Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Unser generated content gib uns heute

Halten Sie Web 2.0 für einen Hype?
“Ja, das ist ein Hype, der meines Erachtens auch von den Journalisten schon wieder fallengelassen wird. Hier ist zwar ein Medium entstanden, das es ermöglicht, Communities weltweit zu vernetzen. Aber andererseits gibt es immer die Sehnsucht der Menschen nach professionell gemachtem Content. Das wurde in der letzten Zeit ein wenig zurückgedrängt und das Spieleische geriet in den Vordergrund. Aber das wird den Menschen auch zunehmend langweilig. [...] User generated Content wird professionell gemachten Content nicht verdrängen.”

Joachim Feher, Chef der MediaCom Vienna

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Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Mengenleere? – Journalisten und Blogger

Wirtschaftsjournalist
Kurz in eigener Sache: Für die aktuelle Titelstory des Wirtschaftsjournalist wurde ich zum Thema Wirtschafts- versus Bürgerjournalismus (vulgo: Blogs) gefragt, ob und wie sehr letzterer die Themen bei der WirtschaftsWoche beeinflusst (hat). Das war meine Antwort:

Obwohl es Blogs schon seit einigen Jahren gibt, haben diese bisher kaum Einfluss auf die Themenfindung, Recherche oder den Schreibstil bei der WirtschaftsWoche. Das liegt daran, dass sich bisher nur wenige Blogs mit wirtschaftsrelevanten Themen beschäftigen und diese wiederum mehrheitlich öffentliche Quellen zitieren. Das Gros der Blogger kommentiert lieber Nachrichten statt diese selbst zu produzieren [Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die sind rar.]. An dieser Stelle aber wirken sie durchaus in die Redaktion hinein: Die WirtschaftsWoche betriebt zurzeit neun Blogs, in denen die Autoren auch aktuelle Geschichten aus dem Heft mit den Lesern – die teilweise selber bloggen – diskutieren. Dabei sind bereits interessante Kontakte und auch neue Themen entstanden. Dieser Dialog zwischen Lesern, Bloggern und (bloggenden) Journalisten wird in Zukunft sicher zunehmen und dadurch stärker die Themenmischung im Heft, mehr aber noch den Charakter der Online-Angebote verändern. Gerade diese Kommunikationsfähigkeit mit dem Leser wird künftig eine zentrale Qualifikation für Journalisten sein.

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen