am Sonntag endet mein zweimonatiges Praktikum bei der Karrierebibel – und auch wenn es noch einen Abschiedsbeitrag geben wird, so neigt sich unsere gemeinsame Zeit doch unaufhaltsam dem Ende zu. Daher möchte ich Ihnen das anstehende Wochenende nicht mit trockener Theorie vermiesen, sondern Sie stattdessen mit einem Lächeln auf den Lippen in die Freizeit schicken. Betrachten Sie die folgende Liste einfach als ein lobendes Schulterklopfen, falls Sie zu unseren Stammlesern gehören.
Alle anderen seien gewarnt: Ohne unser Blog wird das nichts mit der Wunschkarriere! Zu oft kann man die Karrierebibel außerdem gar nicht besuchen. Sie schauen nur ab und zu vorbei? Obacht – Sie könnten es auf zahlreiche Arten bereuen. Nun aber genug der Worte – hier sind die…
Immer mehr Unternehmen setzen auf Onlinebewerbungen – teils per Onlineformular, teils per E-Mail. In beiden Fällen ist der Einsatz nicht uneigennützig: Ein digitales Formular ist schlicht schneller und einfacher zu entsorgen als eine Bewerbungsmappe. Umso wichtiger ist es für Jobinteressierte, keine Patzer in die Bewerbung einzubauen – ansonsten landet die mühevoll verfasste E-Mail ganz schnell in der Ablage P (wie Papierkorb).
Wie eine „richtige“ Bewerbung erlaubt auch die Onlinevariante zahllose Fehltritte und Kopfsprünge ins Fettnäpfchen. Die meisten davon sind äußerst unnötig und gut zu vermeiden, wenn Sie sich vorher damit beschäftigen. Daher liefern wir Ihnen heute die wichtigsten…
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Zu große Datei(en) versenden. Komprimieren Sie, was das Zeug hält! Bei den meisten Personalern liegt die Schmerzgrenze bei drei Megabyte – besser sind eins oder zwei. Allzu hoch aufgelöste Dokumente und Fotos kosten unnötigen Platz. mehr → |
Der Durchschnittsmensch trifft jeden Tag etwa 100.000 Entscheidungen – die meisten davon natürlich unbewusst und unterbewusst. Treffen wir eine bewusste Entscheidung, so ist dieser Prozess meist ein Abwägen von Gründen, Handlungsschritten und Konsequenzen. Daher sind wir in der Lage, Entscheidungen zu begründen und uns zu rechtfertigen.
Nehmen wir nun an, sie könnten sich zwischen zwei potenziellen Partnern entscheiden. Nach Ihrer Wahl seien Sie jedoch plötzlich mit demjenigen Partner verbandelt, den Sie sich nicht ausgesucht hatten. Würden Sie das merken? Sicher würden Sie das! Doch ein Experiment aus Skandinavien (pdf) zeigt, dass uns der Unterschied bei etwas abstrakterer Durchführung häufig nicht auffällt – und wir die vermeintlich falsche Partnerwahl plötzlich für goldrichtig halten.
Die Psychologen Lars Hall und Petter Johansson von der Universität Lund in Schweden fanden heraus, dass wir auch nach dem Treffen einer Entscheidung durchaus dazu fähig sind, die vermeintlich ungewollte Alternative als richtig zu empfinden. mehr →
Es ist eine Selbstverständlichkeit: Behandle jeden Bewerber fair und respektvoll! Dennoch, so höre ich, halten sich viele Unternehmen im Einstellungsprozess nicht daran – etwa, indem sie auf Bewerbungen mit rüden Absagen reagieren, gar nicht reagieren oder im Vorstellungsgespräch arrogant und herablassend auftreten. Das alles geschieht sicher auch, weil sich die Personaler in der vermeindlich besseren Position wähnen und wenig Repressalien fürchten müssen… ein fataler Irrtum!
Schon vor einiger Zeit konnten Forscher der Owen Graduate School of Management an der Vanderbilt Universität nachweisen, dass sich schlechte Manieren im Bewerbungsprozess rächen – auch für die Arbeitgeber. Jobeinsteiger, die sich während der Auswahlrunden unfair behandelt fühlten, entwickelten danach kaum echte Loyalität für den Arbeitgeber und suchten schnell wieder nach Jobalternativen, selbst nach fünf Jahren noch, sagt Studienleiter Ray Friedman, erinnerten sie sich an den demütigenden Auswahlprozess. Zu den schlimmsten Vergehen der Arbeitgeber zählen laut seinen Untersuchungen: mehr →
In sogenannten Fachmagazinen läuft das gewöhnlich so: Die ohnehin dünn besetzte und aus maximal drei Schreibern bestehende Redaktion plant ihre Ausgaben Wochen im voraus, veröffentlicht gegenüber jeder PR-Agentur auf Anfrage die Themenpläne und wird von diesen dann mit sogenannten Fachartikeln bestückt, die die Editoren nur noch passend machen müssen. Wenn die Agentur-Mitarbeiter ihren Job beherrschen, lesen sich die sogenannten Fachartikel nicht wie PR, sondern sind lediglich schwer zu lesen (der Deutsche hat ein inhärentes Bedürfnis, Binsen durch kryptische Sätze zu tiefgründiger Fachliteratur zu metamorphisieren). Gleichwohl kommt der Agenturkunde in diesen Fachtexten stets auffällig unauffällig gut weg, weshalb dieser Prozess der Contentwertschöpfung auch Win-Win-Win-Situation genannt wird: Der Fachverlag spart Journalisten und kann teure Hefte verkaufen, die Agentur kassiert beim Kunden, der Kunde bekommt redaktionelle Werbung, die aussieht wie Journalismus, aber keiner ist. Nur der Leser versteht davon nichts. Aber das ist zu vernachlässigen: Immer an den Leser denken – damit lässt sich heute kein Geld mehr verdienen… mehr →
Das von deutschen Unternehmen am häufigsten genutzte Medium für Social Media ist Twitter. 39 Prozent der Marken setzen diesen Dienst ein. Dicht gefolgt von Youtube (37 Prozent) und etwas abgeschlagener Facebook – mit 28 Prozent. Nur 12 Prozent entschieden sich für die Nutzung eines Corporate Blogs. Das Ergebnis einer Studie der Universität Oldenburg überrascht. Weniger, dass Twitter als jüngste Plattform vor allem durch den geringen Erstellungsaufwand punktet, sondern dass Youtube-Videos, deren Einsatz ungleich mehr Aufwand erfordern, gleich an zweiter Stelle liegen. Interpretieren lässt sich das so: Die Unternehmen setzen auf Bewegtbild.
Insgesamt nutzen bereits 60 Prozent der deutschen Unternehmen, darunter T-Mobile, Mercedes und RWE mindestens eine der oben genannten Plattformen. Ein Drittel ist sogar in zwei oder drei Diensten aktiv. Wenig verwunderlich ist, dass sich unter den Pionieren überwiegend Unternehmen aus technikaffinen Branchen tummeln, während die beiden Branchen, Einzelhandel und Nahrungsmittel, relativ unterrepräsentiert sind. Noch.
Denn natürlich ist der Zug ins Netz längst unumkehrbar – aber nicht ganz ungefährlich. Um Ihnen einen Überblick über die Verhaltensregeln in der Social Media Landschaft zu geben und sie vor Schaden zu bewahren, haben wir folgende Tabelle mit den wichtigsten Do’s und Don’ts (auf Basis einer Studie des IDC) zusammengestellt: mehr →