Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Fan oder Freund? – Klare Grenzen in den Social Media sind wichtig

Unternehmen kommunizieren über die Sozialen Netzwerke mit Ihren Kunden und potentiellen Mitarbeitern, Marken erreichen Ihre Fans über Facebook, Twitter, Google+ und andere Kanäle und Lehrer nutzen Social Media als Ergänzung zum Unterricht. Die Beispiele machen deutlich: Social Media sind in fast allen Lebensbereichen angekommen. Für die Nutzer bietet diese hohe Durchdringung viele Vorteile, doch die Vielzahl an Möglichkeiten bringt auch Verantwortung und neue Fragestellungen mit sich. Eine Frage wird – meiner Meinung nach – viel zu oft vernachlässigt: Wo ziehen Sie die Grenze in den Sozialen Netzwerken? Ist es in Ordnung, wenn sich Kollegen untereinander “befreunden”? Wie reagieren Sie, wenn Ihr Chef einen Freundschaftsantrag stellt? Wie gehen sie damit um, wenn Fans der Unternehmensseite bei Ihrem privaten Profil einen Freundschaftsantrag stellen? Meist wird diesen Fragen wenig Beachtung geschenkt, doch spätestens wenn es durch unklare Grenzen zu Problemen kommt, taucht das Thema auf der Agenda auf. Patentlösungen gibt es nicht, dennoch lassen sich viele Probleme bereits im Vorfeld vermeiden. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Liebe Sünde – Lassen sich Ethik und Erfolg verbinden?

Ein Gastbeitrag von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter

Befragt man Menschen nach ihren wichtigsten Werten kommt man immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen: Ganz vorne auf der Prioritätenliste standen und stehen Ehrlichkeit, Treue, Toleranz und Liebe. Auffallend ist, dass Streben nach Geld ziemlich hinten rangiert. Haben diese Leute angesichts der Tatsache, dass wir überall meistens mit dem Streben nach Geld konfrontiert sind, nicht ganz die Wahrheit gesagt, oder wissen alle im Grunde ihres Herzens, dass das materielle Übergewicht nicht das sein kann, wofür es sich lohnt, seine Seele zu opfern? mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Moralkortex – Müde machen mehr Mist

Ausgeschlafene Menschen entscheiden moralisch besser, so das Ergebnis einer Untersuchung am Walter-Reed-Institut der US-Armee. Offenbar ist es so, dass sich Schlafmangel unmittelbar auf den ventromedialen präfrontalen Kortex auswirkt – dem verorteten Sitz der menschlichen Moral. Beziehungsweise einer Art Kontrollstelle für ethische Entscheidungen. Dieses etwa tischtennisballgroße Areal sitzt hinter den Augen, und bekommt das Gehirn zu wenig Schlaf, schaltet dieser Bereich auf Dämmerzustand. Unsere Werte sind dann nur noch Nebensache. Oder anders gesagt: Müde Menschen machen mehr Mist.

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Moralerlass – Wie ehrlich sind Sie im Job?

Mal ehrlich: Nicht nur Geld verdirbt den Charakter, der Job kann das genauso. Der Beruf, die Firmenkultur, die Werte der Kollegen, das Verhalten des Chefs – deren ganzes Zusammenspiel überträgt sich früher oder später auf den Charakter. Und nicht immer zum Positiven. Zuerst verändern sich nur die Gedanken, dann das persönliche Verhalten. Lug, Betrug, Diebstahl, Kunden anschmieren, Kollegen hintergehen… das alles ist heute längst Alltag. Moralischer Anspruch und ethische Werte bleiben immer häufiger auf der Strecke. Es zählt der Erfolg – egal mit welchen Mitteln. mehr

Job, Test 3

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Erfolg in 7 Worten

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A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen