EQ versus IQ. Seit der US-Psychologe und Bestsellerautor Daniel Goleman den Begriff der emotionalen Intelligenz populär gemacht hat, fungiert dieser oft als Gegenentwurf zur klassischen Intelligenzforschung. Letztere basis meist auf metrisch messbaren Daten, die zum sogenannten Intelligenzquotienten, dem IQ, aggregiert werden. Emotionale Intelligenz (EQ) dagegen lässt sich kaum messen. Wie auch? Emotional intelligente ebenso wie empathische Menschen sind in der Lage, die Gefühle und Bedürfnisse anderer aber auch die eigenen zu erfassen und zu bewerten. Vor allem aber können sie sich die eigenen Gefühle bewusst zu machen, deren Ursachen zu verstehen und erlangen so selbst in extremen Situationen die Kontrolle über ihr Handeln zurück. Goleman selbst nennt es “die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen.” Wie aber wollte man diesen sozialen Klebstoff valide oder gar in Form eines Quotienten messen? Allenfalls Teilaspekte lassen sich – mehr oder weniger wissenschaftlich – untersuchen. mehr
Empathie, nie? – Ist emotionale Intelligenz lernbar?
Einmal ums Blog – Was Blogdorf über Erfolg schreibt*
Eigentlich handelt Harry Potter vom Aufstieg eines High Potentials. Jahrelang wird eine Nachwuchsführungskraft von seinem Mentor gehegt und gepflegt, um schließlich als Hoffnungsträger in das Unternehmen, die Zauberschule Hogwards, einzuziehen. Dort wird der Neue kritisch beäugt, wie das halt so ist, wenn der Chef jemand von außen reinholt. Jeder Karriereratgeber empfiehlt in dieser Situation, sich die richtigen Freunde zu suchen. Auch Harry tut das, instinktiv entscheidet er sich für das Wohnheim Gryffindor, obwohl ihn die zuständige Verteilstelle in Form des Zauberhutes lieber ins karriereorientiertere Slytherin stecken will – eine Wahl, wie sie auch dem Management-Bestseller “Blink” vom Malcolm Gladwell gefallen hätte, der die Entscheidung aus dem Bauch heraus fördern will. Warum Gryffindor? Klar, die anderen Mitbewohner haben einen höheren emotionalen IQ. Erkennt jeder, der schon mal Daniel Golemans Erfolgsbuch “EQ” gelesen hat. So geht es weiter, von Lehren für die Fortbildung (“Wenn dein Arbeitgeber sie nicht bezahlt, organisiere sie selbst”) bis zum Rat für Gründer (“Wenn andere sich für das begeistern, was dich begeistert, könnte das ein Geschäft werden”).



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