Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Immer online – Drei von vier Berufstätigen zwischen den Jahren erreichbar

Fast drei Viertel (71 Prozent) der Berufstätigen, die zwischen Weihnachten und Neujahr frei haben, sind dennoch für den Chef erreichbar. Das ergab eine repräsentative Bitkom-Umfrage. Dernach sind zwei Drittel (68 Prozent) der Urlauber per Telefon erreichbar, 43 Prozent per E-Mail. mehr

Job 3
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Geistige Flatrate – Sind Sie kommunikativ oder unterhaltsam?

Reden, reden, immer nur reden. Nie hat man seine Ruhe. Und als wären wir mit unseren Bürotelefonen nicht schon kommunikativ ausgelastet genug, klingelt, summt und vibriert es neuerdings rund um die Uhr in Jacken-, Hosen- und Schultertaschen – BlackBerry, Smart- und iPhone sei Dank. mehr

Essay, Job 2
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Bildschirmarbeiter – Zwei von Drei sind auch im Meeting online

Gestern noch meldete der Bitkom-Verband, der deutsche Berufstätige bekäme im Schnitt – nur – elf Mails am Tag. Die Zahl mag sogar stimmen. Aber so ist das eben mit der Aussagekraft von Durchschnittswerten: Ein Millionär und sein Chauffeur verdienen im Schnitt auch jeweils 530.000 Euro. Überdies meldet derselbe Bitkom-Verband seit Jahren, dass der E-Mail-Terror zunimmt und die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen. Für rund ein Drittel der Arbeitnehmer (29 Prozent) nimmt das sogar bereits extreme bis ungesunde Formen an: Sie sind jederzeit für berufliche Zwecke telefonisch oder per E-Mail erreichbar oder müssen es gar sein. Bei tatsächlich nur elf Mails pro Tag scheint mir diese Sorge latent übertrieben. mehr

Job, Studie 1
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Teleterror – Ein Drittel der Berufstätigen bleibt jederzeit erreichbar

Dass die Grenzen zwischen Job und Privatleben zunehmend verschwimmen – erst recht durch Smartphones und mobiles Internet -, dürften die meisten schon am eigenen Leib gespürt haben. Um genauer zu sein: So um die 88 Prozent der Berufstätigen auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar, so das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Umfrage. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es erst 73 Prozent. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Immer online – Nur jeder Dritte gönnt sich Internet-Pausen

Immer online. 67 Prozent der Deutschen, die über einen Internetanschluss verfügen, geben sich keinen einzigen online-freien Tag mehr, so das Ergebnis einer repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightechverbandes Bitkom. Nur 13 Prozent der Webnutzer tun dies häufig, weitere 18 Prozent gelegentlich.

Ähnlich sieht es beim Mobilfunk aus: Die große Mehrheit drückt nie oder fast nie den Aus-Knopf. Tagsüber bleiben 67 Prozent permanent auf Empfang. Lediglich 18 Prozent schalten tagsüber auch mal ab, weitere 14 Prozent zumindest gelegentlich.

Mehr als die Hälfte der Deutschen kann sich ein Leben ohne Internet und Handy nicht mehr vorstellen. Das Abschalten selbst sei freilich nicht schwer, sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Nur fürchteten viele dann, “etwas zu verpassen.” Oft zu unrecht. Wenn man ehrlich ist.

Job, Studie 2
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Off, off and away – Müssen Arbeitnehmer im Urlaub erreichbar bleiben?

Zum Thema Errecihbarkeit noch vier Fragen an den Frankfurter Fachanwalt für Arbeitsrecht, Peter Groll:

Kann mein Arbeitgeber von mir verlangen, das gesamte Wochenende erreichbar zu bleiben?

Hier muss man unterscheiden. An Samstagen kann der Arbeitgeber auch verlangen, dass gearbeitet wird, sofern dies entsprechend vereinbart wurde. An Sonntagen sieht das Arbeitszeitgesetz grundsätzlich ein Beschäftigungsverbot vor. Ausnahmen gelten für bestimmte Bereiche, wie beispielsweise für Gaststätten, Messen, Not- und Rettungsdienste. Eine weitere Ausnahme kann auch hier bei der Aufsichtsbehörde beantragt werden oder sich aus einem Tarifvertrag ergeben. Die Pflicht am Wochenende eine Diensthandy mitzuführen und erreichbar zu bleiben, bedarf einer entsprechenden Vereinbarung zur Rufbereitschaft. Diese liegt vor, wenn der Arbeitnehmer sich an einem selbst bestimmten, dem Arbeitgeber anzugebenden Ort auf Abruf zur Arbeit bereitzuhalten hat.

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Übererreichbarkeit – Sind Smartphones Hilfe oder Fußfessel?

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Arbeitnehmer haben inzwischen das Gefühl, für Ihren Job zunehmend erreichbar sein zu müssen. Hinzu kommt der Eindruck wachsender Belastung: 83 Prozent empfinden eine steigende Arbeitsverdichtung. Heißt: immer weniger Mitarbeiter müssen die gleiche oder steigende Menge Arbeit erledigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Placement24-Umfrage, bei der mehr als 1200 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.

Danach kontrollieren über die Hälfte (51 Prozent) der Befragten auch am Wochenende regelmäßig ihr Diensthandy und/oder Dienstmails, 32 Prozent tun dies immerhin noch in Ausnahmefällen, „wenn es nötig ist“. Und 37 Prozent gaben an, dass Smartphones und Notebooks für sie sowohl Unterstützung als auch elektronische Fußfesseln sind, die die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem verschwinden lassen.
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Job, Studie 1
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen