Kontakte, Freunde und Familie sind wertvoll und wichtig. Das können wahrscheinlich die meisten Menschen bestätigen. Jeder kann sich sicherlich an Situationen erinnern, in den er oder sie ohne Kontakte, Freunde und Familie nicht weitergekommen wäre oder Probleme nicht hätte lösen können. Natürlich sind nahe stehende Menschen auch emotional und als Ratgeber wertvoll. Doch hätten Sie gedacht, dass sich der Wert menschlicher Beziehungen auch ganz real in Dollar ausdrücken lässt? mehr
Preisfrage – Das sind Kontakte und Beziehungen wert
Stellensuche – Jeder vierte Job wird über Vitamin B besetzt
Rund jede vierte Neubesetzung im Jahr 2010 basierte auf persönlichen Kontakten – dem berühmten Vitamin B. Ebenso viele Jobs ging auf Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften zurück. Jede siebte Stelle wurde indes über die Arbeitsagenturen besetzt und knapp noch mal so viele über Stellenbörsen im Internet. Private Arbeitsvermittler, Inserate Arbeitsuchender und die Auswahl aus Leiharbeiternehmern spielen dagegen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage (PDF) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung unter rund 15.000 Betrieben. mehr
Beziehungskrise – Mehr Facebook-Freunde, weniger echte
Die Zeiten sind schon faszinierend: So viel wie in diesen Tagen wurde noch nie kommuniziert, kollaboriert, sozialisiert. Überall sammeln die Menschen Freunde, Fans, Follower und tauschen sich mit ihnen aus. Doch der schöne Geselligkeitsschein trügt. Wir vereinsamen zwar nicht, aber in dem Maß wie unsere Facebook “Freundschaften” steigen, nehmen unsere realen ab. Zu diesem Schluss kommt der Soziologe Matthew Brashears von der Cornell Universität. mehr
3 Wege, wie soziale Konflikte Sie krank machen
- Rollenkonflikt. Sie sind mit Ihrer Familie zum essen verabredet, doch Ihr Chef kommt fünf Minuten for Feierabend mit einem ganz wichtigen Auftrag. Zwei Rollen – Familienmensch und Arbeitnehmer – prallen aufeinander. Natürlich können Sie zu Ihrem Chef nicht immer nein sagen, aber Ihre Familie wird enttäuscht sein. Kommen solche Konflikte zu häufig vor, können sich Schuldgefühle einstellen, die Sie dann krank machen.
- Intrapersonaler Konflikt. Das Wort klingt komisch, meint aber einfach: Der Konflikt findet in Ihnen statt. Ihr direkter Kollege bekommt die Beförderung, auf die Sie schon lange warten und schon geht es in Ihnen los. Einerseits freuen Sie sich für Ihren Kollegen und wissen, dass er seine Sache gut macht. In der Rolle des Kollegen ist als alles in Ordnung. Doch andererseits sind Sie natürlich stinksauer, dann diese Beförderung hätten Sie schon längst verdient. In der Rolle des zielstrebigen Mitarbeiters ist also gar nichts in Ordnung.
- Unsicherheit. Ihren neuen Chef verstehen Sie ganz und gar nicht. An einem Tag ist er freundlich, motiviert Sie und gibt Ihnen klare Ziele vor. Am nächsten Tag faltet er Sie lautstark zusammen, weil Sie alles falsch machen und gibt Ihnen völlig neue Ziele und Aufgaben. Resultat: Sie wissen nicht mehr, was Sie tun sollen und was Ihr Chef von Ihnen erwartet. Und genau diese Unsicherheit nagt an Ihren Nerven.
Karpmans Dramadreieck – Sind Sie Verfolger, Opfer oder Retter?
Krimis gehen fast immer so: Zuerst der Auftritt des Bösewichts. Ein übler Bursche, der seinen Opfern das Leben zur Hölle macht. Damit ihn das Publikum hasst, lässt der Autor die Opfer möglichst lange leiden. Dann Auftritt Held. Er rettet die Opfer, tötet den Schurken und manchmal stirbt er dabei selbst. Dann nennt man das Drama.
Was das mit dem Job zu tun hat? Eine ganze Menge! 1968 entwickelte der kalifornische Psychologe Stephen Karpman (pdf) das so genannte Dramadreieck, um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen zu beschreiben. Für ihn übernehmen Menschen drei ständig wechselnde Rollen – Verfolger, Opfer, Retter: mehr
Jobwechsel – Männer profitieren vom Vitamin B mehr als Frauen
Bei der Jobsuche kommt es bekanntlich weniger darauf an, was man weißt, dafür mehr, wen man kennt. Das berühmte Vitamin B – es hilft allerdings nicht allen gleichermaßen, wie jetzt eine Studie der North Carolina State University herausgefunden haben will. Konkret: Männer profitieren von solchen Beziehungen deutlich mehr als Frauen. mehr
Wie in echt – Viele Facebook-Freunde gleich bessere Freunde
Die folgende Pew-Studie dürfte all jene nachdenklich machen, die immer noch glauben, die vielen Freundeskreise und Bekanntschaften; die mehr als 200 Freunde, die manche auf Facebook & Co. haben, existierten nur virtuell und seien nichts weiter, als eine Art Bekanntheitsgradmesser oder Beliebtheitswettbewerb. Denkste! Tatsächlich bilden die sozialen Netze im Web immer mehr davon ab, was auch real existiert – und beeinflussen die Freundeskreise. Positiv vor allem. mehr



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