Wie läuft eigentlich ein typisches Coaching ab? Gute Frage. Tatsächlich kann man den klassischen Verlauf dieser Beratungsform in sieben Phasen einteilen. Natürlich werden die in der Praxis nicht so klar und scharf abgegrenzt, aber sie zeigen indirekt, was auf Sie beim Coaching zukommt und zukommen sollte.
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Feedback – Die 7 typischen Phasen des Coachings
Glossar – Wie sich Coaching von Training & Co. unterscheidet
Rund 40.000 selbsternannte Coachs gibt es im deutschsprachigen Raum. “Das können unmöglich alles Coachs sein”, sagen Kritiker und schätzen, dass allenfalls 4000 davon eine qualifizierte Ausbildung zum Coach absolviert haben. Das Problem: “Coach” ist (wie “Journalist” auch) keine geschützte Berufsbezeichnung, im Grunde kann sich jeder so nennen. Entsprechend tummeln sich im Markt allerhand fragwürdige Gestalten, die mit ihrer gutgläubigen Klientel alles Mögliche zelebrieren, vom Glasscherbenlaufen bis zur Urschreitherapie – nur eben kein Coaching. Natürlich gibt es auch seriöse Beratungsformen, die durchaus einen veritablen Nutzen für die Kunden haben, aber auch kein Coaching im eigentlichen Sinn sind. Zur besseren Abgrenzung und Orientierung für deshalb heute ein kleines Glossar zu Coaching, Trainning, Supervision, Mentoring, Mediation & co.:
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Weg zur Besserung – Coaching in Zahlen
- Rund 40 000 Coachs und Trainer gibt es in Deutschland.
- 150 Euro beträgt der durchschnittliche Stundensatz für ein Einzelcoaching, Spitzenhonorare liegen bei 2000 Euro pro Stunde.
- 9 Monate bis eineinhalb Jahre dauert ein umfassendes Coaching in der Regel.
- Rund 330 Institutionen bieten im deutschsprachigen Raum eine Coach-Ausbildung an. Nicht alle arbeiten seriös.
- Über 20 Coaching-Verbände gibt es in Deutschland, teils mit eigenen Qualitätsstandards und Zertifikaten.
- 94 Prozent der Manager wählen ihren Coach nach persönlichem Auftreten aus.
- 90 Prozent achten auf die Berufserfahrung, 83 Prozent auf die Ausbildung.
- 77 Prozent erwarten Managementerfahrung.
Coaching-Serie – Ein Coach für alle Fälle
Jeder zweite Manager hat sich in den vergangenen fünf Jahren coachen lassen, und es werden stetig mehr: Aufsteiger, die mit den Intrigen und Machtkämpfen der Beletage nicht zurecht kommen; Branchenwechsler, die den Klimawandel nicht vertragen; Lebenskrisler, die nach Neuorientierung suchen. Die Menschen lassen sich heute in allen Lebenslagen und Lebensfragen begleiten und beraten, angefangen bei der Gesundheit und der Ernährung, bis hin zur Partnerschaft und ihrem Sex, beim Image und in Stilfragen, bei Kapital und Kompetenz. Und natürlich bei der Karriere. Ob in Team- oder Einzelcoachings: Überall geht es darum, besser zu werden, Schwächen zu erkennen, sie auszubügeln, Stärken zu stärken, noch mehr aus sich heraus zu holen. Überhaupt: mehr, mehr, mehr vom ich, ich, ich.
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Profession im Coaching – Video-Interview mit Christopher Rauen
Der DBVC-Vorsitzende Christopher Rauen anlässlich des Coaching-Kongresses 2008 über die zunehmende Professionalisierung auf dem Coaching-Markt und was das für Coachees bedeutet: mehr
Trainingslager – Was Coaching kann (Fortsetzung)
Die Optimierung des Selbst, über die ich in diesem Artikel schrieb, findet vor allem Ausdruck in der steigenden Nachfrage nach einem persönlichen Coach. Wer zum Coach geht, tut etwas gegen seine Defizite, wird aktiv und schmiedet – unterstützt – sein eigenes Glück. Er drückt damit aus, dass er sich selbst optimieren möchte und dafür bereit ist, entsprechende Kraft und Mittel zu investieren. Und falls der Arbeitgeber gar den Coach bezahlt, dann heißt das nichts weniger als: Wir wertschätzen dich! Aber wir glauben, das kannst du noch besser! Worin freilich ein subtiler Betrug liegt, weil allenfalls der Weg das Ziel sein kann. Wirklich perfekt wird man ja nie.
Nun habe ich Sie, liebe Leser, gefragt, wie Sie das sehen. Lassen Sie sich vielleicht selbst coachen? Und falls ja, wonach wählen Trainer ihre Trainer aus? Aber auch die umgekehrte Perspektive interessierte mich: Sind Sie schon einmal gecoacht worden? Waren Sie damit zufrieden? Was würden Sie anders machen – oder genauso wieder?
Inzwischen haben einige Leser geantwortet, und ich finde, die Statements sind mindestens eine Beachtung, wenn nicht gar eine weitere Diskussione wert. Aber lesen Sie selbst:
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Das kannst du besser – Was Coaching kann (und was nicht)
„Es gibt gesellschaftliche Veränderungen von großer Tragweite, die anfangs kaum bemerkt werden, da sie sich aus einzelnen Bevölkerungsgruppen heraus entwickeln.“ So begann Renate Köcher Ihr beachtenswertes Essay in der FAZ vom 20. August. Es ging dabei um die Interessen der jungen Leute unter 30, Basis waren Langzeitdaten des Instituts für Demoskopie Allensbach. Dabei kam heraus: Wissenschaft, Forschung, Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur – das alles interessiert die jungen Leute immer weniger. Was sie interessiert sind vielmehr Informationen rund um Computernutzung, Handy, digitale Fotografie oder Videotechnik (+72 Indexpunkte), Kosmetik- und Make-up-Tipps (+13), Modetrends (+9), Psychologie (+5) . Das Interesse an beruflicher Weiterbildung ist mindestens stabil, beruflicher Erfolg ist den Menschen bis 30 Jahre sogar wichtiger als noch vor einem Jahr. mehr





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