Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Das sind doch nur Peanuts – Wie viel Charlie Brown steckt in Ihnen?

Kennen Sie Charlie Brown, den liebenswerten, immer etwas schüchternen und immer etwas depressiven Jungen? Angeregt durch diese Artikel haben wir uns die Hauptfigur der legendären Comic-Serie Peanuts von Charles Schulz noch einmal genauer angesehen und dabei festgestellt: Von Charlie Brown lässt sich viel lernen. Langjährige Leser der Comics runzeln jetzt vielleicht die Stirn, denn Charlie ist nicht unbedingt ein leuchtendes Vorbild. Eher der Underdog, einer, der meist auf der Schattenseite des Lebens steht. Richtig, seine Figur hat Kanten und Ecken – und genau deshalb eignet sie sich, um davon zu lernen. mehr

Job 0
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Schicksal – Der Charakter verändert sich mit großen Ereignissen

Was macht den Menschen aus? Wie verändert sich seine Persönlichkeit im Laufe der Zeit, wenn überhaupt? Studien dazu gibt es zuhauf. Nun kommt eine der jüngsten und Gemeinschaftsarbeit der Universitäten Münster, Mainz und Leipzig zu dem Ergebnis: Unsere Persönlichkeit ist wandelbarer als angenommen. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Über Ich – Avatare können reale Persönlichkeiten verändern

Ork oder Zwerg, Krieger oder Magier, Mann oder Frau? Was entscheidet darüber, ob sich Menschen in den virtuellen (Spiel-)Welten das Image eines grimmigen Muskelpakets geben oder das eines unscheinbaren Mauerblümchens? Oder anders gefragt: Erschaffen wir dabei virtuelle Ebenbilder, ein möglichst reales Abbild unseres Selbst – oder entspricht das Ergebnis eher einem Wunschbild, einem perfekteren Über-Ich? mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Tischmanieren – Der Charakter offenbart sich oft in Kleinigkeiten

Wir warteten auf unser Essen, als sich der bullige Endvierziger an unseren Tisch schob. Grauer Anzug, grauer Bart, graue Haare – obwohl sicher längst auf dem Scheitelpunkt seiner Biografie angekommen, hatte das ganze Wesen dieses Typs irgendwie mehr Grau als Farbe. Bei allem Ernst und der obligaten Arroganz brachte er immerhin noch ein “Tach!” heraus, bevor er sich mit dem Ellbogen auf unseren Tisch abstützte und in seiner Anzugtasche zu nesteln begann. Wir starrten ihn fragend an. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Demut – Eine unterschätzte Charaktereigenschaft in der Personalauswahl

Ein Gastbeitrag von Alltagsforschung-Autor Daniel Rettig

Lässt sich vom Charakter eines Angestellten auf dessen Arbeitsleistung schließen?

Sie würden die Frage vermutlich sofort bejahen. Und irgendwie wirkt es ja auch plausibel: Wer strebsam ist, ehrgeizig und fleißig, der wird vermutlich auch einen guten Job machen. In der Psychologie jedoch werden Persönlichkeiten allerdings anders, an den sogenannten Big Five beurteilt. Also jenen fünf Charaktereigenschaften, die einen Menschen vor allem prägen: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit. Und das wirft wiederum die Frage auf: Welches dieser fünf Merkmale ist ein guter Indikator für einen guten Mitarbeiter?

Wade Rowatt von der amerikanischen Baylor Universität interessierte die Eingangsfrage ebenfalls. Bisherige Forschungsarbeiten hatten in diesem Zusammenhang festgestellt, dass vor allem Gewissenhaftigkeit ein guter Indikator für spätere gute Leistungen sei, was auch leicht nachvollziehbar ist. Rowatt jedoch konzentrierte sich in seiner Untersuchung (PDF) auf zwei andere Eigenschaften, die nicht zu den Big Five gehören: Ehrlichkeit und Demut. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Vom Glück zu arbeiten – Alles eine Frage des Charakters

Ein Gastbeitrag von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter

Prolog

Persönlichkeit ist die Kompetenz der Zukunft. Sie ist schwieriger zu erlernen als Management- und Fachwissen. Ein Mensch mit personaler Kompetenz verfügt über Konsensfähigkeit. Er ist mit einem hohen Grad von Selbstachtung ausgestattet und zeigt Menschen gegenüber Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, Fairness, Offenheit und Toleranz. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Genforschung – Erbgut bestimmt Freundeskreis

Nicht nur Familienmitglieder sind genetisch verwandt – auch gute Freunde sind es. Das wollen zumindest US-Forscher um James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego herausgefunden haben, die dazu das Erbgut von 9237 Menschen ausgewertet haben (pdf). Demnach weisen bei Freunden zwei von sechs untersuchten Erbinformationen bemerkenswerte Parallelen auf. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Gene unser Verhalten und unseren Charakter maßgeblich prägen – und wir uns so unbewusst bei der Wahl unserer Freunde daran orientieren, wer uns selbst ähnlich ist. Damit bestätigt sich aus Sicht der Wissenschaft zumindest eine Volksweisheit: Gleich und gleich gesellt sich gern.

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen