Heute unterhielt ich mich zufällig mit einem befreundeten Kollegen (ebenfalls Führungskraft in einer Redaktion) über klassische Managementfehler, die wir alle schon mal irgendwann gemacht haben. Tatsächlich ist es so, dass viele Redakteure, die irgendwann Ressortleiter, Chefredakteure oder deren Stellvertreter werden, weil sie bisher gute Redakteure waren, also gut schreiben können, exzellent recherchieren, Scoops generieren, kreativ sind… aber deswegen nicht zwingend führen können müssen. Die Orchestrierung eines Teams, das Motivieren und Kritisieren, das Organisieren und Aktualisieren von Themenplänen und und und, ist letztlich ein völlig anderer Job. Und das ist das Führen auch in anderen Branchen, was einen Aufstieg immer auch gefährlich macht – das Peter Prinzip lässt grüßen! mehr
Leidender Angesteller – 10 klassische Führungsfehler
Klimawandel – Die typischen Gefahren für Gründer
Liebe macht blind. Interessanterweise schafft sie das auch bei Gründern, die bis über beide Ohren in ihr eigenes Produkt verliebt sind. Sobald es mit ihrem Unternehmen nicht mehr so gut läuft, verschließen sie die Augen, wurschteln weiter wie bisher und hoffen, dass es irgendwie gut geht. Geht es aber nie. Etwa die Hälfte aller Jungunternehmer scheitert bereits innerhalb der ersten drei Jahre – und zwar an vermeidbaren Fehlern: mehr
Ich bin dann mal weg – So nehmen Profis ihren Hut
Für viele Menschen stellt die berufliche Demission eine fürchterliche Blamage dar. Ein Kainsmal, das man so schnell nicht loswird. Stimmt nicht. Denn das hängt nicht davon ab, ob man geht – sondern wie. Das Wichtigste: Bleiben Sie zu jedem Zeitpunkt Profi. Egal, wie schäbig sich Ihr Arbeitgeber, Ihr Chef, Ihre Kollegen verhalten – Sie verhalten sich professionell! Dazu gehört der Dank für gute Zusammenarbeit sowie – falls Sie selber kündigen – die Kündigung persönlich zu überreichen. Bitte nie per Post oder E-Mail! mehr
Mea culpa – Entschuldigen Sie sich sofort oder nie
Wer einen Fehler macht, sollte sich dafür entschuldigen. Das beweist nicht nur menschliche Größe, sondern ist auch Balsam für Beziehungen. Leugnen wäre absolut verkehrt. Entschuldigen Sie sich also, aber bleiben Sie sachlich und souverän. Einem theatralischen Ausbruch Ihrer Zerknirschung, wie in Japan üblich, möchte hierzulande keiner beiwohnen. Gut ist auch, wenn Sie kurz (!) analysieren, wie der Lapsus passieren konnte und wie Sie gedenken, ihn künftig zu verhindern. Schließlich ist das einzig Positive an Fehlern, dass man aus ihnen lernen kann.
Das Positive an Entschuldigungen wiederum ist: Es ist ziemlich egal, ob sie aufrichtig oder erzwungen sind. Betroffene, beziehungsweise Geschädigte machen da überhaupt keinen Unterschied. Das sage nicht ich, sondern das ist das Ergebnis eines recht interessanten Experiments um den US-Psychologen Thomas Gilovich von der Cornell Universität. mehr
…und du bist raus – Was nach der Kündigung zu tun ist
Erste Pleiten in der PIN-Group, 100 Stellenstreichungen bei AOL, Entlassungswelle bei BMW mit rund 8000 Stellenstreichungen… das klingt nicht gerade nach froher Botschaft zur stillen Nacht. Egal, wie gut der Arbeitgeber die Kündigung begründet – viele sind fehlerhaft und damit teilweise sogar rechtlich unwirksam. Damit wird die Höhe der Abfindung (üblich ist ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr) sofort verhandelbar. Ein Beispiel: Ein Abteilungsleiter muss nicht automatisch leitender Angestellter sein. Im juristischen Sinne sind das nur Arbeitnehmer, die Arbeitgeberaufgaben wahrnehmen, also etwa selbstständig Mitarbeiter einstellen und entlassen können. Ist das nicht der Fall, gilt für ihn das übliche Procedere einer ordentlichen Kündigung. Juristen unterscheiden dabei bis zu zehn Varianten. Die vier häufigsten sind: mehr
Besserwisser! – Wie man nicht arrogant wirkt
Erleuchtungen haben stets etwas ambivalentes. Einerseits genießt der Erleuchtete den klaren Moment des Ein-, Weit- und Durchblicks. Andererseits kommt er damit genauso schnell in den Ruch des Bescheid- und Besserwissers. Auf alles eine Antwort, womöglich sogar die beste, parat zu haben, macht nicht gerade sympathisch.
Tatsächlich ist es so: Perfekt, erst recht besser zu sein als andere, ist brandgefährlich. Denken Sie nur an das Schicksal von Sir Walter Raleigh: Er war einer der brillantesten Köpfe am Hofe Elizabeths I. von England. Der Mann schrieb Gedichte, die zu den schönsten seiner Zeit gezählt werden, er war ein begnadeter Wissenschaftler, ein großer Seefahrer, ein wagemutiger Unternehmer, er konnte erwiesenermaßen Menschen führen. Charmant war er auch. So sehr, dass er es mit seinen Gaben bis zum Favoriten der Königin brachte. Genutzt hat es ihm nichts. Irgendwann fiel er in Ungnade und wurde hingerichtet. Fürsprecher gab es nicht, Raleigh hatte sich mit seiner Perfektion zuvor zu viele Feinde gemacht. mehr





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