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Kurze Unterbrechung – Instant Messaging ist nützlich

twitter-iconDiese ununterbrochenen Unterbrechungen! Ständig bimmelt das Handy, piept das E-Postfach, ächzt das Instant-Messaging-Programm, wie etwa bei Googlemail, Skype, Twitter & co. Konzentriertes Arbeiten ist so völlig unmöglich. Der rote Faden: längst verloren. Aber stimmt das?

Stimmt nicht, sagen jetzt amerikanische Wissenschaftler von den Universitäten in Irvine und Columbus. In einer Studie über Instant Messaging im Büro, bei der sie 912 Büroangestellte beobachtet haben, kommen sie zum Schluss: Mithilfe dieser Webtools werden unnötige Störungen sogar vermieden. Dann etwa, wenn man dem Kollegen ein paar Fragen stellen will oder muss und mit ihm schnell über die Chatbox Informationen austauscht, statt zig Mails hin- und herzuschicken oder immer wieder anzurufen. Und durch gezieltes Abschalten der IM-Funktion lässt sich zudem klar signalisieren, dass man gerade abwesend ist oder nicht gestört werden will. Überhaupt nutzen die meisten diese Tool, um schnelle Antworten auf aktuelle arbeitsbezogene Fragen zu bekommen und nicht, um damit komplexe Probleme zu klären.

[via]
Job, Studie 1
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Spiegelneuronen – Ich sehe also fühl ich

Aus den Bewegungen der Gesichtsmuskeln konstruiert das Gehirn eine Empfindung. Wenn sich die Augenwinkel und der Mund zu einem echten Lächeln verziehen, steigt die Stimmung; machen wir hingegen eine traurige Miene, so sinkt sie. In Experimenten stellte sich nun heraus, dass Menschen, die unbewusst den Ausdruck eines anderen Gesichts stärker übernehmen, zugleich auch mitfühlender sind. [...] Da gibt es [allerdings] Entwicklungen, die mir Kopfzerbrechen bereiten. [...] mehr

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Rüpel 2.0 – Rechtsprechung zur Internet-Etikette

Ein Cyber-Rüpel beledigte wiederholt die Teilnehmer eines Party-Chats. Obwohl er daraufhin ausgeschlossen wurde, logte er sich per Namenswechsel immer wieder ein und machte weiter. Der Betreiber zog daraufhin vor Gericht und bekam Recht: Der Dauerstörer muss draußen bleiben und eine Unterlassungserklärung unterschreiben (Oberlandesgericht Köln, 19 U 2/00). Ähnliches gilt übrigens auch für Foren (Landesgericht München I, 30 O 11973/05).
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen