Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Gekommen, um zu gehen – Hätte ich das mal vor dem Bewerbungsgespräch gewusst (#Infografik)

Mit den Haaren spielen und Locken drehen? Keine gute Idee: kommt bei 21 Prozent der Personaler gar nicht gut an. Kaum oder gar nicht lächeln? Ganz schlecht: 38 Prozent lassen deshalb auch schon mal Kandidaten durchfallen. Und dem Gegenüber nicht in die Augen sehen? Fatal! Für 67 Prozent der Personaler ist das ein K.O.-Kriterium im Vorstellungsgespräch… Statistiken, Studien und Umfragen sind etwas Feines – erst recht, wenn man sie so schön aufbereitet wie in dieser Infografik. Die Ergebnisse sind so natürlich stark verkürzt und pointiert, vermitteln aber dennoch einen guten Überblick über mögliche Fauxpas’ in Jobinterviews, die man besser vorher kennt als danach… mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Wertvoll – Eine Parabel über das Scheitern

Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie lauschen einem Vortrag. Plötzlich holt der Redner einen 50-Euro-Schein heraus, hält ihn in die Luft und fragt: „Wer von Ihnen möchte diesen 50-Euro-Schein haben?“

Zahlreiche Hände gehen hoch, vielleicht auch Ihrer. „Einen Moment noch, bitte“, sagt der Redner, nimmt den Schein und zerknüllt ihn. Er reißt sogar noch ein paar Ecken hinein bis der Schein nur noch ein unansehnliches Knäuel ist. Wieder fragt er: „Wer von Ihnen möchte den 50-Euro-Schein jetzt noch haben?“ mehr

Essay, Job 6
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Portia Nelson – Eine Autobiografie in fünf Kapiteln

Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine Schuld.
Ich komme sofort heraus.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
Ich gehe eine andere Straße.
Portia Nelson, 80, Songwriter und Künstler
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Tipp-Es – Computerspiele gegen Stress im Büro

Studien beweisen: Wer im Büro Computerspiele spielt, erholt sich und leistet danach mehr. Bei der Umfrage kam heraus: 46,6 Prozent daddeln während der Arbeitzeit, 15,5 mehrmals pro Woche, 10 Prozent sogar täglich. Das Gros der Bürospieler gab an, damit Stress abzubauen. Falls auch Sie gerade unter Druck stehen und Dampf ablassen möchten – ich hätte da was: Tippen Sie die Buchstaben, die herunterfallen – und erzielen Sie den Highscore! Na, wer ist der Beste?

[via Abowman]
Job, Test 6
Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Entscheidungsfallen – Wie man die richtige Wahl trifft

Ein Interview mit dem Eintscheidungscoach Kai-Jürgen Lietz

Kai-Jürgen Lietz hat gerade ein Buch veröffentlicht, in dem er der Frage nachgeht, wie wir bessere Entscheidungen treffen können – Das Entscheider-Buch. Insgesamt 15 Fallstricke will der Bad Homburger Coach ausgemacht haben, in die wir unbewusst stolpern. Darunter etwa die Elefantenfalle, wenn wir ein bestimmtes Kriterium überschätzen (Preis) und dabei ein ebenso wichtiges vernachlässigen (Qualität). Oder die Treibjagdfalle, wenn wir uns aus einer vermeintlichen Not heraus zu schnell entscheiden, obwohl wir alle Zeit der Welt gehabt hätten. Ob und wieso uns richtige Entscheidungen so schwer fallen, wollte ich genauer wissen…
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So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen