Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Bewerbungsgespräch – Sagen Sie, dass Sie den Job wirklich wollen

Es gibt Bewerbungsratgeber, die betonen immer wieder, am Ende eines Vorstellungsgesprächs unbedingt zu sagen, dass man den Job wirklich will. Angeblich wollen das Personaler hören, sie wollen die Begeisterung für das Unternehmen spüren und sich sicher sein, dass der Kandidat, der es bis hierhin geschafft hat, auch nicht mehr abspringt. Außerdem zeige eine solche Willensbekundung Engagement, Enthusiasmus und eben, nun ja, echtes Interesse.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das so stimmt. Zumal der Grat, auf dem man dabei balanciert, schmal ist. Allzu große Begeisterung kann auch schnell nach allzu großer Bedürftigkeit aussehen, nach Alternativlosigkeit und akuter Jobnot. Wer dann in die Attitüde des Bittstellers kippt, steigert nicht unbedingt seine Attraktivität als Bewerber.

Trotzdem kann man der Frage nachgehen: Wie bitteschön betont man ganz elegant, dass man den Job auch nach dem Jobinterview noch will? Nun, ich hätte da ein paar Vorschläge… mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Wie Sie sich optimal (beim Bewerbungsgespräch) vorstellen

  1. Atemschutz Dass Sie viel Lächeln sollen, weil das sympathisch macht, wissen Sie schon. Aber sorgen Sie bitte auch für frischen Atem dazu. Die beste Vorstellung verpufft, wenn Sie noch Schnittlauch zwischen den Zähnen haben und aus dem Mund riechen wie ein Chemieunfall. Das Kaugummi nehmen Sie vor dem Gespräch aber bitte wieder raus.
  2. Handschlag Stellen Sie sich aufrecht hin, sorgen Sie für Körperspannung, sehen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen und geben Sie ihm oder ihr die Hand (nicht schütteln!). Dabei stellen Sie sich mit Vor- und Zunamen vor. Bedanken Sie sich noch für die Einladung!
  3. Hinsetzen Nach dieser kleinen Zeremonie setzen Sie sich bitte noch nicht hin, sondern erst, wenn man Ihnen den Platz zuweist und Sie bittet sich zu setzen! Falls Sie den Eindruck haben, dass das Eis irgendwie noch nicht gebrochen ist, erzählen Sie eine amüsante (aber kurze) Anekdote.
Von Holger Lischke // 7 Kommentare

Bewerbungsgespräch – Die schlimmsten Fehler der Personaler

Gestern erschien eine Liste mit klassischen Fauxpas’ im Vorstellungsgespräch und Axel Haitzer zwitscherte berechtigterweise die Frage, ob es eine solche Liste nicht auch aus der anderen Perspektive gäbe. Gab es nicht. Bis jetzt…

Denn natürlich stellt das Jobinterview nicht nur für den Bewerber eine Herausforderung dar. Auch auf Personalverantwortliche lauern einige Fallstricke. Abgesehen davon, eine Fehlentscheidung bei der Kandidatenauswahl zu treffen, tragen Interviewer eine hohe Verantwortung. mehr

Von Holger Lischke // 13 Kommentare

Vorstellungsgespräch – Diese 60 Fehler sollten Sie vermeiden

Jede fünfte Bewerbung enthält heute Rechtschreib- oder Tippfehler. Für Personaler ist das nicht nur ein Ärgernis – oft sind die Schreibfehler auch ein veritables K.O.-Kriterium für die Bewerbung. Ab zwei Fehlern ist bei den meisten Personalchefs nämlich Schluss mit lustig. Und spätestens ab drei Fehlern landet die Bewerbung bei jedem zweiten Befragten im Aus, so das Ergebnis der Bewerbungsstudie 2010. Aber auch falsch geschriebene Namen, unangemessene Sprache, unpassende Fotos oder vergessene Anhänge können manche Bewerbung vorschnell auf den Absagenstapel verbannen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Top-Qualifikationen – Womit Sie beim Berwerbungsgespräch punkten

Mit guten Noten allein lässt sich heute kein Unternehmen mehr beeindrucken. Persönlichkeit ist vielmehr das, was beim Bewerbungsgespräch am meisten zählt. 88 Prozent der Personaler erklärten in einer Erhebung des CRF Institute, dass Kandidaten damit am meisten punkten. Interessant auch: Studiendauer und außeruniversitäres Engagement landen ebenfalls auf den hinteren Plätzen. Stattdessen führen die sogenannten Soft Skills das Ranking der Top-Qualifikationen an. Hier die Top10 im Überblick: mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Drei Gesten, die Sie in Bewerbungsgesprächen vermeiden sollten

  1. Hände. Wer die Hände mit dem Handrücken nach oben auf den Tisch legt, wirkt nicht nur schüchtern – er signalisiert damit auch Verschlossenheit. Richtig: Handflächen nach oben und mit langsamen Gesten das Gesagte unterstützen.
  2. Finger. Niemals mit erhobenem Zeigefinger hantieren – wirkt aggressiv, belehrend, altklug. Der Zeigefinger ist der Drohfinger und in Gesprächen tabu. Ebenso: Mit den Fingern an Ringen spielen, drehen – verrät Nervosität, Unsicherheit, eine Lüge.
  3. Beine. Die Beine zu verschränken, deutet immer auf Reserviertheit hin. Ist das obere Bein dem Gesprächspartner abgewandt, bildet es eine regelrechte Blockade. Ebenso wenn die Fußspitzen vom Gegenüber wegzeigen. Richtig: Beine parallel und in Richtung Personaler.
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Mit Schirm, Charme und Furore – Bewerbung via Webcam und Internet

KameraStellen Sie sich vor, Sie müssten künftig nicht mehr zum Bewerbungsgespräch. Klingt gut, oder? Stellen Sie sich weiter vor, der Personaler käme stattdessen zu Ihnen nach Hause. Immer noch gut? Naja… Und jetzt stellen Sie sich bitte vor, wie Sie ein Jobinterview daheim auf der Couch führen, mit dem Laptop auf dem Schoß und dem Personaler auf dem Bildschirm – zugeschaltet via Webcam und Internet.

Zukunftsmusik? Hierzulande – höchstwahrscheinlich. Aber in den USA ist das bereits Realität. In der Fast Company gab es jetzt dazu einen interessanten Bericht, wonach bereits einige US-Unternehmen dazu übergehen, Bewerber zum Vorstellungsgespräch nicht mehr persönlich einzuladen, sondern direkt via Webcam, Skype, InterviewStudio oder HireVue zu interviewen. Bei letzterem Anbieter ist es etwa möglich, bis zu sechs Kandidaten gleichzeitig zuzuschalten und zwischen ihnen hin und her zu wechseln, um beispielsweise ihre Antworten auf ein und dieselbe Frage zu vergleichen.

Wer sich auf solche Auswahlverfahren einlässt, sollte jedoch auf folgende Punkte achten: mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen