Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Reichspüler – Verdirbt Geld den Charakter?

Die Kollegen vom ManagerMagazin haben gerade eine Liste der 300 reichsten Deutschen veröffentlicht. Demnach belegen die Aldi-Albrecht-Brüder nach wie vor die ersten beiden Plätze, mit 17,5 Milliarden Euro geschätztem Vermögen von Karl Albrecht und 17 Milliarden Euro bei Theodor Albrecht. Danach folgt die Porsche-Familie mit 12,45 Milliarden, Dieter Schwartz (Lidl) mit 10,3 Milliarden und die Familien Boehringer und Baumbach (beide Boehringer Ingelheim) mit jeweils 9,75 Milliarden Euro Vermögen. mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Colorado – Was Farben über die Psyche verraten

luescher

Was ist Ihre Lieblingsfarbe? Rot? Grün? Gelb? Oder Blau? Antworten Sie jetzt nicht zu schnell – erst recht nicht, falls Ihnen diese Frage ein Personaler stellt. Denn Farben können nicht nur Emotionen auslösen, sie verraten auch einiges über die Psyche, die Vorlieben und Charakterzüge eines Menschen. Dass das persönliche Urteil über eine Farbe Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Beurteilenden zulässt, konnte bereits in einigen physiologischen Untersuchungen bestätigt werden. Der wohl berühmteste Farbtest dazu ist der sogenannte Lüscher-Test, 1947 entwickelt von dem Schweizer Psychologie-Professor Max Lüscher (der übrigens auch das Rot der „Bild“-Zeitung für den Axel Springer Verlag entwickelte).
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Chamäleon – Authentizität wird oft zu unrecht glorifiziert

Wahrhaftigkeit trägt einen hellen Schein. Besonders hell leuchtet er in Zeiten, in denen Betrug und Bestechlichkeit der Beletage anhaften und Authentizität ebenso wie Transparenz zum eilig übergestülpten Büßerkleid der Manager mutieren. Dann überstrahlt der ehrliche Schein sogar das, was drinsteckt in dem Kleid: Persönlichkeit. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Ausdruck – Der wahre Charakter zeigt sich in der Krise


In der Stadt Wu kam ein Schüler enttäuscht zu seinem Meister zurück. Er hatte erfolglos versucht, Orangen auf dem Markt zu verkaufen und wetterte nun zornig gegen die Menschen, die seine Orangen nicht kaufen wollten, egal wie sehr er sie anpries. Da schüttelte der Meister seinen Kopf und strich sich durch seinen langen weißen Bart: „Es liegt vielleicht an Dir und nicht an den Orangen!“ „Niemals, Meister“, beschwerte sich der Junge. Da nahm der Meister eine Orange und fragte seinen Schüler: „Wenn ich diese Orange nun auspresse, was kommt dabei heraus?“ „Natürlich Orangensaft, Meister“, antwortete der Junge. „Richtig“, sagte der Meister. „Und wenn ich mit einem Holzbalken darauf schlage, was kommt dann heraus?“ „Immer noch Orangensaft, Meister!“, entgegnete sein Schüler. „Du sagst die Wahrheit“, sagte der Meister und fragte ein drittes Mal: „Wenn nun aber ein Maulesel darauf tritt, was wird dann herauskommen?“ Da knurrte der Schüler: „Meister, warum fragt ihr mich das? Es wird natürlich auch dieses Mal Orangensaft herauskommen. Es kommt immer Orangensaft heraus.“ „Du bist weise, mein Schüler“, antworte da der Meister mit ruhiger Stimme. „Die Orange antwortet immer mit dem, was in ihr drin ist – ganz gleich, was ihr zugefügt wird. So ist es auch mit den Menschen: Setze Sie unter Druck und sieh, was dabei herauskommt. Reagieren sie mit Hass, Zorn und Neid, so ist es das, was in ihnen steckt.“

[Chinesische Erzählung, Quelle unbekannt]

Von Jochen Mai // 27 Kommentare

Über Schrift – Die Psychologie der Handschrift

Wer schreibt, verrät sich. Die Schrift ist Körpersprache, sie ermöglicht einen Blick in seine Psyche und Persönlichkeit. Das jedenfalls sagen Graphologen. Für sie ist die Schrift eine Art Charakterzeugnis, so individuell wie ein Fingerabdruck. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten. Schriftanalyse gilt vielen als esoterische Kaffeesatzleserei, als Hokuspokus. Graphologie ist nicht einmal eine anerkannte Wissenschaft, obwohl der aus dem Griechischen stammende Begriff (Lehre von der Bedeutung der Handschrift) das nahe legt. Tatsächlich ist Graphologie eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik. mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Fragezeichen – Die 50 häufigsten Fragen in Jobinterviews

Diese Fragen kommen in fast allen Jobinterviews vor. Natürlich nicht alle auf einmal, aber beantworten können sollten Sie sie allemal: mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen