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Mehr Vielfalt! – Homogene Teams verhindern Ideen

Dass Vielfalt im Denken, aber auch in der Zusammensetzung von Belegschaften im Allgemeinen und Führungsriegen im Besonderen Unternehmen gut tut, sie innovationsfähiger und wettbewerbsfähiger macht – all das dürfte Sie nicht mehr überraschen. Das Thema Diversity ist das Thema unserer Zeit. Und spätestens seit der Diskussion um die Frauenquote hat es hierzulande enorm an Fahrt gewonnen.

Allerdings sollte man es nicht auf Frauen beschränken. Ich schrieb schon einmal: Es nutzt überhaupt nichts, wenn man einen Vorstand oder eine Abteilung mit, sagen wir, mehr Frauen, Schwulen, Behinderten oder Dunkelhäutigen besetzt, diese aber zufälligerweise allesamt auf derselben Universität, womöglich noch im selben Jahrgang studiert haben. Dann hat man vielleicht auf dem Papier ein vielfältiges Team, denken werden diese aber uniform. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Der Broken-Windows-Effekt – Unordnung fördert Vorurteile

Diversity ist das Management-Thema dieser Zeit. Es geht um mehr Vielfalt in der Belegschaft, in den Führungsetagen, aber auch im Denken. Und das ist keinesfalls nur das Thema der Frauenquote, auf das es viele gerne reduzieren. Es nutzt überhaupt nichts, wenn man einen Vorstand oder diverse Abteilungsleitungen mit, sagen wir, mehr Frauen, Schwulen, Behinderten oder Dunkelhäutigen besetzt, wenn diese zufälligerweise allesamt auf derselben Universität, womöglich noch im selben Jahrgang studiert haben. Dann hat man vielleicht auf dem Papier eine vielfältige Führungsetage, denken werden diese aber uniform. mehr

Von Jochen Mai // 28 Kommentare

Drei Gründe, warum Frauenquoten Quatsch sind

  1. Diskriminierung. Jede Quote – ob bezogen auf Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Alter – ist nur eine andere Form der Diskriminierung. Das ist so, als wolle man Zahnlöcher mit Bonbons stopfen. Wer Frauenquoten einführt, diskriminiert damit dann eben Männer. Ungerecht und nachteilig bleibt es so oder so. Gewiss, Diversität ist gut für Unternehmen. Quoten aber sind es nicht – sie sind nur die bürokratische Perversion eines Problems, das an anderer Stelle gelöst werden muss.
  2. Mittelmaß. Wer mittels Quoten einstellt, fördert letztlich Mittelmaß: Am Ende wird der schlechtere Bewerber bevorzugt, weil er (oder sie) ein gerade unterrepräsentiertes Merkmal erfüllt, das jedoch weder unmittelbar mit den Anforderungen des Jobs, noch mit seiner individuellen Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Hauptsache, die Quote wird erfüllt. Aber welche erfolgreiche Frau will schon eine Quotenfrau sein? Und welches Unternehmen wurde jemals mittels Quote spitze?
  3. Populismus. Die Frauenquote ist nichts anderes als PR-Getöse, ein populistisches Signal zum Employer Branding. Sie sagt: Seht her, liebe Frauen, wir wollen euch und fördern euch! Aber stimmt das? Nur weil man eine Quote einführt, werden die Arbeitsverhältnisse für Frauen (Stichwörter: Teilzeitarbeit, Familienfreundlichkeit) nicht besser. Zudem macht die demografische Entwicklung die Quote in den nächsten Jahren ohnehin obsolet. mehr
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Diversity Management – Akzent prägt mehr als Aussehen

Alder, krass! Weissu, Axent iss, wo macht disch ssu Typ aus Migration vor Hintergrund…

Na? An wen oder was denken Sie jetzt gerade? Ein Stereotyp, keine Frage. Aber ein enorm wirksames, viel wirksamer als beispielsweise die äußere Erscheinung: Es ist der Akzent, die Mundart, die darüber maßgeblich bestimmt, ob wir andere als Ausländer wahrnehmen oder nicht. Das haben Psychologen um Tamara Rakic von der Universität Jena herausgefunden.

Dazu muss man vorausschicken: Rakic ging es dabei nicht um Ausgrenzung oder gar ethnische Diskriminierung, im Gegenteil: In den meisten Fällen dient dieses Schubladendenken (typisch türkisch…, typisch spanisch…) eher dazu, das komplexe soziale Miteinander sowie die Rücksichtnahme auf nationale Eigenheiten zu vereinfachen. Rakic wollte jedoch feststellen, ob es wirklich das Aussehen ist, was derlei Klischees prägt oder etwas anderes. Und vereinfacht kann man sagen: Die äußere Erscheinung spielt Fremden gegenüber nur solange eine Rolle, bis der- oder diejenige den Mund aufmacht. mehr

Job, Studie 0

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen