Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Ab ins Beet – Warum Sie den Boss zum Gärtner machen sollten

Exklusiver Buchauszug von Matthias Nöllke

Also, wenn Sie mich fragen: Das letzte, was wir auf Führungspositionen gebrauchen können, sind diese strahlenden Gewinnertypen. Leute, die sich selbst als Superstars betrachten und ihre Mitarbeiter als verhinderte Leistungssportler, aus denen sie die letzten Reserven herausholen müssen. mehr

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Fix und fertig – Jeder vierte Manager leidet an Erschöpfung

Burnout gilt inzwischen ja als Volkskrankheit. Das heißt aber nicht, dass davon nur das einfache Volk betroffen wäre. Im Gegenteil: Gefährdet sind vor allem Leistungsträger und Führungskräfte. Immer öfter zeigen sich bei Managern Erschöpfungszustände – hervorgerufen durch sogenannten Innovationsstress, also durch den permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen. mehr

Job, Studie 0
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Talent-ABC – Darum haben zweitklassige Chefs oft drittklassige Mitarbeiter

Während wirklich erstklassige Chefs erstaunlicherweise immer auch erstklassige Mitarbeiter um sich scharen, suchen zweitklassige Chefs allenfalls die Nähe zu drittklassigen Kollegen. Typisch Exzellenz-Effekt. Oder kurz: A-Leute ziehen A-Leute, B-Leute nur C-Leute. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Ausgeführt – 10 Dinge, die wirklich nur dumme Chefs sagen

Leider gibt es sie überall: Führungskräfte, die einen Zustand verwalten, statt visionär zu führen. Manager, die Meister darin sind, gegen neue und unkonventionelle Projekte Argumente zu finden. Chefs, die sich nie hinter beziehungsweise vor ihre Mitarbeiter stellen, wenn diese scheitern oder angegriffen werden, die Fehler zu inakpzeptablen Vergehen erklären – auch die einmaligen -, gleichzeitig aber den Mangel an Kreativität und Selbstständigkeit ihrer Subordinierten beklagen. mehr

Job, Liste 4
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Ich kann so nicht arbeiten! – Wenn der Büro-PC veraltet ist

Ein Gastbeitrag von Joachim Dethlefs

Dieser $< #3!§§-Rechner! Schon Ende der Neunzigerjahre kursierten Aufnahmen einer Überwachungskamera im Netz, auf denen ein Büroarbeiter seinen Computer in einem Wutanfall zertrümmert. Der nach heutigen Maßstäben unspektakuläre Clip war nicht nur ein weltweiter viraler Erfolg – er zeigt zudem: Frustration über langsame oder dysfunktionale Technik am Arbeitsplatz ist ein globales Phänomen, mit dem sich viele identifizieren können. mehr

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Tatendrang – Wer weniger vorgibt, erreicht mehr

In der Nähe von Düsseldorf liegt das Neandertal. Den Knochenfunden dort verdankt der Neandertaler seinen Namen. Viel mehr als ein paar Knochen sind von ihm allerdings nicht geblieben. Obwohl, wie Wissenschaftler heute vermuten, sich beide Menschenarten, Neandertaler und Homo sapiens seinerzeit begegneten, hat nur einer von ihnen überlebt.

Warum das ausgerechnet der Homo sapiens war, hat bereits einige Forscher beschäftigt. Vor einiger Zeit auch den US-Ökonomen Jason Shogren, der dazu eine interessante These aufgestellt hat: Der Homo sapiens hat Handel betrieben – der Neandertaler nicht.

Dank des Handels verschafften sich die Urzeitmenschen einen entscheidenden Vorteil: Sie betrieben Arbeitsteilung. Jeder machte das, was er am besten konnte. Die einen gingen jagen, andere machten Werkzeuge, dritte Kleidung. Diese Kultur war dem Neandertaler überlegen. mehr

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Arbeitgeberwahl – Lebensbalance gibt den Ausschlag

Beruf und Privatleben besser zu vereinen, spielt inzwischen die Hauptrolle, wenn Arbeitnehmer den Job wechseln. Und zwar noch vor der möglichen Karriereentwicklung oder dem Verhältnis zum Chef und neuen Team. Das ist das Ergebnis des aktuellen “Workplace Survey” des Personaldienstleisters Robert Half. Danach gibt für 26 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die Lebensbalance den Hauptausschlag, wenn sie einen neuen Job wählen (Österreich: 39 Prozent; Schweiz: 40 Prozent). Faktoren wie der Ruf des Unternehmens, Weiterbildungsangebote, die Option im Ausland zu arbeiten oder die Anzahl der Urlaubstage spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen