beleidigung für den Interviewer.
  2. Das Handy anlassen. Wenn das Handy während des Jobinterviews klingelt, gibt es nur dreierlei zu tun: sich entschuldigen, Anruf sofort wegdrücken, Handy ausschalten. Besser Sie erledigen das schon vorher. Denn nur das drückt die erforderliche Wertschätzung aus.
  3. Labern. Klar sind Sie nervös. Das sind die meisten in der Situation. Aber hüten Sie sich davor, Ihren Gesprächspartner zuzutexten. Kommen Sie lieber klar und präzise zum Punkt. Sprechen Sie langsam und deutlich. Nur das beweist Souveränität.
Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Knobelaufgaben – Brainteaser im Bewerbungsgespräch

Zugegeben, Brainteaser kommen in Vorstellungsgesprächen seltener vor als klassische Intelligenztests oder Persönlichkeitstests. Aber sie kommen vor und sollen dann vor allem das analytisch-logische Denkvermögen der Bewerber prüfen sowie deren Problemlösungsfähigkeiten. Dazu bedarf es meist etwas Kreativität und eine gute Portion Querdenkerpotenzial. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen