Oft ist Erfolg nur eine Frage von wenigen Zentimetern. Wie ich darauf komme? Nun, vergleicht man die Eigenschaften der Vorstandsvorsitzenden der „Fortune Global 500“-Unternehmen oder die der bisherigen amerikanischen Präsidenten, dann scheint es da zunächst keinerlei Zusammenhang zu geben – außer dass sie allesamt beruflich äußerst erfolgreich waren und sind. Es gibt aber noch eine weitere Parallele: 90 Prozent der CEOs und 88 Prozent der US-Präsidenten waren überdurchschnittlich groß.
Auf einen Nenner gebracht: Erfolg und Körpergröße scheinen stark zusammenzuhängen – zu diesem Schluss kommt auch der Münchner Diplomand Fabian Spanhel, der darüber eine Diplomarbeit (pdf) geschrieben hat: „Der Einfluss der Körpergröße auf Lohnhöhe und Berufswahl: Aktueller Forschungsstand und neue Ergebnisse auf Basis des Mikrozensus“. Bestätigt wird diese Korrelation gleich durch mehrere Studien, unter anderem aus den USA und Großbritannien. So bringen Männer, die größer sind als 1,82 Meter, später knapp sechs Prozent mehr Gehalt nach Hause als ihre durchschnittlich hoch geratenen Kollegen. Das erechneten Forscher der Londoner Guildhall Universität nach einer Befragung unter 11.000 Berufstätigen. Interessant in dem Zusammenhang auch: Deutsche Studenten sind im Schnitt drei Zentimeter größer als ihre Altersgenossen, die eine Ausbildung absolvieren. mehr →
Der Glücksmoment ist riesengroß. Letzte Woche war das Vorstellungsgespräch, vor 20 Minuten kam der Anruf: die Zusage für ein sechsmonatiges Praktikum in Köln. Es ist das absolute Wunschunternehmen, nicht Plan B. Jetzt gilt es so viel wie möglich aus dem Praktikum herauszuholen, jedenfalls mehr als eine renommierte Station im Lebenslauf. Vielleicht ist es sogar möglich, in den nächsten Monaten beste Voraussetzungen für den späteren Berufseinstieg bei diesem Wunschunternehmen zu schaffen…
Tatsächlich haben Absolventen, die sich bei der ehemaligen Praktikumsfirma bewerben, bessere Chancen zu einem Vorstellungsgespräch oder Assessment Center eingeladen zu werden als jene, die das Unternehmen noch gar nicht kennt. Vorausgesetzt freilich, das Praktikum verlief gut und wurde nicht zu einem Desaster. Wie Sie möglichst viel aus Ihrem Praktikum herausholen und die zweite Alternative vermeiden, zeigt der folgende Praktikumsführer: mehr →
Wenn man sich wie ich seit nunmehr über zehn Jahren mit (angeblichen) Karriere- und Erfolgsregeln beschäftigt, dann sieht man jede Menge Management-Moden, zahlreiche Trends kommen und gehen, ohne dass sie wirklich Spuren hinterlassen. Säue werden durchs Dorf getrieben und viel heiße Luft zwischen Buchdeckel gepresst – mit zwei wesentlichen Folgen: Man selbst erkennt Windmaschinen und Kokolores schon, bevor die anfangen einem den Tag zu vermiesen. Zweitens: Man erkennt, was wirklich Bestand hat.
In die zweite Kategorie fällt eine Fähigkeit, die mir in den vergangenen Jahren zunehmend als eine entscheidende Eigenschaft erfolgreicher Menschen aufgefallen ist, wenn nicht sogar als die entscheidende Fähigkeit überhaupt: das Fokussieren-Können. Gewiss, das ist jetzt keine Raketenwissenschaft, keine Enthüllung vom Ausmaß eines nackten Kaisers. Aber es ist einer der Gründe, warum die einen alles erreichen und alle anderen nur von Meilenstein zu Meilenstein stolpern. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass viele Menschen in ihrem Leben deshalb so wenig erreichen, weil sie es nicht schaffen oder nie gelernt haben, ihre Kräfte, ihr Streben und ihre Leidenschaft auf eine Sache zu konzentrieren. Sie sind einfach nicht hartnäckig genug und lassen sich immer wieder ablenken oder entmutigen. mehr →
Zwei Wochen Brainstorming und schlaflose Nächte liegen hinter den Mitgliedern der Marketingabteilung. Gestern war Abgabetermin für sämtliche Vorschläge. Heute findet die Präsentationen statt. Lukas glänzt mit einer tollen Idee und erntet tosenden Applaus. Ein Hauch von Triumph liegt in der Luft. Der Chef ist begeistert. Die Kollegen auch. Nur Patrizia nicht – warum?
Sie war zu schüchtern, Ihre eigene Idee zu präsentieren und hat so die Chance auf eine mögliche Glanzstunde vertan. Die Angst zu versagen oder auch nur schlechter abzuschneiden war größer. Sagt sie sich. Die Wahrheit aber ist: Sie Angst von anderen zu sprechen, ist jedesmal größer als der Mut, der dazu nötig wäre. Die Medizinerin Selma Martin hat das Problem einmal so definiert:
Gegen Schüchternheit, die man als Hemmnis empfindet, weil sie immer wieder auftritt, auch über die für sie charakteristischen Lebensphasen hinaus, kann man, wenn man sie erkennt und genügend über sie weiß, selbst was tun.
Stimmt. Jeder kann etwas dagegen tun, das ist wahrlich keine Hexenkunst. Deshalb an dieser Stelle: mehr →