Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Bullshit im Business – Warum Sie sich gegen Blabla wehren sollten

Ein Gastbeitrag von Armin Jäger

Wir setzen konsequent auf integrierte Technologien und konzentrieren uns auf Konzern übergreifende Plattformen. Kunden mit den unterschiedlichsten Anforderungen vertrauen auf unsere Leistungsfähigkeit und Serviceorientierung.

Noch Fragen? Den ersten Stein möge werfen, wer nicht schon selbst so eine Blabla-Soße zubereitet hat. Warum nur hält sich solcher Bullshit im Business (und nichts anderes ist es) so hartnäckig? Was bringt dieses Bullshitten? mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Bingo! – So killen Sie jede Idee (mit Spielanleitung!)

Das hat wohl jeder schon erlebt: In der Konferenz wird (s)eine großartige Ideen beerdigt. Einfach so. Aus Eitelkeit (weil sie nicht vom Ideenkiller stammt), aus Neid oder aus Prinzip. Egal, das Ergebnis ist dasselbe: Stillstand, Frust, Demotivation. Und die Wege dorthin sind Legion. Einer davon lautet: „Es ist zu einfach, um wahr zu sein.“ Strategie zwei: „Es funktioniert sowieso nicht.“ Diese Strategie existiert auch in Form des Allzwecksatzes, der von jeglicher Denkanstrengung entbindet: Hamwerschonimmersogemacht. Oder Variante drei: „Es gibt bestimmt noch eine Alternative.“ Die gibt es zwar immer. Aber mit der Suche danach lassen sich Euphoriker prima mürbe und Engagierte müde machen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Ideenkiller – Von wie vielen Einfällen trennen Sie sich wirklich?

ideenanimiertMal ehrlich: Trennen Sie sich von genug (Ihrer) Ideen? Eine ungewöhnliche Frage, zugegeben. Zumal es in den meisten Unternehmen ja exakt um das Gegenteil geht: mehr Ideen, mehr Kreativität, mehr Innovation. Aber genau diesem stehen vieles im Weg – vor allem alte Ideen.

Tatsächlich ist es so, dass ehemalige Gedanken und Anregungen noch lange die Agenda regieren, obwohl man sie offiziell längst verworfen hat. Warum das so ist? Nun, Eitelkeit spielt dabei sicher eine dominierende Rolle. Kein kreativer Kopf schätzt es, wenn ausgerechnet seine brillante Idee aussortiert und abgeschmettert wird. Verkannte Genies haben die Angewohnheit äußerst hartnäckig und trotzig zu reagieren, und nicht wenige suchen noch tagelang nach einem Weg durch die Hintertür, ihren ursprünglichen Vorschlag im neuen Gewand zu verkaufen.

Der zweite Bremsklotz ist das Ideenmanagment selbst. Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Und die meisten Mitarbeiter wissen instinktiv (wenn nicht gar offiziell), dass die Urheber zündender Einfälle mit Belobigungen, Prämien oder gar Beförderung rechnen können. Umgekehrt wird keiner dafür honoriert, dass er sich von seiner Idee getrennt und aus dem Fehler gelernt hat. Also passiert das: Solange es geht, versucht jeder seine kreativen Impulse in einen Erfolg zu verwandeln – und sei es nur anteilig – mit dem Effekt, dass nie so richtig Platz für völlig neue Gedanken ist. mehr

Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Ideen-Killer-Bingo – Das funktioniert sowieso nicht!

Das hat wohl jeder schon erlebt: In der Konferenz wird eine großartige Ideen vorzeitig beerdigt. Einfach so. Aus Eitelkeit (weil sie nicht vom Ideenkiller stammt), aus Neid oder aus Prinzip. Das Ergebnis ist trotzdem dasselbe. Strategie eins dazu: „Es ist zu einfach, um wahr zu sein.“ Strategie zwei: „Es funktioniert sowieso nicht.“ Diese Strategie existiert auch in Form des Allzwecksatzes, der von jeglicher Denkanstrengung entbindet: Hamwerschonimmersogemacht. Schließlich Strategie drei: „Es gibt bestimmt noch eine Alternative.“ Die gibt es zwar immer. Aber mit der Suche danach lassen sich Euphoriker prima mürbe und Engagierte müde machen. mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Sprachkrebs – Keine Panik auf der Titanic

LärmUnd sonst?! Alles im grünen Bereich? Alles fit im Schritt? Heute steht die Wirtschaft ja schon kurz vor dem Abgrund, morgen ist sie bestimmt einen Schritt weiter. Das kann ja Eiter werden… Dann ist Feierabend. Schicht im Schacht. Der Letzte macht das Licht aus und so. Aber nur keine Panic auf der Titanic! „Sellerie“, wie der Franzose sagt. Apropos: Ich mach mich jetzt auch vom Acker. Aber wir sehen uns, wir sind ja nicht blind! Hrhrhr. Also bis denne! Wirsing! Tschüssikowski! CU! *lol*

Ich weiß, was Sie jetzt denken: Wenn man eines dringender braucht als ein Einrad aus Blätterkrokant, dann sind es Sprachkolumnen. Sprachkolumnen geißeln Phrasendrescher, Grammatikautisten und Anglizis-Men. Sie geißeln Sätze wie den eben. Zurecht. Ich muss trotzdem eine schreiben. Der Grund dafür ist das, was man heute in Büros zu hören bekommt. An Tagen, an denen die Stimmung trüber ist als Automatenkaffee. An solchen Tagen mutieren Büros zu Keimzellen für Sprachkrebs, von dem sich so schlechte Metaphern ernähren wie diese.
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Essay, Job 9

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen