Outplacement (oder Newplacement) ist eine Art persönliche Beratung (manchmal auch Coaching) für gekündigte Mitarbeiter, die in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt wird, damit die Entlassenen schneller und leichter wieder zurück in den Job finden. Der Umfang der Beratung variiert alledings. Das teuerste, für die Betroffenen aber angenehmste Rundumsorglospaket ist die sogenannte Garantieberatung, das heißt: Der Mitarbeiter wird solange betreut, bis er eine neue Festanstellung hat.
Nur selten entstammt das Outplacement-Angebot von Seiten des Arbeitgebers allerdings reinem Gutmenschentum. Eher steckt dahinter das Ziel, die Betroffenen schneller aus dem Unternehmen zu befördern und so einen langwierigen Arbeitsrechtsstreit zu vermeiden sowie in der Öffentlichkeit als fairer Arbeitgeber dazustehen. Und das scheint zu funktionieren, so verzeichnet die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) seit Beginn der Wirtschaftskrise eine mehr als doppelt so hohe Nachfrage nach Outplacement-Beratung wie bisher. Zugleich hat sie 100 Personalexperten zu dem Thema befragt, Ergebnis: mehr →
Sehr böse, sehr lustig: Der Kern von so ziemlich fast jedem Coaching… (Mit Dank an Birgit für den Hinweis)
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Seminare, Workshops, Trainings – die traditionelle Weiterbildung könnte womöglich schon bald ausgedient haben. So sind 62 Prozent der Personalverantwortlichen davon überzeugt, dass der im Schulungsraum vermittelte Lernstoff in den kommenden zwei bis drei Jahren an Bedeutung verlieren wird. Das gelte laut 45 Prozent der Befragten auch für Outdoor-Trainings und erlebnisbasierte Aktivitäten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Institute of Executive Development unter 111 Unternehmen in Europa und den USA. Vielmehr gehe der Trend in Richtung individuelles Coaching und Mentoring, sagen 75 Prozent der Personaler. Auch die Nachfrage nach Schulungskonzepten nach dem Leader-to-Leader-Prinzip (Manager coachen Manager) werde zunehmen (69 Prozent).
Wie so oft bleibt es auch in Sachen Coaching beim Einzelnen hängen, vorab genau zu prüfen, wem er sich anvertraut, wie der Coach seine Leistung definiert, wie er Erfolg und Vertraulichkeit sicherstellt, welche Kompetenzen und Referenzen er nachweisen kann und wie er am Ende abrechnet. Misstrauisch sollte etwa jeder werden, dem vollmundige und nebulöse Versprechen gemacht werden. Das vielleicht wichtigste Kriterium aber ist die Chemie zwischen Coach und Coachee: Nur wer seinem Coach voll und ganz vertraut, kann von der Beratung profitieren. Auf was Sie darüber hinaus achten und wie Sie Ihren Coach auswählen sollten, lesen Sie hier…
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Wie läuft eigentlich ein typisches Coaching ab? Gute Frage. Tatsächlich kann man den klassischen Verlauf dieser Beratungsform in sieben Phasen einteilen. Natürlich werden die in der Praxis nicht so klar und scharf abgegrenzt, aber sie zeigen indirekt, was auf Sie beim Coaching zukommt und zukommen sollte.
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Rund 40.000 selbsternannte Coachs gibt es im deutschsprachigen Raum. “Das können unmöglich alles Coachs sein”, sagen Kritiker und schätzen, dass allenfalls 4000 davon eine qualifizierte Ausbildung zum Coach absolviert haben. Das Problem: “Coach” ist (wie “Journalist” auch) keine geschützte Berufsbezeichnung, im Grunde kann sich jeder so nennen. Entsprechend tummeln sich im Markt allerhand fragwürdige Gestalten, die mit ihrer gutgläubigen Klientel alles Mögliche zelebrieren, vom Glasscherbenlaufen bis zur Urschreitherapie – nur eben kein Coaching. Natürlich gibt es auch seriöse Beratungsformen, die durchaus einen veritablen Nutzen für die Kunden haben, aber auch kein Coaching im eigentlichen Sinn sind. Zur besseren Abgrenzung und Orientierung für deshalb heute ein kleines Glossar zu Coaching, Trainning, Supervision, Mentoring, Mediation & co.:
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