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2 → Studie in Knigge

Mobilfunk-Etikette – Kein Handy beim Date, aber auf der Toilette

iPhoneGibt es so etwas wie eine Internet-Mobilfunk-Etikette? 80 Prozent der Menschen sagen ja, so das Ergebnis einer Intel-Umfrage. Und über zwei Drittel von ihnen (69 Prozent) finden sogar, dass Verstöße gegen diese ungeschriebenen Regeln einen Fauxpas darstellen. Allerdings sagen 62 Prozent der Befragten auch, dass Netbooks, iPhone & Co. heute zum Alltag gehören und wir uns mit ihnen daher irgendwie arrangieren müssen. 55 Prozent glauben gar, dass es das Berufsleben nötig macht, heute überall erreichbar zu bleiben.

Aber was genau ist es, dass in Benimmfragen die Mitmenschen stört? Die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen: mehr →

3 → Gastbeitrag in Knigge

Neandertaler inside – Gutes Benehmen lässt sich lernen

Ein Gastbeitrag von Karl-Heinz Heidtmann, Berater und Kommunikationstrainer

KarlHeinzHeidtmann„Benehmen ist Glückssache“, sagte meine Oma immer – um danach fortzufahren: „Und manche Menschen haben kein Glück!“ Dabei ist gutes Benehmen durchaus keine Frage von Glück oder Zufall. Es lässt sich genauso erlernen wie Autofahren oder Englisch.

Manieren, Höflichkeit, Etikette, Umgangsformen – diese Sekundärtugenden, über die sich manche Zeitgenossen oftmals erhaben fühlten – erleben heute unter dem Zeichen der Dienstleistungskultur und der Kundenorientierung eine Renaissance. Dabei ist gutes Benehmen heute nicht mehr vergleichbar mit den Ritualen zu Großmutters Zeiten, denn Benimmregeln orientieren sich immer am Zeitgeist. Schon vor Jahrhunderten machte man sich bei Hofe (deshalb auch „Höflichkeit“) Gedanken um kultivierte Anstands- und Umgangsformen. Als Ludwig XIV. das ungenierliche Treiben seines Hofstaats in geordnete Bahnen zu lenken versuchte, ließ er angeblich in Schloss und Garten von Versailles kleine Schilder (französisch etikettes) mit Ge- und Verboten aufstellen. Seitdem spricht man auch bei uns von „Etikette“. mehr →

18 → Artikel in Knigge

Zwitscher-Etikette – Der Twitter-Knigge

twitter-iconGute Umgangsformen erleichtern überall das Miteinander. Wer sich benehmen kann, beweist nicht nur Stil, sondern findet meist auch schneller Freunde – oder im Fall von Twitter „Follower“.

Twitter ist schließlich nichts anderes als ein soziales Netzwerk. Auch wenn dort alle munter durcheinander zwitschern und alles ständig zwischen Banalität und Information oszilliert, kann man selbst mit diesem Mikrobloggen eine eigene Marke entwickeln. Oder umgekehrt dieselbe beschädigen. Profis sind die folgenden Ratschläge sicher längst bekannt, aber für sie sind sie auch gar nicht gedacht. Vielmehr sollen sie Twitter-Entdeckern, die auf der Plattform gerade flügge geworden sind, ein paar Wegmarken für den Twitstream geben:
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1 → Artikel in Knigge

Rüpel 2.0 – Rechtsprechung zur Internet-Etikette

Ein Cyber-Rüpel beledigte wiederholt die Teilnehmer eines Party-Chats. Obwohl er daraufhin ausgeschlossen wurde, logte er sich per Namenswechsel immer wieder ein und machte weiter. Der Betreiber zog daraufhin vor Gericht und bekam Recht: Der Dauerstörer muss draußen bleiben und eine Unterlassungserklärung unterschreiben (Oberlandesgericht Köln, 19 U 2/00). Ähnliches gilt übrigens auch für Foren (Landesgericht München I, 30 O 11973/05).
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6 → Studie in Knigge

Auslandsknigge – Wo sich deutsche Manager schwer tun

Manieren-UmfrageOb Geschäftsanbahnung, Tischgewohnheiten, Dresscodes oder Beziehungspflege – gute Manieren werden im beruflichen Umfeld immer wichtiger. Das zeigt auch das Ergebnis meiner Umfrage hier im Blog (siehe Grafik – zum Vergrößern bitte Anklicken). Dennoch tun sich Deutsche Manager mit gutem Benehmen auf internationalem Parkett erstaunlich schwer. Die einen gebärden sich viel zu direkt und drängen auf einen schnellen Abschluss, statt ihr Gegenüber erst einmal kennenzulernen. Andere setzen sich mit dem Reiseland zu wenig auseinander und verschenken so wertvolle Sympathiepunkte.

Für die aktuelle Titelgeschichte der WirtschaftsWoche zum Thema Auslandsknigge (.pdf) hat die Düsseldorfer Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company eine exklusive Umfrage unter 246 Top-Managern durchgeführt und dabei untersucht, wo sich deutsche Manager mit der Etikette im Ausland besonders schwer tun.

Dabei fällt auf, dass auch hier 95,9 Prozent der Befragten die exakte Kenntnis internationaler Benimmregeln in Ihrem Geschäftsalltag für sehr wichtig und erfolgsrelevant halten. Mitarbeitern ihres Unternehmens aber nur zu 11,8 Prozent externe und zu 16,3 Prozent interne Schulungen dafür anbieten. Das Gros von 62,2 Prozent erwartet von den Kollegen vor allem Eigeninitiative. 9,7 Prozent sehen sogar keinen Unterstützungsbedarf. „Dabei kann von niemanden erwartet werden, sich ohne systematische Vorbereitung auf allen Märkten der Welt gleichermaßen formvollendet zu bewegen“, sagt Studienautor Klaus Aden.

Interessant in dem Zusammenhang, dass peinliche Situationen, in denen sich die Deutschen oder ihre Gesprächspartner unangemessen verhalten haben, relativ selten auftauchen:
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2 → Gastbeitrag in Knigge

Al-hamdu-lillah – Business-Knigge für Arabien

Ein Gastbeitrag von der Arabien-Expertin Gabi Kratochwil

KratochwilIn der aktuellen Ausgabe veröffentlicht die WirtschaftsWoche einen großen internationalen Business-Knigge. Denn wer beruflichen Erfolg anstrebt, braucht heute gute Manieren. Das sage nicht ich. Das sagen die Manager selbst: Rund 96 Prozent von insgesamt 246 bundesweit befragten Top-Managern gaben an, dass ihnen gute Manieren im Berufsalltag enorm wichtig sind und sie zugleich einen direkten Zusammenhang zwischen persönlichem Erfolg und gutem Benehmen sehen. Das hat die Düsseldorfer Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company ermittelt.
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