Wie heißt es so schön: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid dagegen muss man sich verdienen. Und in der Tat muss, wer im Leben Erfolg hat, nicht lange auf Neider und Missgünstlinge warten, die ihm nicht mal das Schwarze unter den Nägeln gönnen. Das kann man negativ sehen und sich darüber ärgern. Klüger aber ist wohl die Perspektive Arthur Schopenhauers: Für ihn war Neid die höchste Form der Anerkennung, ein sicheres Indiz dafür, dass man wirklich erfolgreich ist. mehr
Freud und Neid – Motiviert Missgunst mehr als Bewunderung
Neidvoll – Macht Facebook eifersüchtig?
Mehr Informationen als man je wissen wollte: Weckt Facebook das kleine grüne Monster in uns? So nennen die Psychologen Amy Muise, Emily Christofides und Serge Desmarais ihre Studie (pdf), die der Frage nachgegangen ist, wie sich soziale Netzwerke auf unsere (romantischen) Beziehungen auswirken. 308 Studenten nahmen an der internetgestützten Umfrage teil, Ergebnis: Ja, Facebook kann eifersüchtig machen, weil man dort viele, vielleicht zu viele Informationen über seinen Partner finden kann, die Neid und Unsicherheit fördern. Etwa, wen er oder sie so alles kennt; zu wem der Partner auffällig freundlich ist oder sich mehr beschäftigt als mit der eigenen Beziehung. mehr
Neidgenossen – Missgunst als Motor?
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. So jedenfalls befindet der Volksmund. Für Arthur Schopenhauer dagegen war Neid die höchste Form der Anerkennung. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
Wahr ist aber: Neid ist unbeliebt. Es gilt als niederträchtig, hinterhältig, giftig, destruktiv. Er verführt den Menschen zur Verleumdung, zur Intrige, zur Sabotage, zum Raub oder gar Mord. Er macht den Neider rasent und blind – und verführt ihn dazu, sich selbst zu schaden, nur um dem anderen noch mehr zu schaden. Bereits 700 vor Christi beklagte der griechische Dichter Hesiod, dass die Menschen auf ewig unglücklich seien, “weil sie ständig von schadenfroher, misslautiger Scheelsucht verfolgt werden, die ihnen mit ihrem neidischen Anlitz entgegengrinst.” Kurz: Er ist die Wurzel alles Bösen. Schon Kain beneidete seinen Bruder Abel um dessen Gunst bei Gott, was ihn kurz darauf zum Brudermord verleitete. In der Genesis heißt es dazu nur kurz: “Der Herr schaute auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich.” Zuerst ist da dieser Stich in der Brust, der Hals schnürt sich zu, die Magensäfte brodeln bis die Galle auf der Zunge brennt und schließlich durchfährt den Neider die blanke Wut über eine tief empfundene Ungerechtigkeit: Warum? Warum der – und nicht ich? mehr
Eifer-Sucht – Ungeduld ist sehr wohl eine Schwäche
„Nennen Sie mir doch bitte eine Ihrer Schwächen!“ Auf diesen Klassiker in Vorstellungsgesprächen antworten erstaunlich viele Bewerber mit „Ungeduld“. Irgendwann muss dieser unselige Tipp in einem Karriereratgeber gestanden haben: „Sagen Sie, Ungeduld sei Ihre Schwäche. Das ist in Wahrheit eine Stärke!“ Wer nach oben strebt, zeichnet sich dadurch aus, dass er die Dinge nach vorne bringt, nicht lange fackelt. Ein Machertyp eben. Geduld ist die Sache solcher Leute nicht.
Schwachsinn! Ungeduld ist eine Schwäche – eine große sogar, die häufig mit übertriebenem Ehrgeiz korreliert. Und beide haben schon so manches aufstrebende Nachwuchstalent zu Fall gebracht. Die Ich!-Alles!-Jetzt!-Attitüde erschafft nur Instant-Typen, die zu schnell und zu viel auf einmal wollen, dieser Aufgabe aber (noch) nicht gewachsen sind. Man kann nicht drei Jahre Erfahrung in einem absolvieren. Es ist die Übung, die den Meister macht. Noch immer.
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An Neides statt – Missgunst als Motor?
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. So jedenfalls befindet der Volksmund. Für Arthur Schopenhauer dagegen war Neid die höchste Form der Anerkennung. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
Neid ist unbeliebt. Es gilt als niederträchtig, hinterhältig, giftig, destruktiv. Er verführt den Menschen zur Verleumdung, zur Intrige, zur Sabotage, zum Raub oder gar Mord. Er macht den Neider rasent und blind – und verführt ihn dazu, sich selbst zu schaden, nur um dem anderen noch mehr zu schaden. Bereits 700 vor Christi beklagte der griechische Dichter Hesiod, dass die Menschen auf ewig unglücklich seien, “weil sie ständig von schadenfroher, mißlautiger Scheelsucht verfolgt werden, die ihnen mit ihrem neidischen Anlitz entgegengrinst.” Kurz: Er ist die Wurzel alles Bösen. Schon Kain beneidete seinen Bruder Abel um dessen Gunst bei Gott, was ihn kurz darauf zum Brudermord verleitete. In der Genesis heißt es dazu nur kurz: “Der Herr schaute auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich.” Zuerst ist da dieser Stich in der Brust, der Hals schnürt sich zu, die Magensäfte brodeln bis die Galle auf der Zunge brennt und schließlich durchfährt den Neider die blanke Wut über eine tief empfundene Ungerechtigkeit: Warum? Warum der – und nicht ich? mehr



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