Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Karrierekiller Twitter – Wenn das der Chef wüsste…

Es gibt zahlreiche Arten, wie man seinen Job verlieren kann. Eine davon ist zu twittern. Nicht im Allgemeinen. Kommunikation ist ja zunächst eine gute Sache. Dennoch erstaunt es mich immer wieder, was manche Menschen so alles dem Internet anvertrauen.

Es ist schon etwas her, als der Beinahe-Cisco-Mitarbeiter sich um Kopf und Kragen zwitscherte und nach seinem Bewerbungsgespräch verlautbarte, noch nicht zu wissen, ob er den Job annehmen soll, der zwar gut bezahlt sei, aber den er sicherlich hassen würde. Dann gab es noch diesen Fall Fall einer tollkühnen Vertriebsmitarbeiterin von Careerbuilder, die sich womöglich um ihren Job getwittert hat. Sie teilte der Welt unter anderem mit, von vier bezahlten Stunden nur zwei zu arbeiten. Und schon vor rund einem Jahr schilderte ich HIER im Blog, wie einige deutsche Twitterer mit ihrer Reputation Harakiri 2.0 betrieben.

Nun sollte man denken, das alles hätte zu Ein- und Weitsichten geführt. Denkste. Auch im Jahr 2010 gibt es Twitterer, die nicht wahrhaben wollen, dass Twitter keine Privatsphäre hat, sondern öffentlicher Raum ist! Und der ist dank diverser Tools auch noch nach Wochen durchforschbar. Die folgenden Tweets sind leider echt und wie man sieht gar nicht mal alt, sollten aber als abschreckende Beispiele dienen. Stellen Sie sich einfach vor, Sie wären der Chef – und lesen das… mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Mein Eid – Woran man erkennt, dass Chefs lügen

Der Economist hat eine sehr interessante Studie (pdf) von dem Stanford-Professor David Larker und der Doktorandin Anastasia Zakolyukina zitiert, für die die beiden 30.000 (!) Transkripte von Telefonkonferenzen aus den Jahren 2003 bis 2007 ausgewertet haben, bei denen amerikanische CEOs und CFOs Angaben zu ihren Einkünften gemacht haben – die sich teils jedoch später als nicht ganz wahrheitsgetreu herausstellten. Kurz: Die Forscher untersuchten, wann die Bosse logen – und an welchen Zeichen sich das erkennen lässt.

In der Tat gab es diesbezüglich einige Gemeinsamkeiten. Wenn die Chefs die Unwahrheit sagten, dann… mehr

Von Felix Hinkeldey // 1 Kommentar

3 Schritte, wie Sie den Chef auf falsche Entscheidungen hinweisen

  1. Informationen sammeln. Manche Entscheidung des Vorgesetzten mag auf den ersten Blick umständlich wirken, im Detail aber durchdacht und die einzig richtige sein. Informieren Sie sich daher akribisch, bevor Sie einen Entschluss von oben anzweifeln.
  2. Konstruktiv kritisieren. Identifizieren Sie die positiven Aspekte der Chef-Entscheidung und stellen Sie diese heraus. Kritikpunkte stellen Sie als „Verbesserungsvorschläge“ von Ihrer Seite dar. Gehen Sie wo nötig Kompromisse ein.
  3. Scheitern verkraften. Auch wenn Ihre Vorschläge nicht fruchten wie geplant: Sie haben Initiative, Verantwortung und Verhandlungsbereitschaft bewiesen. Möglicherweise werden Sie dafür in zukünftige Entscheidungen intensiver einbezogen.
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Rückdelegation – Wie Sie andere dazu bringen, ihren Job zu machen

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder. Sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Das ist, keine Frage, ungeheuer sozial, aber auch ungeheuer blöd. Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, er erledigt auch die Arbeit anderer.

Natürlich sind von dieser Gefälligkeitsfalle nicht nur Mitarbeiter betroffen – auch Chefs können schnell zum Opfer werden. Rückdelegation heißt das Problem in der Fachsprache. Der Mitarbeiter kommt rein und sagt: „Chef, haben Sie gerade mal eine Minute? Wir haben da dieses Problem…“ Zack – schon hat der Chef das Problem und muss die Lösung selber finden. Dumm gelaufen.

Allerdings wird dabei dann kostbare Zeit gebunden und die Führungskraft degeneriert zur Fachkraft. Fürs Führen jedenfalls bleibt immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer sich der Manager einfängt. Damit auch Sie nicht in diese Delegationsfallen tappen, hier… mehr

Job, Liste 0
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Das Manager-ABC – So werden Sie ein besserer Boss

Was zeichnet einen guten Manager aus? Was sind seine wichtigsten Führungswerkzeuge und -prinzipien?

Zugegeben, die Fragen sind schon vielfach gestellt und beantwortet worden. Auch hier. Allerdings eben meist nur als Stückwerk. Informationen, die man sich zusammensuchen muss. Deshalb jetzt die Essenz: das ABC für Top-Manager im Wortsinn (und solche, die besser werden wollen). mehr

ABC, Job 3
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Video mit Allüren – So schnell wird man bei Otto Chef

Der Versandhändler Otto, bereits vielfach aktiv in Sachen Social Media, versucht sich derzeit an einer Viral-Videokampagne: So schnell wird man Chef. Der Clip kann durch eigene Bilder und Daten modifiziert werden – keine neue Idee, aber …
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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Jobwechsel – Warum sich Chefs nach der Kündigung oft mies benehmen

Seit ich gekündigt habe, verhält sich mein Boss mir gegenüber wie ein Arschloch. Das finde ich zutiefst infantil.

Stimmt. Ist auch unprofessionell, aber normal.

Wieso das?

Lass es mich so ausdrücken: Den meisten Managern sind Personalauswahlverfahren fürchterlich unangenehm. Erst ist es anstrengend, überhaupt einen geeigneten Kandidaten zu finden. Dann kann man noch nicht einmal sicher sein, dass man die richtige Wahl getroffen hat – das zeigt sich in der Regel erst viel später im Job. Und hat man schließlich die richtige Wahl getroffen und tatsächlich ein Top-Talent aufgespürt, bekommen das bald auch andere mit und der Mitarbeiter wird entweder sehr schnell sehr teuer oder abgeworben. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen