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Gähnforschung – Wer mitgähnt, beweist womöglich Empathie

Bevor Sie weiterlesen, hören Sie sich bitte erst kurz diese kleinen Podcast an…

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Na? Mussten Sie gerade spontan gähnen? Keine Sorge, das ist ein gutes Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass Sie womöglich ein sehr empathischer Mensch sind. Doch der Reihe nach. mehr

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Hautwechsel – Konflikte empathischer lösen. Ein Podcast

Ein Gastbeitrag von der Berliner Psychologin Birgit Permantier

Birgit PermantierSicher kennen Sie die alte indianische Weisheit:„Beurteile niemals einen Menschen, wenn Du nicht zwei Monde in seinen Mokassins gelaufen bist.“ Eigentlich eine tolle Idee. Und wenn man das so einfach könnte, wäre es sicher viel leichter, Konflikte und Missverständnisse zu lösen. Empathie – die Fähigkeit sich in andere einzufühlen, gehört zweifellos zu den zu den Schlüsselkompetenzen guter Führungskräfte. Auch ein guter Verkäufer, Berater oder Kundenbetreuer muss empathisch sein, um bei seinen Kunden anzukommen. Die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen, hat also viele Vorteile. Nur: Wie geht das eigentlich?

Ich möchte Ihnen hier eine Übung vorstellen, mit der Sie sich ganz einfach in eine andere Person hineinversetzen können und dadurch eine neue Perspektive auf einen schwelenden oder vielleicht auch schon vergangenen Konflikt gewinnen können. Dazu können Sie sich eine Person vorstellen, mit der Sie gerade Schwierigkeiten haben. Es kann aber auch ein Konflikt sein, der schon länger zurück liegt und den Sie noch einmal neu betrachten wollen. Da es sich um eine Übung handelt, die Sie nur in Ihrer Phantasie durchführen, bieten sich Ihnen Folgende Vorteile: mehr

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Gesprächsbasis – Wie man mit Empathie punktet

Ein Gastbeitrag von Angela Rittig, Manager Corporate Communications bei Xing

„Dann ist das genau das Richtige für Dich, das solltest Du öfter machen“, sagte mein Chef und lehnte sich zufrieden zurück. Gerade war ich von einem langen Tag in München zurückgekommen. Und ich war in Hochstimmung. An seiner Stelle hatte ich einen Journalisten eines großen Lifestyle-Magazins getroffen um zu erfahren, in welchen Bereichen der thematische Fokus des Blattes lag und wie man unsere Themen in eben jenem Heft platzieren könne. Es war einer der Termine bei denen alles klappt, der spielend leicht von der Hand geht, man sein Ziel ohne jede Mühe erreicht. In dem Möglichkeiten erörtert und Ideen wie kleine schnelle Tischtennisbälle hin- und her gespielt werden.

Am Abend stieg ich wie im Höhenrausch in den Flieger zurück nach Hamburg. Wie kam das? Warum sind manche Aufgaben zäh wie Kaugummi und andere gehen wie der Ball nach dem Freistoß ohne Umweg ins Tor? mehr

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Die Essenz guter Führung

  1. Kleine Gruppen. Der Mensch ist ein Herdentier, seine Wurzeln liegen in kleinen Jäger-Sammler-Gruppen von ca. 50 Mitgliedern. Werden die Teams größer, steigt das Hierarchiegefälle – und damit das Konfliktpotenzial.
  2. Kleine Statusunterschiede. US-Chefs verdienen im Schnitt 179 Mal mehr als ein Arbeiter im selben Unternehmen. Das muss zu Frust führen. Wer überzeugen will, muss sich bewähren und am selben Strang ziehen. Jemand, den Luxusprobleme plagen, ist dabei nicht glaubwürdig.
  3. Soziale Intelligenz. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass extravertierte, risikobereite Menschen mit Eigenantrieb beste Chancen auf eine Alphaposition haben. Damit sie sich da auch halten, brauchen sie zudem Empathie. Sie müssen wissen, was ihre Mitarbeiter wollen.
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Empathie, nie? – Ist emotionale Intelligenz lernbar?

EQ versus IQ. Seit der US-Psychologe und Bestsellerautor Daniel Goleman den Begriff der emotionalen Intelligenz populär gemacht hat, fungiert dieser oft als Gegenentwurf zur klassischen Intelligenzforschung. Letztere basis meist auf metrisch messbaren Daten, die zum sogenannten Intelligenzquotienten, dem IQ, aggregiert werden. Emotionale Intelligenz (EQ) dagegen lässt sich kaum messen. Wie auch? Emotional intelligente ebenso wie empathische Menschen sind in der Lage, die Gefühle und Bedürfnisse anderer aber auch die eigenen zu erfassen und zu bewerten. Vor allem aber können sie sich die eigenen Gefühle bewusst zu machen, deren Ursachen zu verstehen und erlangen so selbst in extremen Situationen die Kontrolle über ihr Handeln zurück. Goleman selbst nennt es “die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen.” Wie aber wollte man diesen sozialen Klebstoff valide oder gar in Form eines Quotienten messen? Allenfalls Teilaspekte lassen sich – mehr oder weniger wissenschaftlich – untersuchen. mehr

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Heavy Metal – Besser denken im Alter

Rein biochemisch betrachtet sind am menschlichen Gehirn vor allem zwei Dinge interessant: Sein Potenzial ist schier unerschöpflich und mit zunehmendem Alter wird es immer besser. Das hat es übrigens mit gutem Wein gemein.

Alter. Schon bei dem Wort assoziieren viele Demenz, Depression und Degeneration. Ältere Menschen sind die Inkarnation des Heavy Metal: Silber im Haar, Gold in den Zähnen, Blei in den Knochen. Aus der Achtung vor dem Alter wird so allmählich ein Achtung, vor dem Alten! Ein haltloses Vorurteil. Tatsächlich malt die Hirnforschung ein völlig anderes Bild. Wer älter wird, dem baut der Geist Brücken statt Krücken. So verbessert sich etwa mit dem Alter das Sprachvermögen, die Ausdrucksvielfalt nimmt zu, der Zugang zu Synonymen und Antonymen fällt leichter. Sicher, man lernt nicht mehr ganz so schnell Neues. Dafür aber gelingt der Zugriff auf Gelerntes besser, denn der gereifte Geist fängt nicht bei Null an, sondern fügt seinem Wissen lediglich neue Bausteine hinzu. Das ist hochgradig effizient. mehr

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Coole Loser – Gefühlsunterdrücker bekommen keine Jobs

Wer beim Vorstellungsgespräch eine zu coole Fassade aufsetzt, bekommt keinen Job. Das ist das Ergebnis einer Studie von Jane Richards von der Universität von Texas. Das Vorurteil dahinter: So genannten Gefühlsunterdrückern mangelt es an Empathie. Entsprechend könnten sie in einer belastenden Situation schlechter auf ihre Gesprächspartner eingehen oder reagieren verzögert. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen