Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Karrierefaktoren – Ehrgeiz wichtiger als Intelligenz

Da befragt die Personalberatung Heidrick & Struggles gut 1000 deutsche Manager, welche Kriterien die für ihre Karriere für besonders förderlich halten, und heraus kommt das: Ehrgeiz und ein funktionierendes Netzwerk sind die wichtigsten Kriterien für den beruflichen Aufstieg. Und Intelligenz ist es nicht.

Das muss man erst einmal verdauen. Insgesamt wurden bei der Umfrage zwölf Karrierekriterien abgeklopft und dafür so eine Art Schulnoten von 1 für sehr wichtig bis 4 für unwichtig vergeben. Die Kriterien Ehrgeiz beziehungsweise Gute Netzwerke erhielten dabei jeweils die Bestnoten von 1,58.
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Job, Studie 1
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Ambition – Wie viel Ehrgeiz braucht der Mensch?

LiftVictor Hugo sagt: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“. Der Volksmund sagt: „Wo ein Wille ist, da findet sich auch ein Weg.“ Beides stimmt. Doch nutzt die beste Idee nichts, wenn dem erleuchteten Geist der Ehrgeiz fehlt, den Gedankenblitz in die Tat umzusetzen. „Ohne Ehrgeiz, ohne den mitunter sturen Willen zur Machbarkeit, wären Erfindungen und Entwicklungen ausgeblieben, hätten berufliche Karrieren nie stattgefunden, wären Manager traumverlorene Bubis geblieben, würden sich hoch bezahlte Top-Spezialisten weiter als Straßenmusiker durchs Leben schrammeln. Ehrgeiz ist die Welle, auf der es nach oben und nach vorne geht“, schreiben meine Kollegen Kerstin Schneider und Uli Schulte-Döinghaus in der aktuellen WirtschaftsWoche und widmen sich damit einer der wesentlichen Triebfedern des Erfolgs: dem Ehrgeiz.
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Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Arbeitswut – 4 Anzeichen, dass Sie ein Workoholic sind

Leidenschaft und Engagement für und in dem Beruf, den man ausübt, sind essenziell für den Erfolg. Ebenso der Ehrgeiz, großes zu bewegen und zu erreichen. Wie immer aber kann man es mit diesen guten Eigenschaften auch übertreiben – oder wie Paracelsus sagen würde: Die Dosis macht das Gift.

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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Weise Worte – Der Rat der Erfolgreichen

“Wenn man denkt, es geht nicht mehr, hat man immer noch zwei Drittel seiner Kräfte.”

[Horst Köhler, deutscher Bundespräsident]

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Von Jochen Mai // 5 Kommentare

An Neides statt – Missgunst als Motor?

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. So jedenfalls befindet der Volksmund. Für Arthur Schopenhauer dagegen war Neid die höchste Form der Anerkennung. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Neid ist unbeliebt. Es gilt als niederträchtig, hinterhältig, giftig, destruktiv. Er verführt den Menschen zur Verleumdung, zur Intrige, zur Sabotage, zum Raub oder gar Mord. Er macht den Neider rasent und blind – und verführt ihn dazu, sich selbst zu schaden, nur um dem anderen noch mehr zu schaden. Bereits 700 vor Christi beklagte der griechische Dichter Hesiod, dass die Menschen auf ewig unglücklich seien, “weil sie ständig von schadenfroher, mißlautiger Scheelsucht verfolgt werden, die ihnen mit ihrem neidischen Anlitz entgegengrinst.” Kurz: Er ist die Wurzel alles Bösen. Schon Kain beneidete seinen Bruder Abel um dessen Gunst bei Gott, was ihn kurz darauf zum Brudermord verleitete. In der Genesis heißt es dazu nur kurz: “Der Herr schaute auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich.” Zuerst ist da dieser Stich in der Brust, der Hals schnürt sich zu, die Magensäfte brodeln bis die Galle auf der Zunge brennt und schließlich durchfährt den Neider die blanke Wut über eine tief empfundene Ungerechtigkeit: Warum? Warum der – und nicht ich? mehr

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Ansteckungsgefahr – Die gesunde Krankheit der Inspiration

Respekt darf nie zur Einbahnstraße werden. Wenn man erst einmal anfängt, sich im eigenen Ruhm zu sonnen, kann man sich auch gleich aufs Altentiel zurückziehen. Zum Glück trage ich das Virus der Begeisterungsfähigkeit in mir: Ich lasse mich selbst immer wieder duch die Arbeit von Kollegen anstecken. Nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Bewunderung – und ich hoffe, dass mich nichts und niemand von dieser Krankheit heilt.

[Martin Scorsese, Regisseur]

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen