Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Auslandsknigge – Wo sich deutsche Manager schwer tun

Ob Geschäftsanbahnung, Tischgewohnheiten, Dresscodes oder Beziehungspflege – gute Manieren werden im beruflichen Umfeld immer wichtiger. Dennoch tun sich Deutsche Manager mit gutem Benehmen auf internationalem Parkett erstaunlich schwer. Die einen gebärden sich viel zu direkt und drängen auf einen schnellen Abschluss, statt ihr Gegenüber erst einmal kennenzulernen. Andere setzen sich mit dem Reiseland zu wenig auseinander und verschenken so wertvolle Sympathiepunkte. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Al-hamdu-lillah – Business-ABC für Arabien

Ein Gastbeitrag von der Arabien-Expertin Gabi Kratochwil

Wer beruflichen Erfolg anstrebt, braucht heute gute Manieren. Das sage nicht ich. Das sagen die Manager selbst: Rund 96 Prozent von insgesamt 246 bundesweit befragten Top-Managern gaben an, dass ihnen gute Manieren im Berufsalltag enorm wichtig sind und sie zugleich einen direkten Zusammenhang zwischen persönlichem Erfolg und gutem Benehmen sehen. Das hat die Düsseldorfer Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company ermittelt.

Dabei kam unter anderem heraus, dass sich deutsche Manager im arabischen Raum zuweilen mit den örtlichen Gepflogenheiten schwer tun. Für die Wiwo, aber auch für dieses Blog hat die renomierte Arabien-Expertin Gabi Kratochwil (Foto) deshalb die wichtigsten Benimmregeln für die arabische Welt zusammengefasst. Die promovierte Islamwissenschaftlerin berät ansonsten Unternehmen, Institutionen und Verbände, hat einen Business-Knigge: Arabische Welt geschrieben und hält regelmäßig Vorträge. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Regelkreis – Stilfibel für besondere Situationen

Inzwischen haben Sie einiges gelesen über Umgangsformen im Büro, Dresscodes, das Knigge-ABC für Geschäftsessen und Stilregeln für die Kommunikation. Bleiben noch einige Situationen und ihre jeweiligen Eigenheiten. Um das noch mal deutlich zu sagen (weil es offenbar zwischendurch falsch verstanden wurde): Diese Regeln sind keine Gesetze, sie sollen auch keine Belastung sein, sondern eine Hilfe für das gesellschaftliche Parkett. Selbst wenn man sie nicht einhalten kann (oder will), bleiben sie eine wichtige Orientierung. mehr

ABC, Knigge 5
Von Jochen Mai // 32 Kommentare

Speise-Art: ABC für Geschäftsessen

Bei keinem anderen Bereich assoziieren wir so stark gutes Benehmen wie bei Tisch. Tischmanieren haben die größte Außenwirkung und sind ein häufiger Stolperstein – für Bewerber ebenso wie für Geschäftspartner in spe. Diese Kernregeln des Knigge-ABC (.pdf) sollte jeder beherrschen: mehr

ABC, Knigge 32
Von Jochen Mai // 28 Kommentare

Gefahr im Anzug! – Kleider machen Leute

Zieh an, zieh an! Schon immer drückte Kleidung aus, wer zu einer gesellschaftlichen Gruppe gehört – und wer nicht. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden solche Kleiderordnungen für die jeweiligen Stände durch Landsherren, Reichstage oder Stadträte erlassen. Heute dagegen sind moderne Dresscodes nur noch Konventionen, stillschweigende Übereinkünfte seitens eines Gast- oder Arbeitgebers. Dennoch sollte man sich mehrheitlich daran halten. Andernfalls riskiert man den Ruf eines Kleiderrebellen oder Kretins. Deshalb heute: mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Stilblüte – Manieren machen Karrieren

Gute Umgangsformen (pdf) sind nichts, was man im Bedarfsfall zückt. Stil hat man oder nicht. Und wer beruflichen Erfolg anstrebt, braucht gute Manieren.

Wie ich darauf komme? Pragmatisch betrachtet, sind Benimmregeln vor allem eines: eine ökonomische Notwendigkeit. Aus Sicht des Einzelnen, um aufzusteigen, einen Job zu bekommen, oder ihn zu behalten. Denn je stärker sich Bewerber in ihrer fachlichen Qualifikation angleichen, desto mehr geben gute Umgangsformen den Ausschlag. Aus Sicht der Unternehmen, um sich im Vertrieb oder Service von der Konkurrenz abzuheben. Schließlich gilt: Wer sich rücksichtsvoll, kultiviert und offen im Vorstellungsgespräch zeigt, ist auch hinterher im Job und gegenüber Kunden kein Egomane. In einer Umfrage unter 600 Führungskräften sahen 87 Prozent der Manager einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen persönlichem Erfolg und gutem Benehmen. Fast drei Viertel waren der Ansicht, dass gute Umgangsformen Geschäftsergebnisse positiv beeinflussen. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen