Von Jochen Mai // 59 Kommentare

Morning Pages – Blogparade zum Morgenritual

Noch vor dem Aufstehen nehme ich einen Block und schreibe drauf, was mir durch den Kopf geht, was mich ankotzt. Dabei entdeckt man tiefe Wünsche und Ängste in sich selbst. Das verstehe ich als gute Art, kreativ tätig zu werden.

Der das sagt, ist Smudo, Jahrgang 1968, Ex-Reihenhausbewohner und Teil der Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier. Und ich finde, er pflegt damit ein schönes Morgenritual. Andere brennen sich morgens mit einer Zigarette als erstes den Belag in den Zahnschmelz, gurgeln mit Espresso hinterher und blättern dabei in der Zeitung oder klicken sich durch ihre RSS-Feeds. Auch nicht schlecht, aber nicht ganz so originell vielleicht. mehr

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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Rechtshirner oder Linkshirner?

Vor kurzem führte ich ein Interview mit Cordula Nussbaum über Zeitdiebe und die Kunst, als Chaot Prioritäten zu setzen. Denn die meisten Zeitmanagement-Tipps gehen so: Analysieren Sie Ihren Alltag! Zerlegen Sie große Aufgaben in kleine Teilschritte! Setzen Sie Prioritäten! Alles nicht falsch, aber es funktioniert nicht bei jedem. Rund die Hälfte aller Erwachsenen scheitert am herkömmlichen Zeitmanagement, weil sie schlicht anders Denken, Arbeiten und Organisieren. Stellen Sie sich vor, Sie sollen eine Orange ohne Hilfsmittel schälen? Ihr Gehirn entscheidet blitzschnell, wie Sie das Problem lösen. Die Einen gehen diese Aufgabe eher rational an, die anderen lieber kreativ. Typ eins ist ein Linkshirner, bei ihm dominiert die linke Gehirnhälfte. Beim Kreativ-Spontanen ist es die rechte. Diese Dominanz sorgt auch dafür, wie man sich und seinen Alltag organisiert. Bei rund 25 Prozent aller Erwachsenen dominiert die linke Gehirnhälfte. Bei 34 Prozent ist das Verhältnis ausgewogen und bei gut 41 Prozent überwiegt die rechte Hemisphäre. Damit ist klar: Viele Zeitmanagement-Ratgeber mit klassisch-analytischen Tools zielen an der Mehrheit vorbei. Ihre Tipps wirken auf sie so als würde man einem Depressiven raten: „Sei doch mal froh!“ Um herauszufinden, welcher Typ Sie sind und welche Hemisphäre bei Ihnen überwiegt, können Sie auf der Webseite von Cordula Nussbaum einen kostenlosen Test mit 21 kurzen Fragen absolvieren. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Was bedeutet Erfolg für… die Sieger des Preisausschreibens

Erfolg ist… offenbar sehr vielseitig! Für fünf Leser dieses Blogs beginnt das Jahr 2008 bereits mit einem Erfolg: Sie sind die Gewinner des Preisausschreibens zum Buch-Start. Heute endet die Blog-Parade zur Frage “Was bedeutet Erfolg für… Sie?“. Und ich bedanke mich ganz herzlich für die wirklich zahlreichen, aufschlussreichen, nachdenklichen, amüsanten und anregenden Zuschriften: DANKE! mehr

Von Jochen Mai // 40 Kommentare

Was bedeutet Erfolg für… Sie? – Das Preisausschreiben zum Buch

„Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, da ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.“ Das zynische Bonmot stammt von Oscarpreisträger Danny Kaye. Und er ist bei weitem nicht der einzige, der sich über den Begriff „Karriere“ so seine Gedanken gemacht hat. Die Zahl der Interpretationen ist Legion: Karriere (genauso wie Erfolg) ist ein emotionaler Begriff, der zwischen Karrierist und Tunichtgut, zwischen Leistung und Berechnung, zwischen Talent und Opportunität oszilliert. Nicht immer muss das mit dem Beruf zu tun haben. Das macht die Definition des Begriffs nicht leichter, es ist aber auch sein Charme, dass jeder etwas anderes damit verbindet. mehr

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Einen Überblick über alle wichtigen Jobmessen des Jahres gibt Ihnen unser Karrierekalender.

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Krawatten-Knigge - Fallstricke beim Bindegewebe
MfG - Grußformeln für den Job
Fingertips - Gefährliche Handzeichen im Ausland
Trinkgeld - Wo gibt man wie viel Tip?
Kragenweite - Welches Hemd zu welchem Anlass?
Kleiderhaken - Tipps für das Bewerbungsgespräch
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Gran Turismo - Reisetipps für gefährliche Länder
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Speise-Art - ABC für Geschäftsessen
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Rhetorik - 10 Tricks für eine packende Rede
Emotionen, Baby! - Wirkungsvoller präsentieren
Lampenfieber - So überwinden Sie Ihre Angst
VEGAZ-Methode - Tipps für die Stegreifrede
Flipchart - So nutzen das Werkzeug richtig
Storytelling - Erzählen Sie mehr Geschichten!
Dossier - Das ABC der Präsentation
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Powerpoint - 35 Tipps und Tools
Redefallen - Atmen statt Ähm sagen
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
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Kopfnüsse knacken - 12 Streichholzrätsel und Denksportaufgaben, die Ihr Gehirn auf Trab bringen
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen