Von Jochen Mai // 3 Kommentare

[0)3\/\/027 – Kennen Sie Leet?

copyrightIch hätte die Überschrift zu diesem Beitrag auch so schreiben können: < []I>[-\^/[]®†. Oder so: ©()[)£\\'()12+. Die Orthographie ist in diesem Fall leider nicht ganz eindeutig geregelt. Dennoch: Hätten Sie in einem der drei Schreibweisen ein lesbares Wort entziffert? Ich nicht – wie vermutlich die meisten Leser. Es gibt allerdings Menschen, die das können. Die sprechen, oder besser gesagt: sie schreiben Leet. Der Profi würde an dieser Stelle übrigens 1337 schreiben. So heißt eine Art Codewortsystem, bei dem Buchstaben durch ähnlich aussehende Zahlen-, (Sonder-)Zeichen oder Buchstabenfolgen ersetzt werden.
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

So verfassen Sie eine Abschiedsmail

  1. Positiv bleiben. Wer sich nach einer Kündigung bei seinen bisherigen Kunden und Kollegen verabschieden will, sollte nur positive Worte finden. Alles andere hinterlässt einen negativen Beigeschack und Rufschädigung ist strafbar.
  2. Privates verlinken. Es ist nicht professionell in einer solchen Mail (falls vorhanden) auf den neuen Arbeitgeber zu verweisen. Verlinken Sie lieber Ihre private Seite (Blog, Xing-Profil, etc.) und erklären Sie dort, wie es mit Ihnen weitergeht.
  3. Geist beweisen. Lassen Sie an keiner Stelle Bitterkeit durchklingen, sondern Humor oder noch besser: Geist. Finden Sie ein gutes Zitat, das auch andere aufbaut. Wer weiß, vielleicht sind die Empfänger gerade in einer ähnlichen Situation. So bleiben Sie in Erinnerung.
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Brief statt Mail – Personaler bleiben der Bewerbungsmappe treu

stellenanzeige61 Prozent Deutsche Personal- und Finanzmanager bevorzugen angeblich Bewerbungsunterlagen per Post. Erst auf dem zweiten Platz folgt der Versand per E-Mail, den 44 Prozent als wünschenswert ansehen (Mehrfachnennungen waren möglich). Das ist das Ergebnis der Studie „Workplace Survey 2008“, für die Robert Half über 6000 Personal- und Finanzmanager in 17 Ländern befragt hat.

Die Deutschen Personaler weichen damit vom internationalen Standard ab. Denn ihre Kollegen im Ausland schätzen eher die elektronische Bewerbung per E-Mail (57 Prozent gegenüber 42 Prozent Postmappenliebhabern).

Weitere Erkenntnis: Initiativbewerbungen lohnen sich durchaus. So gaben 53 Prozent der befragten Personaler an, so neues Personal zu finden. Am beliebtesten ist jedoch das Schalten einer Jobanzeige in Tageszeitung (63 Prozent), gefolgt von Stellenausschreibungen auf der firmeneigenen Webseite (54 Prozent). Online-Netzwerke werden von den deutschen Arbeitnehmern dafür weniger genutzt: Lediglich 8 Prozent sagten, sie würden freie Stellen über Netzwerke wie Xing besetzen.

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Alles gelogen – Mailer lügen mehr

Das ist jetzt wirklich die Wahrheit. Ich schicke das deswegen voraus, weil man sich im Netz dabei nicht sicher sein kann. Denn, so haben Charles Naquin von der De Paul Universität in Chicago, Terri Kurtzberg von der Rutgers Universität in New Jersey und Liuba Belkin von der Lehigh Universität in Pennsylvania herausgefunden, im elektronischen Schriftverkehr wird gelogen was das Netz hergibt. Vor allem in E-Mails wird gelogen, wie sonst nur im Bett: Ganze 92 Prozent der Teilnehmer eines Experiments behumsten ihre Mail-Empfänger ganz bewusst. Zuvor hatten sie 89 Dollar erhalten und sollten nun einen Teil davon abgeben. Wie viel blieb ihnen überlassen, nur sollten sie das den Empfängern vorher mitteilen. Die wussten nur, es handele sich um einen Betrag zwischen fünf und 100 Dollar. Ergebnis: Im Schnitt gaben die Spender per Mail an, nur 56 Dollar erhalten zu haben, andere behaupteten mit 29 Dollar sogar den größeren Teil abzugeben. Ts ts. Diejenigen die einen Brief mit der Hand schrieben, logen deutlich weniger. Allerdings waren das immer noch 64 Prozent.

Job, Studie 4
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Reden statt schreiben – Warum man mit E-Mails nicht führen kann

Die Bandbreite der schriftlichen Kommunikation ist sehr eng. Und es sieht schnell nach Anordnung oder Befehl aus. Ich glaube, dass niemand etwas machen möchte, wenn er nicht daran glaubt. Ich mochte es auch nie, Dinge zu tun, nur weil ein anderer sie für richtig hielt. So erreicht man die Leute nicht. Ich möchte sie im persönlichen Gespräch überzeugen.

Håkan Samuelsson, Vorstandschef bei MAN
[in Perspektiven 188/2008]
Job, Zitat 3
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Die “six degrees of separation” sind nur noch drei

WerkenntwenJeder kennt jeden über maximal sechs Ecken. Als der Sozialpsychologe Stanley Milgram 1967 die Funktionsweise sozialer Netzwerke untersuchte, kannte er das Internet freilich noch nicht. Deshalb kam er bei seinen Versuchen zum Kleine-Welt-Phänomen auch nur auf das eingangs genannte Ergebnis, auch bekannt als die “six degrees of separation”. Nach einer neuen O2-Studie haben sich diese durch die virtuellen Social Networks jedoch auf drei reduziert:

O2 commissioned social organisational specialist Jeff Rodrigues to examine the impact of technology on how connected people are. The research included over 50 hours of in-depth interviews with adults across three different age groups, (18-25, 35-45, 55+) and found that the conventional notion of six degrees of separation is out of date. The O2 study reveals that within a shared ‘interest’ network (i.e. hobbies, sport, music, religion, sexuality etc), the average person is connected by just three degrees.Rodrigues finds that we are usually part of three main networks based on family, friendship and work. Outside of these we are, on average, part of five main shared ‘interest’ networks based on a range of personal interests from hobbies, sport, music and the neighbourhood we live in, to religion, sexuality and politics. It is the growth of these shared interest networks and the influence of technology on them that has led to the reduction in the number of degrees of separation.

Spam für A, M, P, R und S

E-MailHaben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie mehr Spam bekommen als andere? Nun, das könnte mit Ihrer E-Mail-Adresse zusammenhängen. So hat der Computersicherheitsexperte Richard Clayton mehr als 550 Millionen E-Mails untersucht, die an Kosumenten über die größten britischen Internet-Service-Provider zwischen Februar und März 2008 versendet wurden. Dabei kam heraus: E-Mail-Adressen, die mit einem A, M, P, R und S begannen, erhielten bis zu 40 Prozent Spam-Mails. Begannen die Adressen dagegen mit den seltener verwendeten Buchstaben Q, Y und Z sank die Quote auf 20 Prozent. Interessant ebenfalls: Der Buchstabe “U” verursacht am meisten Mail-Müll – ganze 50 Prozent. Clayton vermutet als Grund hierfür, dass einige E-Mail-Adressen mit “User1″, “User2″, etc. beginnen.

Tagclouds selber machen

Wordle ist ein kostenloser Webservice, wo man sich – etwa für Powerpoint-Präsentationen – eine sogenannte Tagcloud erstellen kann. Lesern diese Blogs dürfte das Prinzip der Tagclouds bekannt sein (Sie finden meine unter dem Begriff “Schlagworte”): In jedem Artikeln werden Schlagworte vergeben, die sich in der Schlagwortwolke anschließend wiederfinden, wobei besonders häufig verwendete Suchbegriffe größer erscheinen, seltener verwendete dagegen kleiner. Bei Eingabe meine URL kam übrigens das heraus:

Wordle
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Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Ich maile also bin ich – E-Mail-Studie 2008

Haben Sie eine Ahnung wie viele E-Mails täglich versandt werden? Sicher nicht. Ich ja auch nicht. Und genau weiß das sowieso keiner, aber es gibt Schätzungen. Immerhin: Das IDC etwa schätzt, dass an jedem Werktag 35 Milliarden E-Mails verschickt werden. Radicati wiederum geht von 1,1 Milliarden E-Mail-Nutzern, 1,4 Milliarden aktiven E-Mail-Accounts und sogar 171 Milliarden verschickten E-Mails pro Tag aus. Betrachtet man allein die elektronische Geschäftspost erhält danach jeder vernetzte Arbeitsplatz rund 126 Mails pro Tag. mehr

Job, Studie 8
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen