Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Drei Gründe, warum Bloggen das perfekte Instrument zur Persönlichkeitsentwicklung ist

  1. Feedback Wo sonst bekommen Sie so schnell und (größtenteils) so differenzierte Rückmeldungen auf Ihre Thesen, Ihre Arbeit oder Forschungen? Blogkommentare können Ihnen sogar Recherchearbeit abnehmen oder helfen, noch bessere Ideen zu entwickeln.
  2. Beziehungen Wer länger bloggt und den Kontakt zu seinen Lesern pflegt, kann gar nicht anders als neue, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Und das Beste daran: Diese Menschen schätzen Sie nicht nur – sie bilden zugleich verlässliche Bausteine Ihrer Reputation.
  3. Ermutigung Wenn Sie Ihre Ziele oder gar einzelne Stationen, Erkenntnisse und Erfahrungen Ihrer Laufbahn mit anderen teilen, werden Sie feststellen, dass die Menschen daran Anteil nehmen, Sie ermutigen und gegebenenfalls auch korrigieren. Womöglich ehrlicher als Freunde.
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Weise Worte – Überlebenstipps für den Job

Menschen, die um Feedback bitten, suchen in Wahrheit oft nur Bestätigung.

Das Geheimnis der Motivation: Mitarbeiter sollten stets das Gefühl haben, dass die Belohnung und Anerkennung, die sie erhalten, größer ist als ihr geleisteter Beitrag.

Wenn Sie nichts zu sagen haben, sagen Sie nichts. Und Sie werden mehr Aufmerksamkeit erzielen, wenn Sie tatsächlich etwas zu sagen haben.

Bevor Sie eine Präsentation halten, denken Sie darüber nach, was die Leute erinnern sollen. Allein darauf kommt es an. Es sind ohnehin nie mehr als zwei Dinge.

Mitarbeiter unterstellen dem Management in der Regel mehr Weisheit als dieses tatsächlich besitzt. Säßen sie mit in den Chefmeetings sähe die Sache anders aus.

Wenn Mitarbeiter die neuen Prozesse nicht mögen, werden diese auch nicht so umgesetzt wie geplant. Es kostet nur unnötig viel Zeit, Kraft, Geld.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Moral und unternehmerischem Erfolg.

Erkennen Sie nicht Probleme, bieten Sie Lösungen! Machen Sie das Leben von anderen leichter. Das zahlt sich immer aus.

Wenn eine arbeitsreiche Woche zu ende geht – belohnen Sie sich.
Jede Woche.

Job, Zitat 1
Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Leserbrief – Eine Geschichte aus dem prallen Leben

Ein Gastbeitrag von einem Leser

Heute bekam ich eine E-Mail von einem Leser, die mich sehr berührt und beeindruckt hat und die ich – natürlich mit seiner Erlaubnis – hier anonymisiert veröffentliche. Denn abgesehen von dem enthaltenen Lob (um das es mir hierbei wirklich nicht geht) beschreibt sein Brief eine Biografie, wie sie vielleicht gerade einige auch haben: Ein hangeln und oszillieren von und zwischen frustrierenden Jobs und der Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig beschreibt der Autor aber auch, wie er (sich) trotzdem nie aufgegeben, weitergekämpft und am Ende sein Ziel erreicht hat. Weil wir beide daran glauben, dass solche Geschichten aus dem prallen Leben oft mehr Mut machen und nachhaltiger wirken als manche Tippliste, war uns schnell klar, dass es viel zu schade wäre, die folgende Geschichte nur für uns zu behalten… mehr

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Feedback – Die 7 typischen Phasen des Coachings

Wie läuft eigentlich ein typisches Coaching ab? Gute Frage. Tatsächlich kann man den klassischen Verlauf dieser Beratungsform in sieben Phasen einteilen. Natürlich werden die in der Praxis nicht so klar und scharf abgegrenzt, aber sie zeigen indirekt, was auf Sie beim Coaching zukommt und zukommen sollte.
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Reifeprüfung – So überstehen Sie ein Assessment-Center

RedenSie sind der Vorstand eines führenden Unternehmens der Musikbranche. Der Markt wird bedroht durch Piraterie und sinkende Umsätze. Entwickeln Sie eine neue Strategie!

Eine solche Aufgabe könnte Ihnen im Assessment-Center (AC) gestellt werden. Mittelständler nutzen sie vorrangig zur Personalauswahl, Konzerne unterstützen damit auch die Personalentwicklung. In den Zwanzigerjahren wählte das deutsche Militär mit solchen Tests seinen Offiziersnachwuchs aus. Mit dem Krieg gerieten die Übungen jedoch in Vergessenheit. Erst in den Fünfzigerjahren entdeckten sie US-Unternehmen neu. Das erste neue AC in Deutschland organisierte der US-Konzern IBM 1969. Heute befragen die Prüfer sogar Vorgesetzte, Kollegen und Kunden eines Kandidaten. Der Rundumeindruck, der so entsteht, heißt in der Fachsprache 360-Grad-Feedback.
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Leviten lesen – Das “Come to Jesus Meeting”

Mal ehrlich: Schimpfen ist auch ein Statusspiel. Wer tadelt, erhöht sich über den Getadelten, denn er weiß es besser. Beckmesser sind deshalb nicht sonderlich beliebt, mehr noch: Das nörgelnde Gesindel kann keiner leiden, sie sind pain in the ass. Das trifft wohl auch auf die meisten Journalisten zu. Schließlich gehören sie einem Berufsstand an, der das Kritisieren, Zerpflücken und Rumörgeln perfektioniert hat. Das heißt zwar nicht, dass sie selbst damit besonders gut umgehen könnten – aber im Austeilen und Finger-in-die-Wunde-legen sind wir sie große Klasse. mehr

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Krawatten-Knigge - Fallstricke beim Bindegewebe
MfG - Grußformeln für den Job
Fingertips - Gefährliche Handzeichen im Ausland
Trinkgeld - Wo gibt man wie viel Tip?
Kragenweite - Welches Hemd zu welchem Anlass?
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Schön bei Fuß - Regeln für Business-Socken
Gran Turismo - Reisetipps für gefährliche Länder
Gefahr im Anzug - So werden Jacketts geknöpft
Benimm dich - Knigge-ABC für den Alltag
Speise-Art - ABC für Geschäftsessen
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Rhetorik - 10 Tricks für eine packende Rede
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Storytelling - Erzählen Sie mehr Geschichten!
Dossier - Das ABC der Präsentation
Vortrag - 10 gelungene Einstiege
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Redefallen - Atmen statt Ähm sagen
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen