Herzlichen Glückwunsch! Ein womöglich anstrengender Bewerbungsprozess liegt hinter Ihnen. Wochen sind vergangen. In der Zeit haben Sie zahlreiche Bewerbungen verschickt, keine Jobmesse ausgelassen und am Ende sogar einige Einladungen zum Vorstellungsgespräch erhalten. Und jetzt? Jetzt liegt der Arbeitsvertrag vor Ihnen. Unterschriftsreif. Sie müssen nur noch unterzeichnen…
Damit beginnt für Sie die Probezeit, aber auch eine wichtige Orientierungsphase, in der Sie für sich wichtige Fragen beantworten sollten. So fragen sich nicht wenige schon nach einigen Wochen im Beruf, ob das wirklich ihr Traumjob ist. Im schlimmsten Fall stellen Sie gar Ihre Berufswahl in Zweifel. Damit es erst gar nicht so weit kommt, nutzen Sie die erste Zeit im Unternehmen richtig – und den Karrierebibel-Quickcheck. Er verrät Ihnen, ob Sie mit Ihrem aktuellen Arbeitgeber wirklich die richtige Wahl getroffen haben.
Checkliste – Traumberuf
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[ ] Ich werde geistig gefordert.
[ ] Mir wird Autonomie bei der Arbeit zugestanden.
[ ] Ich mache wirklich das, was ich gut kann.
[ ] Meine Arbeit hat für mich und meine Werte Sinn.
[ ] Ich werde auch angemessen bezahlt.
[ ] Meine Work-Life-Balance ist ausgewogen.
[ ] Ich würde mit meinen Kollegen auch ein Feierabendbierchen trinken.
Machen Sie sich keine Illusionen: Den einen Traumjob gibt es nicht. Jeder Beruf hat seine Ecken und Kanten, Sonnen- wie Schattenseiten. Wenn Sie aber rund die Hälfte der Fragen abhaken konnten, haben Sie einen Beruf gefunden, in dem Sie langfristig glücklich werden können.
- Und was wenn nicht?
Dann sollten Sie genau prüfen, was Ihnen den Spaß am Job raubt – mit der zweiten Jobwechsel-Checkliste:
Checkliste – Jobwechsel
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[ ] Der Job macht mich krank. Physisch wie psychisch.
[ ] Die Herausforderungen sind Geschichte. Alles Routine.
[ ] Das Team und ich passen einfach nicht zusammen.
[ ] Die Kollegen können mich nicht leiden.
[ ] Der Chef kann mich nicht ausstehen – aber das beruht auf Gegenseitigkeit.
[ ] Das Unternehmen ist auf dem absteigenden Ast.
[ ] Die spannende Projekte werden mittlerweile anderen Kollegen übertragen.
[ ] Die Änderung meiner Lebensumstände ruft mich zu neuen Ufern.
Wenn Sie bei drei oder mehr Punkten genickt haben, sollten Sie tatsächlich darüber nachdenken, parallel sich nach einer Alternative umzusehen. Bevor Sie aber jetzt übereilt und wütend Ihre Kündigung in den Rechner tippen, nehmen Sie sich bitte die Zeit und lesen noch eben das Interview mit Volker Kitz, Autor des Frustjobkillerbuch. Denn vielleicht liegt der Frustauslöser weniger in dem Unternehmen für das Sie arbeiten, sondern sogar bei Ihnen selbst. Kitz hat dazu zum Beispiekl verschiedene Probleme identifiziert, die Ihnen in jedem Job begegnen werden. Diese lassen sich zu fünf Aussagen verdichten:
- „Ich verdiene zu wenig Geld“
- „Der Chef weiß meine Arbeit nicht zu schätzen“
- „Alle quatschen mir rein“
- „Jeder Tag ist gleich“
- „Alle Kollegen und Kunden sind geisteskrank“
Wer so denkt, muss nicht zwangsläufig einen miesen Job erwischt haben. Falls Sie aber dennoch davon überzeugt sind, dass ein Jobwechsel genau das Richtige wäre, sollten Sie sich die dritte Checkliste genauer ansehen. So gilt es, vor jedem Ausscheiden folgende Punkte zu beachten:
Checkliste – Kündigung
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[ ] Ich bin über die Kündigungsfrist und die Bedingungen informiert.
[ ] Selbstmarketing ist kein Fremdwort für mich.
[ ] Ich stehe in Kontakt zu ausgewählten Personalberatungen.
[ ] Kleinere Beratungen habe ich auch in Betracht gezogen.
[ ] Ich verschicke insgesamt nicht mehr als fünf Bewerbungen.
[ ] Vor der Kündigung warte ich auf die feste Zusage für den neuen Job.
[ ] Ich habe das neue Stellenangebot sowie das Zielunternehmen überprüft.
[ ] Die Aussagen des Unternehmens sind glaubwürdig.
[ ] Ich passe zu der Unternehmenskultur des Unternehmens.
[ ] Der Job bietet mir wirklich neue Perspektiven.
[ ] Ich habe für meinen Abgang und eine strukturierte Übergabe gesorgt.
[ ] An der Ausgestaltung des neuen Arbeitsvertrages bin ich beteiligt.
Ganz wichtig: Versuchen Sie sich stets im Guten von Ihrem Arbeitgeber und den Kollegen zu trennen, bleiben Sie fair, auch wenn Sie gefrustet und wütend sind. Auch hier gilt der Satz, man sieht sich immer zwei Mal im Leben!
Die wichtigsten Regeln für die Probezeit
Aber auch wenn Sie sich entschließen, im Unternehmen zu bleiben, gilt es die Probezeit optimal für sich zu nutzen. Denn ein verpatzter Einstieg verbaut nicht selten den späteren Aufstieg. Wer den Job wechselt oder seinen ersten antritt, sollte daher die wichtigsten Grundregeln für ersten 100 Tage kennen. Die elf größten Hürden im neuen Job und wie Sie diese meistern können, finden Sie im folgenden Dossier. So überleben Sie jede Probezeit unbeschadet…
Erfolg … Auf Probe
Auf Takt
Der Vertrag ist unterschrieben, die Erfolgsparty mit den Freunden überstanden und das Powermüsli von heute morgen treibt Sie zur Hochform. Jetzt heißt es: Ran an den neuen Job! Bevor Sie allerdings Ihren Triumphzug durchs Firmament beginnen, sollten Sie unbedingt folgenden Drei-Stufen-Plan beherzigen: mehr

Ihre Bewerbung ist nicht nur eine Art übergroße Visitenkarte – sie ist zugleich Ihre erste Arbeitsprobe. Ob das nun fair ist oder nicht: Schon an der Bewerbungsmappe lesen Personalchefs ab, ob Sie zum Unternehmen passen, ob Sie sorgfältig und gewissenhaft arbeiten, auf Details achten und auch sonst einen guten Eindruck machen. Und für den ersten gibt es bekanntlich keine zweite Chance. 






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