Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Setzen, Sechs! – Mitarbeiter stellen ihren Chefs vernichtendes Zeugnis aus

Liebe Chefs: Das war nix. Setzen, Sechs! Es ist ein vernichtendes Zeugnis, das die Mitarbeiter ihren Führungskräften in dieser brandaktuellen Studie ausstellen. Fazit: Managern fehlen die elementarsten Fähigkeiten im Umgang mit ihren Mitarbeitern. Null Empathie. Weder fragen diese Chefs ihre Mitarbeiter nach deren Lösungsideen für ein bestehendes Problem, noch nehmen Sie Hilfe an. Im Grunde wollen sie alle Probleme selber lösen, anstatt ihren Mitarbeitern zu helfen, Probleme eigenständig anzugehen. Überdies geben sie unzureichende Leistungsrückmeldung, vergewissern sich während eines Gesprächs nicht, alles zu verstehen was ihr Gegenüber sagt, erkennen die Leistungen ihres Teams nicht angemessen an und führen auch Meetings und Mitarbeitergespräche nicht effizient. Im Ergebnis beeinträchtigt das sowohl die Produktivität, das Engagement und die Motivation der Mitarbeiter – und nicht zuletzt auch den Geschäftserfolg des Unternehmens. mehr

Job 1
Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Gefühlte Cleverness – 10 Schritte für mehr emotionale Intelligenz

Intelligente Menschen werden oft mit Eigenschaften wie logischem Denken, einer hohen Auffassungsgabe und fachlicher Kompetenz in Verbindung gebracht. Als Mitarbeiter werden Sie daher auf der fachlichen Ebene geschätzt, zur Teambildung tragen Sie jedoch oft nur bedingt bei. Dies ist jedoch die Stärke von Mitarbeitern mit hoher emotionaler Intelligenz. Emotionale Intelligenz umfasst unter anderem das Erfassen und Verstehen eigener und fremder Gefühl sowie die Fähigkeit, mit diesen Gefühlen umgehen und darauf angemessen reagieren zu können. Diese Mitarbeiter werden oft als empathisch wahrgenommen und sind für Teams und die zwischenmenschlichen Beziehungen in einem Team von großer Bedeutung. Sicherlich ist emotionale Intelligenz zu einem gewissen Teil Veranlagung. Dennoch können Sie Ihre emotionale Intelligenz trainieren und steigern. Wir zeigen Ihnen heute zehn Wege, mit denen Sie das erreichen. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Schimpf und Schande – Wie geht man mit dem Kollegen um, der gerade ausrastet

Es gibt Momente, da würde man am liebsten… Genau! Sagen Sie jetzt nichts. Seiner Wut und Aggression freien Lauf zu lassen, wirkt im Job immer recht unprofessionell und unsouverän. Und sympathischer machen einen die vielen Kurzwörter, die wir hier aus Rücksicht auf sensible Lesern nicht notieren, auch nicht wirklich, allenfalls menschlicher. Aber wie sollte man dann mit dem Frust und Ärger umgehen – insbesondere dem der anderen? Was, wenn der Kollege aus der Haut fährt, schimpft und schnaubt und das Fremdschämen schon zur physischen Qual wird? mehr

Job 0
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Mobbing – Mitarbeiter fühlen stärker mit dem gleichgeschlechtlichen Kollegen

Der Chef fährt mal wieder aus der Haut, schikaniert und beleidigt den Kollegen im Meeting vor versammelter Runde. Peinlich ist das. Vor allem für den Chef. Typischer Fall von Fremdschämen. Aber wer fühlt wie mit dem Mobbing-Opfer mit? Und fühlen Männer und Frauen anders, wenn ein Kollege so respektlos behandelt wird? mehr

Job 1
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Pokerface – Nach 20 Sekunden wissen Sie, wem Sie vertrauen können

Na, was denken Sie, wie lange Sie brauchen, um herauszufinden, ob Sie einem wildfremden Menschen trauen können und ob der Ihnen helfen kann und wird? Einen Wimpernschlag lang? Zwei Sekunden?? Zehn??? Falsch. Es sind rund 20 Sekunden. Das ist das Ergebnis einer ganz frischen Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley. Und das funktioniert sogar, obwohl Sie den Fremden 20 Sekunden lang lediglich dabei beobachtet haben, wie der sich mit einer anderen Person unterhält. “Ziemlich beeindruckend”, findet das auch Aleksandr Kogan, Co-Autor der Studie und Assistent an der Universität von Toronto in Mississauga. mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Der E-Test – So finden Sie heraus, ob Ihr Gegenüber ein Egomane ist

Adam Galinsky ist Professor an der renommierten Kellogg of Management und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Psyche von Managern, insbesondere mit der sprichwörtlichen Erblindung an der Spitze – wenn Chefs, trunken von Macht und Erfolg nichts mehr hören und sehen (wollen), was wirklich um sie herum geschieht, was die Leute über sie sagen, was sie denken, wie sie sich fühlen. Man könnte auch sagen, Galinsky beschäftigt sich mit Autismus auf der Chefetage. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Drei Gründe, warum Sie keine Angst vor Fehlern haben sollten

  1. Wachstum. Die meisten Menschen haben Angst davor, Fehler zu machen – auch weil andere sie dafür kritisieren oder auslachen könnten. Doch die Spötter sind Narren, die es nicht besser wissen. Fehler und die Erfahrungen daraus lassen uns persönlich wachsen. Kein Artist, kein Künstler, kein Sportler, nicht mal ein Blogger, der nicht zig Fehler gemacht hätte – bis zur Meisterschaft.
  2. Empathie. Fehler machen sozialer. Sie machen uns einerseits gnädiger für die Fehler anderer (weil wir selbst nicht unfehlbar sind) – andererseits sorgen sie dafür, dass wir uns besser in andere einfühlen können, weil wir schon durchgemacht haben, was sie gerade durchmachen. Überdies helfen vergangene Fehler, den Betroffenen aktuell pragmatische Empfehlungen geben zu können.
  3. Resilienz. Was uns nicht umbringt, macht uns stark, lautet ein bekanntes Bonmot. Und es stimmt: Fehler führen nicht nur zu mehr Weisheit (weil wir dann wenigstens wissen, wie es nicht geht), sie machen uns emotional stärker. Und wenn wir selbst erfahren, dass uns keine Niederlage am Boden halten kann, lernen wir zugleich, dass wir größer sind als gedacht. So stärken Fehler auch noch das Selbstvertrauen.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen